Mutter will mit dem Kind weit weg ziehen kann der Vater das verhindern?

8 Antworten

Hallo, wollte mal Fragen ob jemand mir was dazu sagen kann. Die Ex-Frau meines Lebenspartner will weg ziehen ca. 500 km mit seinen Sohn und der nicht leiblichen Tochter die er wie als seine anzieht und sich genauso drum kümmert wie um seinen leiblichen Sohn, das heiß regelmäßigen Umgang und sie nennt Ihn auch Papa. Er hat kein Sorgerecht und befürwortet nicht das die KM mit den Kinder wegzieht mit dem neuen Lebenspartner und dessen gemeinsamen Kind, weil das nach meiner meinung nur ein finanzeller Aspekt ist, das der neue lebenspartner dort eine Arbeit hat, sie ist noch nie arbeiten gegangen. Ich meine man möchte der Familie ja nicht dazwischen stehen, aber sie denkt überhaupt nicht nach was mit den Kindern sein wird, den werden nur die positiven dinge erzählt und nicht die dinge die sich verändern werden dadurch. Dazu kommt es noch wenn es so sein sollte zwecks Umgang wie das fünktionieren soll mein Lebenspartner kämpft seit fast einen Jahr gegen Krebs und der kann nicht den Weg auf sich nemmen und einmal im Monat dort hinfahren um die Kinder zusehen, zuholen ect. Ich hab Angst das er dadurch aufgibt. Ich bin selber Mutter zweier Kinder und ich habe damals meinen Kindern die freie entscheidung gelassen, wo sie bleiben möchten. Beide sind bei Ihrem Vater geblieben, das war sehr hart für mich und ich komme heute immer noch nicht ganz klar damit, aber bei uns ist alles super geregelt.

Nein das könnt ihr nicht verhindern. Ihr könntet höchstens versuchen das alleinige Sorgerecht einzuklagen und das Kind zu euch nehmen. Ihr habt aber noch eine andere Chance, du schreibst die Mutter ist arbeitslos...dann wird sie also kein Geld haben die Fahrtkosten alle 2 Wochenenden zu zahlen um das Kind zum Vater zu bringen. (Manchmal entscheiden die Richter es so, das der Elternteil der die Entfernung verursacht hat die Fahrtkosten für den Umgang tragen muss) Informiert euch mal bei einem Anwalt ob man über diese Schiene etwas machen kann, wenn sie nämlich 800 Km weit weg zieht hat sie entweder die ganzen oder die die Hälfte der Fahrtkosten für die Umgangswochenende hin und zurück zu zahlen, wenn abzusehen ist das sie das nicht kann könntet ihr eventuell eine Chance haben den Umzug zu verhindern, da das was sie tut (nämlich dem Kind so den Vater wegnehmen) nicht dem Kindeswohl dient. Am besten ihr handelt schnell bevor es zu spät ist.

die kosten des umgangs kann sie beantragen. das ist überhaupt kein problem. die kosten des umgangs muss sie nur dann tragen, wenn sie überhaupt leistungsfähig ist und zweitens ein antrag gestellt wurde.

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@timbatal

Du bist wie immer nicht auf dem neuesten Stand. Diese Kosten würden künstlich geschaffen, denn sie könnte auch da wohnen bleiben. Die Ämter übernehmen schon lange nicht mehr Alles. Wer sich selbst in eine schlechtere Lage versetzt hat oftmals eben keinen Leistungsanspruch mehr. Ist wie beim Arbeitslosengeld. Wenn du selbst kündigst hast du keinen Anspruch!

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Kann er es den verhindern wenn er das Sorge, Umgangsrecht bzw. Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragt? Durch die ganzen Gerichtsverhandlungen und einige Dinge die vorgefallen sind ist der Mutter auch schon kurzzeitig das Aufenthaltsbestimmungsrecht entzogen worden also das Jugendamt ist zur Zeit wirklich ständig Ansprechpartner für die zwei.

umgangsrecht hat mit sorgerecht garnix zu tun, dies haben beide eltern. hätte er gemeinsames sorgerecht, dann könnte er alles verhindern und massiv erschweren. hat er es nicht, ist es wohl an der zeit es sofort zu beantragen und das abr gesondert im eilverfahren vorübergehend auf ihn übertragen lassen - also beantragen. dazu bedarf es momentan weniger das jugendamt als einen guten und wendigen anwalt für familienrecht.

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