Nach Aussage vom Arzt "Arbeitsunfall o.ä." angekreuzt. Hat das Auswirkungen?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hey, Du, erstmal gute Besserung. Und werde bald wieder gesund !!! Und nun zu Deiner Frage: Arbeitsunfall und arbeitsbedingt ist selbstverständlich dasselbe. Ich definiere: Arbeitsunfall ist ein Unfall bei der Arbeit oder auf dem Weg von der Arbeit oder auf dem Weg zur Arbeit, Toilettengang während der Arbeit usw. Arbeitsbedingt heißt bedingt durch die Arbeit. Ebenfalls wie bei Arbeitsunfall, nämlich alles was damit zusammen hängt. Nicht nur direkt beim Arbeitsplatz wo ich sitze, stehe oder gehe, sondern auch die Fahrt von und zur Arbeit. Bei einem Arbeitsunfall wird die Berufsgenossenschaft unterrichtet. Es könnten sich ja zu einem späteren Zeitpunkt Folgeerscheinungen einstellen, auch noch nach Jahren. Das könnte dann auch Folgen für eine frühere Rente ohne Rentenminderung bedeuten. Auch Umschulungsmaßnahmen könnten evtl. leichter durchsetzbar sein. Ich hoffe, ich konnte ein bißchen behilflich sein ?? Was hattest Du denn für einen Unfall?

hey danke für deine antwort. es war kein unfall sondern ich bin durch das jahrelage mobbing auf der arbeit krank geworden. ich habe vor der krankschreibung über monate alle maßnahmen ergriffen, um mir zu helfen. höhere stellen kontaktiert etc. wirklich alle. eine änderung trat nie ein und das mobbing wurde immer schlimmer. aus dem weg konnte ich den kollegen auch nicht, da alle in meinem team waren. seit januar bin ich wegen den gesundheitlichen problemen die dadurch entstanden sind krank geschrieben. die psyche hat es natürlich auch angegriffen, aber am schlimmsten ist gerade der körperliche zustand.

ich habe eigentlich auch nicht gedacht, dass ich das feld arbeitsunfall (o.ä) ankreuzen soll und deshalb lieber auf die aussage des arztes vom mdk gewartet. natürlich gehts mir zum teil um die finanzielle frage (kranken oder verletztendgeld in so einem fall), aber auch darum was dadurch nun auf mich zukommen könnte. ist es eher positiv oder negativ, wenn man das überhaupt irgendwie positiv sehen kann.

ich denke auch, ein unfall ist ein unfall. bei dem es erst "boom" und dann "aua" macht. bei mir war es schleichend, aber der körper ist letztendlich ja trotzdem "verletzt" durch etwas von der arbeit verursachtes bzw nicht vermiedenes. hm...

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@green83

Hey, vielen Dank für Deine Antwort und die gute Bewertung. Deine Nachrichten sind nicht erfreulich für Dich und auch nicht für mich. Ich leide bei so etwas mit. Aber leider höre ich imjmer wieder, dass das wohl heute an vielen Arbeitsstellen an der Tagesordnung ist, was Du so erlebst. Vielleicht kann ich Dir ja weiter helfen. Wir hören noch voneinander . Gruß, Inge

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Nun ja - ankreuzen kannst Du sicher manches, aber ob es anerkannt wird, ist eine andere Frage ...

Es muß schon zumindest "unabweisbar" sein, daß die besonderen Bedingungen Deines Jobs die Beschwerden hervorgerufen haben und die eigentliche Ursache nicht in Deiner Konstituion oder Persönlichkeit liegen ...

Ein "Unfall" (also auch ein Arbeitsunfall) bedeutet immer, daß von Du von außen plötzlich von einem unabwendbaren Ereignis getroffen wurdest - Arbeit an sich gehört nicht dazu ;-)

Ein "Unfall" (also auch ein Arbeitsunfall) bedeutet immer, daß von Du von außen plötzlich von einem unabwendbaren Ereignis getroffen wurdest - Arbeit an sich gehört nicht dazu ;-)

ich gebe dir recht aaaaber, mich machte ja nicht die arbeit an sich kaputt. im gegenteil. mein traumberuf und auch nicht stressig vom umfang. es waren ganz allein die kollegen die nicht aufhörten zu mobben, egal was ich versucht habe. alle nötigen stellen waren schon lange informiert. im gesamten bereich war das thema offen bekannt, dass ich in meinem team gemobbt werde. dass ich gesundheitlich darunter leide sah jeder, da ich immer mehr abmagerte. ich wurde ja auch darauf angesprochen etc. aber keine hilfe, keine nötige versetzung. ich war dem tag täglich ausgeliefert. ich flehte zuletzt förmlich um eine versetzung, aber man dachte wohl, dass ich unendlich kraft habe. hatte ich aber nicht. dieser zustand der keinmal verhindert wurde, hat meine krankheit ausgelöst. ohne wäre ich noch fit. bevor es anfing wog ich 14kg mehr als jetzt. ist doch eine art verletzung des körpers.

aber ich gebe dir da schon recht... ein unfall ist halt ein unfall. deshalb fragte ich extra den doc nochmal welches kästchen. ich frage mich nur was das kreuzchen bewirkt. kommen jetzt zig neue gutachten auf mich zu, weil die arbeit mit "eingebunden" wurde? oder gucken die, lächeln und lehnen es ab? wäre beides nicht sooo schlimm, aber der erste fall wäre doch eher unnötig, da es im endeffekt eh abgelehnt wird. ein fußbruch den ich mal hatte, das war ein arbeitsunfall. aber das jetzt nicht.

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