Nach "d.h." kein Komma?! Warum?

2 Antworten

Von dem Punkt wegen der Abkürzung ist es nicht abhängig, ob ein Komma gesetzt wird oder nicht.

In dem Beispiel steht kein Komma nach "d.h.". weil es einfach nur eine Erläuterung einleitet.

Eine Erklärung steht bei http://www.duden.de/deutsche_sprache/newsletter/archiv.php?id=2:

Kommasetzung bei „d. h.” (das heißt)

"Ein erlaeuternder Zusatz mit „das heißt” wird vorne immer mit Komma abgetrennt, doch muss man auch ein zweites Komma hinter „d. h.” setzen? Hier unterscheidet man prinzipiell 3 Faelle:

  1. Folgt auf „das heißt” nur ein erlaeuternder Satzteil, wird kein zweites Komma gesetzt: „Im Juni, d. h. nach meinem Examen, wollen wir heiraten.” „Am fruehen Abend, d. h. nach Bueroschluss, ist der Verkehr besonders stark.”

  2. Wird dagegen ein bei- oder untergeordneter Satz angeschlossen, muss ein zweites Komma hinter „das heißt” gesetzt werden: „Im Juni, d. h., wenn ich mein Examen hinter mir habe, wollen wir heiraten.” „Wir werden den Vorfall nicht weitermelden, d. h., wir haben kein Interesse an einer Strafanzeige.”

  3. Folgt auf „das heißt” eine Infinitiv- oder Partizipgruppe, ist das Komma freigestellt: „Wir haben versucht, sie zu beruhigen, d. h.(,) ihr gut zuzureden.” „Nur gebueckt, d. h.(,) auf allen vieren kriechend, konnten wir uns in der Hoehle fortbewegen.”"

Möglich wäre nach "d.h." ein Doppelpunkt.

Ein Komma wird an der Stelle gesetzt, wenn die darauffolgende Erläuterung in einen Nebensatz umgewandelt wird:

"Es ist schrecklich, d.h., dass ich es nicht mag."

Kann ich mir kaum vorstellen, denn wie sieht das aus?!

Wenn ich es ausschriebe, würde ich ja auch ein Komma setzen: "Das heißt, dass er morgen abreist."

Beim Ausschreiben habe ich auch immer Kommas gesehen, aber trotzdem wäre es irgendwie - meiner Meinung nach - sinnvoller, dort auch ein Komma zu setzen ...

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@Russe

Es müssen verschiedene Fälle unterschieden werden, wie ich herausgefunden habe. Bloßes Ausschreiben ändert nichts, aber eine Umformung in einen Nebensatz.

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Danke im Voraus

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