Nach Bayern ziehen...

3 Antworten

Die Bayern sind "Zugereisten" gegenüber immer etwas skeptisch. Wer den Dialekt nicht beherrscht, wird dort nie wirklich integriert sein . Auch das mit dem sogenannten "granteln" muss man mögen.

Weil nix dabei is, an dem Dialekt. Des Gelaber vo die Saupreißn ko sie ja koa Hund ned ohern.

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@Lagrange

Ich bin überhaupt kein Saupreiß! Ganz im Gegenteil! Jeder der außerhalb von München wohnt, wird ja schon gar nicht mehr als Bayer angesehen! Außerdem gibt's innerhalb Bayerns sehr viele verschiedene Dialekte! Also verschon' uns mit deinem, BITTE!

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@FancyDiamond

@ Fancy Diamond: Also da muß ich vehemment protestieren!!! Es ist ein Gerücht, dass die, die außerhalb Münchens wohnen, nicht als Bayern zählen.

München als Landeshauptstadt ist doch schwerst daran interessiert all die anderen Teile Bayerns und all die Bezirke ebenfalls zu den bayerischen landsleuten zu zählen. Die geschichtlichen Hintergründe, die mal zu den "Mißverständnissen" zwischen den Franken und Oberbayern führten, sind längst beigelegt. Als bayerischer Staat wissen wir doch, dass wir alle an einem Strang ziehen und jeder Landesteil für sich zu der Attraktivität des Landes Bayern beiträgt.

Und noch etwas: Nicht jeder Münchner ist automatisch ein Bayer. Und selbst für die Bezeichnung "Münchner" gibt es noch "Festlegungen", woher der nun ganz genau zu stammen habe. Bis in die Sechziger Jahre hieß es,d ass ein Münchner nur dann ein echter Müncher ist, wenn er in der II. Münchner Frauenklinik geboren und im Standesamt an der Ruppertstraße eingetragen wurde.

Bis in die Zwanziger Jahre wurden beispielsweise die Schwabinger noch nicht als 100%-ige Münchner angesehen.

All diese Merkwürdigkeiten und seltsamen Feststellungen sind über Jahrhunderte gewachsen und haben unter anderem auch mit den diversen Eingemeindungen zu tun, denen die Ortschaften um München herum ausgesetzt waren. Diverse Dörfer aus jener Zeit wurden dann später zu Stadtvierteln von München. Und da gab es dann auch noch genaue Rangfolgen welches Stadtviertel ein angesehenes ist und welches eher weniger.

Ohne genaue Kenntnis der geschichtlichen Hintergründe sollte man daher nicht leichtfertig urteilen über diese auch heute noch sehr gepflegten und teils sogar liebenswerten Eigenheiten, die in dieser wunderschönen, wenn auch teuren Stadt gang und gäbe sind.

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@FancyDiamond: Den Dialekt sprechen ja sowieso nur noch Wenige tatsächlich gut. Allerdings ist es inzwischen "in" geworden, den Dialekt - in Großstädten dann eher gemäßigter Dialekt zu sprechen. Es wird von keinem einzigen Zugereisten erwartet, dass dieser den Dialekt beherrscht.

Im Gegenteil, jeder Zugereiste, der krampfhaft versucht, in diese Sprachform hineinzufinden, wird weniger ernst genommen als derjenige, der von Beginn an standhaft bei seiner Sprache bleibt.

Diese Geschichte mit den "Zuagroasten" ist doch letztendlich reine Frotzelei sonst gar nichts. Um dies zu verstärken, wurde dann auch noch der "Weißwurstäquator" als Grenze mit dem Verlauf des Mains festgelegt.

Man sollte all dies nicht überbewerten. Teils dient es auch dazu, um mit denenen ins Gespräch zu kommen, die von weit her angereist kommen. Denn letztendlich ist der Bayer sehr viel weitläufiger interessiert als Du ihn jetzt darzustellen versuchst!

Der Bayer versucht seine Eigenständigkeit zu bewahren und trotzem global zu denken. Angesichts der wirtschaftlichen Gesamtlage dieses Landes kann man durchaus behaupten, dass diese Lebensplanung den Bayern hervorragend gelungen ist.

Ein kluger Kopf in Bayern hat mal festgestellt, dass nur diejenigen in Bayern Schwierigkeiten haben, die auch in ihrer Heimat bereits Schwierigkeiten hatten. Wer glaubt, seinen Problemen davonlaufen zu können, wird logischerweise auch in Bayern nicht heimisch werden.

Das "Grantln", das Du ansprichst, gibt es übrigens in allen Landesteilen Deutschlands, nur wird es überall anders genannt. Ein "Muffkopf" ist auch nichts Anderes als ein "Grantler".

Mir fällt auf, dass Du nur Negatives aufzählst überhaupt nichts Positives. Warum bist Du dann überhaupt noch in Bayern?

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Wenn Du nach Bayern ziehen willst, dann solltest Du in Deinem Fall mit dem Wunsch PTA zu werden in eine Großstadt gehen. Da hast es dann auch leichter was Berufsschule anbelangt, da in Großstädten die Berufsschulen meist vor Ort sind.

Da kommen schon mal vorzugsweise Nürnberg und München in Frage.

Für Nürnberg spricht, dass von da aus die Fahrzeit nach S.-H. kürzer ist! So dass Du auch mal an einem verlängerten Wochenende oder aber auch im Urlaub nach Hause fahren kannst. Außerdem ist Nürnberg eine durchaus interessante Stadt.

München ist eine der begehrtesten Städte Deutschlands, was sich leider auch in den hohen Mieten niederschlägt, ganz zu schweigen davon, dass man kaum Wohnungen bekommt. Was Wohnheime anbelangt, müßtest du Dich auch erst mal erkundigen.

Da München überdies Universitätsstadt ist mit 2 Universitäten und diversen Fachhochschulen gibt es auch bei den WG große Engpässe.

Wenn Du bereit wärst ins Umland von München zu ziehen, könntest Du vielleicht dort einen Ausbildungsplatz bekommen, möglicherweise auch eher einen Wohnraum.

Bedenke aber, dass alles, was im S-Bahn-Bereich liegt ebenfalls zum teuren Wohnbereich zählt. Evlt. könnte Dir aber der Apotheker, der Dich beschäftigt auch bei der Beschaffung eines Wohnraumes behilflich sein.

Bei Deiner Frage nach schönen Orten, stellt sich logischerweise sofort die Gegenfrage was verstehst du unter schönen Orten? Meinst Du das landschaftlich oder sehr viel mehr nach den Aspekten wo viel los ist für junge Leute?

Klar, in München ist viel los. Aber es gibt sicher auch Orte in der Umbegebung, in denen ebenfalls so Einiges geboten wird. An Deiner Stelle würde ich mal die Landkarte nehmen und verschiedene Orte bei Google eingeben. Dann erfährst schon, was dort so alles geboten ist.

Wenn Du von S.-H. kommst, dann kann Dir Bayern natürlich kein Meer bieten, dafür aber eine Vielzahl von Seen. Es kann aber auch der Gegensatz - nämlich die hohen Berge - durchaus ebenfalls einen Reiz haben.

Du solltest Dir daher unbedingt vorher überlegen, was Dich eigentlich so ganz besonders reizt an Bayern, was macht dieses Land für Dich interessant? Entsprechend kannst Dich dann schon orientieren in Deiner Ortsauswahl.

Für was immer Du Dich entscheidest, ich wünsche Dir alles Gute für Bayern - das auch meine Heimat ist.

Die Tatsache, dass Du Deine Heimat zunächst verläßt ist logischerweise anfangs schwieriger zu verkraften. Da spielt die Kilometerzahl keine Rolle, wie weit Du von zu Hause entfernt bist. Das Heimweh wird Dich immer mal plagen.

danke für die ausführliche antwort!

aber vielleicht habe ich es umständlich formuliert, denn ich möchte hier in neumünster die Ausbildung machen und sollte ich studieren, dann selbstredend in Hamburg.

nein, eigentlich möchte ich "Fertig" in den Süden ziehen, das dauert ja noch ein paar Jährchen.

Was mich so reizt an eurem Land sind die Menschen und die Kultur. Auch wenn ich jetzt kein Fan von eurer Volksmusik bin, habt ihr ja doch irgendwo Traditionen und das scheint bei euch so verankert zu sein.

Desweiteren habe ich gehört, dass bei euch die Kriminalitätsrate am niedrigsten ist und ihr die beste Schulbildung bieten könnt. Ich möchte schließlich auch mal Kinder haben.

Auch eure Berge finde ich schön und das Argument mit dem Meer greift auch nicht so richtig ;) ich wohne hier zwar näher dran, aber wirklich oft bin ich da auch nicht.

Ich könnte also im Norden Urlaub machen und es wäre etwas Besonderes.

Zudem bin ich im Geschichtsprofil und habe somit eine Vorliebe für Geschichtsträchtige Orte ( Je älter desto besser und möglichst nicht jünger als 1850), dass heißt, Burgen, Schlösser und alte Städte. Das gibt es hier jedenfalls nicht in dem Maße.

Also eigentlich suche ich nach einem Plätzchen, dass ungefähr dem entspricht und man kann sich ja nie früh genug umschauen. Was hältst du von Augsburg? ich habe darüber gelesen. Außerdem wäre man schneller in BaWü. Ich dachte da also an den Landkreis Schwaben. :D

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@BellaSanella

Augsburg ist ein sehr schönes Städtchen, sehr geschichtsträchtig. Da es auch Universitätsstadt ist, hat es entsprechenden Flair bezüglich der Ausgehmöglichkeiten. Trotzdem ist es eher eine kleinere Stadt, nicht vergleichbar mit den größeren Städten, die im erreichbaren Bereich liegen, wie Stuttgart und München. Dafür kann man aber zu den beiden Städten mit dem Zug hinfahren in relativ kurzer Zeit.

Es hat tatsächlich den Vorteil, dass Du sehr schnell in BaWü bist, ebenso aber auch im Allgäu oder am Bodensee. Und letztendlich ist man in 20 Minuten in München (mit dem Zug). Ich schaffe es teilweise auch mit dem Auto - ja nach Tageszeit, da auf der Autoban vor 20 Uhr immer Geschwindigkeitsbegrenzungen sind.

Zu Deinem Heimatland möchte ich sagen, dass ich mich dort immer sehr wohlfühle. Ich habe jedes Jahr einen Kongreß in Lübeck und mache anschließend manchmal auch vorher noch ein paar Tage Urlaub in Hohwacht. Ich genieße die Tage dort sehr und habe sogar dort schon so manches Geschichtsträchtiges gefunden - natürlich anderer Art als bei uns in Bayern.

Eins kann ich Dir verraten, die Bayern und die Norddeutschen vertragen sich sehr gut. Unter "Saupreiß" verstehen wir ja nicht generell die Norddeutschen. Damit waren früher in erster Linie die Berliner gemeint, manchmal auch Niedersachsen, je nachdem woher sie kamen. Die Hamburger und die Münchner verstehen sich sehr gut. Ich hatte als Münchnerin noch nie Schwierigkeiten in Hamburg. Das ist eine Stadt, die ich übrigens sehr liebe.

Dadurch, dass die Studienstandorte in Deutschland sehr vielfältig geworden sind und nicht immer im unmittelbaren Wohnumfeld liegen, sind völlig neue Lebenswege entstanden, dadurch auch sehr viel mehr Offenheit im Umgang miteinander. Die jungen Leute sind heute längst nicht mehr so stringent wie die "Alten", die über ihre Stadtgrenze hinaus manchmal wenig erfahren haben.

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verstehen tu ichs ja schon ziemlich gut. hab gelernt.

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