Nach Ausbildung in Betrieb der Eltern?

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12 Antworten

Du verstehst dich gut mit deinen Eltern. Du kennst den Betrieb. Du hast in deiner Ausbildung auch einen anderen Betrieb kennengelernt (sehr vernünftig!) und du hast gute Perspektiven in der Firma deiner Eltern. Eines Tages wird dir - wenn du es willst - die Firma sogar gehören.

Das einzige, was du bedenken musst, ist die Verantwortung, die du übernimmst, wenn du perspektivisch die Firmenleitung zu übernehmen gedenkst. Aber da kannst du reinwachsen. Oder dich in ein paar Jahren dagegen entscheiden, solange deine Eltern selber noch die Zügel in der Hand haben.

Meiner Ansicht nach spricht kaum was dagegen, in diesem Betrieb einzusteigen.

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Ich persönlich arbeite nun auch seit 2010 im Betrieb meiner Mutter und meines Stiefvaters und bisher läuft es wirklich super. Ich habe nun etwas verspätet mit der Meisterschule (Bilanzbuchhalter) begonnen, da ich mich nicht über Fortbildungen etc. informiert hatte und keine Ahnung hatte :-)

Meine Eltern hatten sich vor 2 Jahren einen angestellten Geschäftsführer ins Haus geholt, da sie langsam etwas kürzer treten wollten. Nur leider hat diese Person nicht viel getaugt und er musste entlassen werden, ALLDERDINGS hat er in unserem Betrieb (Dienstleistung) eine neue Abteilung aufgemacht die wir bei behalten haben.

Sei Dir aber bewusst, dass es schwer wird sich im Betrieb zu beweisen. Auch wenn das Verhältnis zu den Eltern und Kollegen gut ist, wirst Du von den Kollegen kritisch betrachtet. Du als Kind hast quasi Sonderrechte und bist sozusagen unkündbar, Deine Eltern werden sich unweigerlich schützend vor Dich stellen wenn Du mal einen großen Fehler gemacht hast etc.. Es ist dann an Dir den Kollegen zu zeigen, dass Du den Job verdient hast und mindestens ebenso hart arbeitest wie der Rest im Betrieb. Ich habe seit vielen Jahren eine Behinderung, die aber noch nicht bekannt war als ich angefangen habe hier zu arbeiten. Dies hatte zur Folge, dass ich öfters aus gesundheitlichen Gründen zu Hause bleiben musste und das war natürlich gefundendes Fressen um zu lästern. Heute habe ich mich soweit bewiesen, dass ich mir den vollen Respekt erarbeitet habe.

In ungefähr zwei Jahren wollen meine Eltern, dann langsam aus der Chefetage zurück treten und nur noch beratend tätig sein und die Geschäftsführung geht dann an die tragenden Pfeiler über und einer davon bin ich.

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Hey!

Bei mir ist es praktisch genauso - nur das ich meine Ausbildung (duales Studium) in unserem Familienunternehmen mache!

Ich persönlich finde die Idee gut, da einzusteigen und ggf. das Unternehmen später weiter zu führen. Besonders wenn man alles schon recht gut kennt. In dieser Richtung hab ich eine sehr zielgerichtete Denkweise, klar interessiere ich mich auch für andere Bereiche, aber hier bestehen halt mit Abstand die besten Chancen.

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Da spricht im Grunde nichts gegen. Du solltest jedoch noch mal mit einen Eltern zusammen überlegen ob das für den Betrieb langfristig die beste Entscheidung ist.

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Wenn das Verhältnis zu den Eltern und den anderen Mitarbeitern gut ist und du schon etwas anderes in deiner Ausbildung kennen gelernt hast, nimm doch die Chance war, in den familiären Betrieb mit einzusteigen.

Du kannst doch jederzeit wieder aussteigen, falls sich am Arbeitsklima was verändern sollte. Gehe positiv an die Sache heran und zweifle nicht gleich von vorneherein.

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Wenn du da gut arbeiten kannst,  gute Fortbildungen bekommst  ist das doch okay.  Perspektivisch solltet  ihr auch mal überlegen,  wohin für den Betrieb die Reise  geht. 

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Grundsätzlich sehe ich kein Problem. Ihr solltet jedoch klare Absprachen über Aufgaben und Kompetenzen treffen und niederschreiben. 

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Ich würde nicht im Geschäft meiner Eltern arbeiten wollen. Irgendwann ist auch mal Schluss mit Familie und es ist Zeit für neue Menschen, anderen Input und fehlenden Rückhalt.

Der Betrieb Deiner Eltern gehört Dir eines Tages sowieso.

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Kommentar von JaBu84
03.08.2017, 08:15

Das ist nicht zwangsweise der Fall.... Vielleicht wollen die Eltern den Betrieb auch verkaufen, wenn sie irgendwann "müde" sind.

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Ich würde vielleicht erstmal in anderen Firmen Erfahrungen sammeln und später dann in den elterlichen Betrieb einsteigen.

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Kommentar von Oisac89
03.08.2017, 07:52

Da du das mit den anderen Firmen ansprichst. Zielst du auf Ausbildungsjahre in anderen Betrieben, oder wirklich nach der Ausbildung noch mehrere Jahre in anderen Betrieben ab?

 

Die Überlegung meiner Eltern war halt dahingehend, dass eine Stelle im Betrieb frei wird und mit meinem Wissen/Ausbildung ich diese Lücke perfekt schließen könnte.

 

Es ist nun auch so, dass es ein Angebot seitens der Familie war und nicht so, dass man enttäuscht wäre wenn ich absagen würde.

 

Geschieht also ganz ohne Zwang :P

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Mein freund hat seine Ausbildung auch wo anders gemacht und arbeitet jetzt seit 3 jahre in der Firma seiner Eltern. im September beginnt er die Meisterschule

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gehört der betreib deinen eltern oder arbeiten beide im selben betrieb?

mich würde die branche interessieren.

gründsätzlich wäre ich dafür erstmal paar jahre wo anders zu arbeiten und wenn es da nicht läuft kannst du immer noch zu deinen eltern

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Kommentar von Oisac89
03.08.2017, 07:48

Der Betrieb gehört den Eltern.

Dienstleistungsbranche.

 

Naja wie definierst du mehrere Jahre. Die 3 Jahre Ausbildung habe ich ja bewusst nicht im elterlichen sondern in einem "fremden" Betrieb absolviert, oder zielst du auf mehrere Berufsjahre in einer fremden Firma ab?

 

Gruß

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Da spricht nichts gegen und sollte man selber entscheiden können.

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