Nach BWL Studium englisch wirklich soooo wichtig?

7 Antworten

Hallo,

ist Englisch wirklich so wichtig ? - Du bist vielleicht gut!

Natürlich kommt es kommt immer auch auf den Job, die Branche, die Herkunft der Kunden, Lieferanten, Geschäftspartner usw. der jeweiligen Firma an und darauf, ob und in welchem Umfang die jeweilige Firma international tätig ist.

Fakt ist, dass

Englisch, das sich durch die große Zahl britischer Kolonien (British
Empire) als Weltsprache durchgesetzt hat - heute als Weltsprache Nr.
1:

Landessprache in Großbritannien, Irland, den USA, Kanada, Australien,
Neuseeland und Südafrika, Zweit- und Amtssprache in weiten Teilen
Asiens und Afrikas und Verkehrssprache in immer mehr Ländern der Welt.

Mit Englisch kann man fast weltweit kommunizieren (Reisen, Urlaub).

Englisch ist weltweit die Sprache der Technologie, Wissenschaft,
Medizin, Politik und Diplomatie, Wirtschaft, Konferenz- und
Verhandlungssprache.

(Quelle: nibis.de/nli1/gohrgs/rrl/rrlengl_go.pdf)

Und das nicht umsonst, ist Englisch doch, zumindest in den Grundlagen, relativ einfach.

Mit fortschreitender Globalisierung wird Englisch auch immer wichtiger.

Und schlag' mal den Stellenmarkt in der Tageszeitung auf und lies dir
die Stellenanzeigen durch. Du wirst sehen, dass wenigstens in jeder 2.
Anzeige Englischkenntnisse gefordert werden, egal ob für den Hausmeister
(Facility Manager) oder den Mechanical Engineer. Inwieweit sie dann in
der Praxis auch benötigt werden, steht auf einem anderen Blatt. Fehlende
Englischkenntnisse sind oft schon eines der ersten Kriterien, nach
denen Bewerber aussortiert werden.

:-) AstridDerPu

PS: Ich habe bislang in jedem meiner Jobs Englischkenntnisse gebraucht.

Das ist sehr unterschiedlich. Einige Unternehmen fordern ein sehr gutes Englisch, anderen ist es egal. Das hängt vom Unternehmen ab, inwieweit es international tätig ist.

Ich arbeite seit knapp 10 Jahren in einem mittelständischen Unternehmen, welches nur regional in Deutschland aktiv ist. Da wird so gut wie nie Englisch benötigt.

Vorher habe ich einige Jahre in einem Unternehmen gearbeitet, das Niederlassungen in den USA hatte. Da musste ich mehrmals pro Woche Englisch lesen/schreiben/sprechen. Davor habe ich bei einer Bank im Wertpapierbereich gearbeitet, da hatte ich täglich mit Englischer Sprache zu tun.

Du kannst auch ohne Englisch zurechtkommen, hast aber geringere Aussichten. Es gibt viele Unternehmen, die darauf keinen Wert legen, aber ohne gute Englisch-Kentnisse bleiben Dir halt einige Wege verschlossen.

Allein schon aufgrund der Globalisierung ist für BWLer ohne paasable Englischkenntnisse kaum eine Stelle zu finden. Selbst kleinere oder mittelständige Unternehmen haben internationale Geschäftsbeziehungen, sei es nur deshalb, weil die Zulieferer im Ausland sitzen. Da ist dann die Sprache, über die man sich verstandigt, meist Englisch.

Ich selber habe bereits vor sehr vielen Jahren als Betriebswirt in einem eher kleinerem Unternehmen gearbeitet und den Job habe ich deshalb bekommen, weil ich sowohl (Wirtschafts-) Englisch als auch Franzosisch beherrsche. Ohne diese Qualis (+ gutem Abschluss) wäre vielleicht ein anderer Kandidat bevorzugt worden.

In großen und internationalen Unternehmen sind Englischkenntnisse ohnehin für jeden BWLer Pflicht.

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