Mutterschaftsgeld und gleichzeitig Elterngeld?

2 Antworten

Das Mutterschaftsgeld wird auf das Elterngeld angerechnet. Dein freund bekommt dann Elterngeld, du nicht.

Und beachten: Das Elterngeld unterliegt dem Progressionsvorbehalt, das heißt wenn du weiter arbeiten gehst, müsst ihr in aller Regel am Ende des Jahres Steuern nachzahlen!

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Nach der Geburt Ihres Kindes unterliegen Sie acht Wochen einem absoluten Beschäftigungsverbot. Für diese Zeit, in der Sie kein Arbeitgeber beschäftigen darf, steht Ihnen als Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse Mutterschaftsgeld in Höhe von 13 € pro Kalendertag (= 390 € im Monat) zu. Wenn Sie Arbeitnehmerin sind, erhalten Sie in dieser Zeit zusätzlich einen Zuschuss Ihres Arbeitgebers in Höhe des Unterschiedsbetrags zwischen den 13 € und Ihrem normalen kalendertäglichen Netto-Entgelt. Im Ergebnis bekommen Sie in den zwei bzw. drei Monaten nach der Geburt also Ihr Netto-Einkommen in gewohnter Höhe weiter.

Mutterschaftsgeld und Arbeitgeberzuschuss werden auf Ihr Elterngeld allerdings angerechnet. Als Arbeitnehmerin oder freiwillig gesetzlich versicherte Selbstständige bekommen Sie also faktisch nur zehn statt der offiziellen zwölf Monate bzw. als Alleinerziehende zwölf statt 14 Monate Elterngeld.

http://www.ratschlag24.com/index.php/elterngeld-grundlagen-und-hoehe-mutterschaftsgeld-anrechnen_000044478/

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Ich bin davon ausgegangen, dass man nach der Mutterschutzfrist (also grob ab dem 3. Lebensmonat vom Baby) für 12 Monate Elterngeld erhält, also nach der Geburt ja noch 2 Monate lang Mutterschaftsgeld und dann bis zum 14. Lebensmonat Elterngeld.

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Hallo, wenn mein Mann und ich gleichzeitig Elternzeit und Elterngeld beantragen, dann können wir 14 Monate bezahlt zu Hause bleiben. Beim ersten Kind war ich 12 Monate zu Hause und er 2 während meiner 12 Monate (Monat 1 und 9).

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