Nach 12 Monaten arbeit wieder Krank und starke schmerzen , wie geht es weiter?

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6 Antworten

Wenn du gekündigt würdest,hast du dir nach 12 Monaten versicherungspflichtiger Beschäftigung einen neuen ALG - 1 Anspruch erworben,der beträgt dann 6 Monate ( 180 Tage ),den bekommst du aber nur,wenn du dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehst !

Könnte dann evtl.eine Ausnahmeregelung geben,wenn du wegen selber Krankheit keinen Anspruch mehr auf Krankengeld hast.

Danach bliebe dann ggf.nur ein Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu stellen,wenn du nicht mehr als arbeitsfähig gelten würdest.

Diese könnte dann mit einer Aufstockung vom Sozialamt bis auf Höhe deines Bedarfes angehoben werden.

Du warst wohl längere Zeit krank? Geht aus Deiner Frage nicht hervor. Wenn es innerhalb von 3 Jahren die gleiche Krankheit ist, bekommst Du kein Krankengeld mehr. Wenn auch ALG 1 ausgelaufen ist, dann kannst Du nur noch Hartz IV beantragen.

Falls jetzt drei Jahre nach der ersten Krankschreibung vergangen sind, müsstest du wieder Anspruch auf Krankengeld haben.

Frag bei deiner Krankenkasse nach.

§ 48 Abs. 2 SGB V

Ein erneuter Anspruch auf Krankengeld nach 78-wöchigem Bezug kommt nur in Betracht, wenn der Versicherte eine Versicherung mit Krankengeld hatte (§ 48 Abs. 2 1. Halbsatz SGB V) und zwischen der erneuten Arbeitsunfähigkeit und dem Ende der vorherigen Arbeitsunfähigkeit ein Zeitraum von mindestens 6 Monaten liegt (§ 48 Abs. 2 Nr. 1 SGB V) und darüber hinaus eine sechsmonatige Erwerbstätigkeit vorlag bzw. der Versicherte der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stand (§ 48 Abs. 2 Nr. 2 SGB V).

http://rechtsanwalt-und-sozialrecht.de/dauer-krankengeld-48-sgb-v/

Hallo,

innerhalb von 3 Jahren besteht für 78 Wochen Anspruch auf Krankengeld. Wenn diese 3 Jahre bereits um sind, besteht wieder Anspruch auf Krankengeld. Arbeitsunfähigkeit immer sofort der Krankenkasse melden und Antrag auf Krankengeld stellen. Sonst sofoet beim Jobcenter Arbeitslosengeld II beantragen.

Am besten bei der Rentenversicherung zusätzlich nach Reha und Zeitrente erkundigen.

Gruß

RHW

Ergänzend zur Antwort von isomatte (sie ist zum Thema Arbeitslosigkeit sehr erfahren):

Es gibt die Nahtlosigkeitsregelung. Bei Ende des Krankengeldbezuges sind weitere Sozialversicherungsleistungen möglich. Im Zeitraum zwischen Aussteuerung und Bezug einer Erwerbsminderungsrente besteht ofmals ein Anspruch auf Arbeitslosengeld . - Lies dazu dies:

Krankengeld Aussteugerung

https://www.anwalt24.de/beitraege-news/fachartikel/aussteuerung-krankengeld

.

Vorsorglich diese Hinweise von mir:

Umgang mit Sozialbehörden

Mit dem Amt nichts telefonisch klären (das kann man später nie beweisen). Alles schriftlich machen. Am besten Schreiben, Belege und Anträge persönlich abgeben. - Den Erhalt des Schreibens lässt man sich auf einem mitgebrachten Doppel mit Stempel, Datum und Unterschrift bestätigen. (Dies verlangt man mit ruhigem, freundlichem Ton und reicht das Schreiben rüber, „und hier brauche ich noch Stempel mit Datum und Unterschrift“).

Wenn man nur etwas abgeben will, dann wie üblich ein Schreiben aufsetzen, in dem erklärt wird, was "als Anlage" überreicht wird. - Wiederum dieses Anschreiben auf einem mitgebrachten Doppel mit Stempel und Unterschrift bestätigen lassen.

Diese Bestätigungen sind Gold wert, sie sind mehr wert als ein Einschreibebeleg (mit dem ja nur der Eingang eines Umschlags bestätigt wird).

Mit einer solchen Bestätigung kann von Seiten der Behörde nicht behauptet werden, Schreiben und Belege seien nicht eingegangen. Und wenn doch, eine Fotokopie von deren Bestätigung vorlegen (das Original unbedingt wie eine Kostbarkeit hüten). - Werden so die Unterlagen / Belege abgegeben, wird erfahrungsgemäß allgemein die Sache sogar zügiger bearbeitet.

Falls Du meinst, ich würde übertreiben, google mit jobcenter unterlagen verloren.

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Im Gespräch mit den Mitarbeitern immer korrekt und konzentriert sein. Wenn die Mitarbeiter freundlich und zugewandt sind: Auch Infos im Vertrauen landen in der Akte und können später gegen den „Kunden“ (wie es vollmundig bei Sozialbehörden heißt) verwendet werden.

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Oft ist es ratsam, zum Amt einen Beistand als Begleitung mitzunehmen. Dieser muss nur zuhören und kann dabei Protokoll führen, oder hinterher macht man gemeinsam ein Erinnerungsprotokoll. Der Beistand kann aber auch für Dich Erklärungen abgeben, dazu § 13, Absatz 4 SGB X (google mit 13 sgb 10):

  • (4) Ein Beteiligter kann zu Verhandlungen und Besprechungen mit einem Beistand erscheinen. Das von dem Beistand Vorgetragene gilt als von dem Beteiligten vorgebracht, soweit dieser nicht unverzüglich widerspricht.

Für einen ehrenamtliche Behördenbegleiter = Beistand google jeweils mit Deinem Wohnort (oder dem nächstgrößeren, wenn Deiner klein ist) mit

Ämterlotsen

Behördenlotsen

Behördenbegleiter

Hartz IV Mitläufer

Hartz IV Gegenwind e.V.

Wir gehen mit org

Diese Ämterbegleiter sind wertvolle Hilfen und notfalls auch Zeugen, und (die meisten? alle?) haben für diesen ehrenamtlichen Dienst eine kleine Ausbildung genossen und kennen sich bestenfalls mit den Gesetzen aus. (Sag beim Amt niemals, Du hättest einen Zeugen dabei! Zeugen dürfen des Raumes verwiesen werden - Beistände dagegen nicht, auf die hast Du ein Recht.)

Lebst Du in einer Bedarfsgemeinschaft (oder Haushaltsgemeinschaft): Andere Mitglieder solch einer Gemeinschaft können für Dich kein Beistand sein, denn sie sind nicht neutral, sondern automatisch selbst Betroffene.

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Und google mit

legitimation eines beistands pdf

und lade Dir die Datei vom elo-forum runter. Darin erfährst Du die gesetzliche Grundlage für Beistände und dass jeder Bürger ein Recht darauf hat, sich bei Behördengängen von einem Beistand begleiten zu lassen.

Auch erfährst Du so, dass wenn Dein Beistand für Dich etwas sagt, und Du widersprichst nicht, gilt es so, als hättest Du selbst es gesagt.

nixweiss123 18.01.2015, 06:54

@cyracus! :-)

Prima! DH

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Hallo Jugo76,

Sie schreiben:

Nach 12 Monaten arbeit wieder Krank und starke schmerzen , wie geht es weiter?Meine ALG 1 ist ausgeschöpft ,Krankengeld auch ausgeschöpft ,zulässt habe ich Hartz 4 bekommen wie geht es weiter bei mir lande ich mit sofort auf Hartz 4?<

Antwort:

Wenn Sie chronsich krank und nicht mehr über 3 Stunden pro Arbeitstag belastbar sind, dann entfällt in der Regel der Anspruch auf ALG 1!

Ohne Hinzuziehung eines kompetenten Rechtsbeistandes werden Sie wohl sehr schwer Licht ins Dunkel bringen können, denn die Materie ist sehr komplex!

Eventuell haben Sie einen Anspruch im Zusammenhang mit der Nahtlosigkeitsregelung, dies kann Ihnen jedoch nur Ihr Rechtsbeistand an Hand Ihrer Aktenlage beurteilen!

google>>

ra-buechner.de/meldungen/M121-Arbeitslosengeld-nach---125-SGB-III-muss-solange-gezahlt-werden,-bis-die-Rentenversicherung-Erwerbsminderung-positiv-festgestellt-hat-.php

Es stellt sich zudem die Frage, warum Sie nicht schon sehr viel früher bei Ihrer DRV-Rentenanstalt einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente eingereicht haben, denn da wurde sehr viel Zeit vergeudet!

Nun läuft Ihnen ggf. die Zeit davon und eine finanzielle Notlage droht!

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deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232616/publicationFile/49858/erwerbsminderungsrente_das_netz_fuer_alle_faelle.pdf

Alternativen - Rechtsbeistand:

Beratungskostenhilfe in Anspruch nehmen:

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gruene-hilfe.de/haeufige-fragen-an-die-gruene-hilfe/beratungshilfe-und-prozesskostenhilfe/

google>>

vdk.de/deutschland/pages/mitgliedschaft/64026/rechtsberatung

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vdk.de/deutschland/pages/themen/behinderung/9196/der_schwerbehindertenausweis

google>>

wikipedia.org/wiki/Aussteuerung_%28Sozialversicherung%29

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wikipedia.org/wiki/Hilfe_zum_Lebensunterhalt

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caritas.de/hilfeundberatung/onlineberatung/onlineberatung

google>>

evangelische-beratung.info/

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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