Mutter verweigert Vater das Besuchsrecht.Was kann man tun und wie sind die Chancen vor Gerichte,sollte es soweit kommen?

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6 Antworten

nicht ihr seit verwzeifelt, sondern er ist verwzeifelt. du musst dich aus der ganzen situation erstmal rausziehen, die sache betrifft dich als außenstehenden nicht. hier werden mehrere baustellen miteinander verwoben die nicht zusammen gehören.

erstmal ist hier ein elternpaar, dass die paarebene noch nicht verlassen hat oder zumindest eine seite nicht. wie du sagst ist das die mutter. das jugendamt ist mit vermittlungsversuchen bereits dabei. wenn das weiterhin nichts fruchtet, bleibt den vater ein vorletzter weg: er soll eine umgangsvereinbarung für sich und das kind entwerfen:

- 2-3 nachmittage die woche mit einer übernachtung

- jedes zweite wochenende von fr-mo

- hälftige ferien und feiertage (siehe ferienkalender des bundeslandes wo das kind gemeldet ist)

- drei wochen Urlaub...

das lässt er ihr in kalenderform zukommen in zweifacher unterschriebener ausfertigung. die dritte kopie heftet er ab. er gibt ihr 7-14 tage zur unterschrift oder eventuelle änderungsvorschläge. sollte nichts kommen gilt umgang wie beschrieben als vereinbart.

wenn er dann am versuch scheitert das kind abzuholen weil sie sich verweigert, dann legt er klage auf umgang vor gericht ein. in der zwischenzeit sollte er sich kommentarlos einen anwalt für familienrecht zulegen und die sitaution besprechen.

nächste baustelle ist das gemeinsame sorgerecht:

- hier gilt sein anspruch. er kann auch hier zur mediation bitten und sie auffordern das gemeinsame sorgerecht zu erklären. geht sie darauf nicht ein, wird auch hier eine klage vor gericht ausgefochten werden müssen. im prinzip spricht nichts dagegen, dass er das gemeinsame sorgerecht erhält, muss sich aber im hinterkopf halten, dass es bei hochstrittigen eltern nicht vergeben wird.

im prinzip ist es nichts weiter als ein stück papier, da er außer drei unterschriften im leben des kindes: taufe, konteneröffnung, nicht lebenswichtige ops nichts mitbestimmt im leben des kindes. die entscheidungen trifft die mutter im rahmen ihrer alleinigen alltagssorge. weiterhin sollte erstmal der umgang regelmäßig laufen, bevor er die nächste baustelle angeht.

nachtrag umgang: hier sollte der beschluss beschwert werden mit einer androhung von strafen wenn umgang vereitelt wird:

- ordnungsgeld ersatzweise haft

- androhung entzug des sorgerechtes der mutter

- wenn kind krank ist, ist umgang trotzdem auszuführen, es sei denn kind ist seitens des arztes transportunfähig.

was der vater im rahmen seines umgangs macht, wo er sich aufhält, wer das kind betreut, wo das kind sich aufhält, mit wem das kind kontakt und umgang hat geht die mutter nichts an. das entscheidet der vater im rahmen der alleinigen alltagssorge in seiner zeit völlig allein.

Die beiden waren nie ein Paar.Genau da ist ja der Punkt.Die Geschichte ist weit komplizierter,als da beschrieben. 

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@Biggilein90

die beziehung die die beiden hatten ist vorbei. sie waren zusammen und waren mal ein paar und wenn es nur für eine nacht war. die gefühle der mutter sind ihre sache. sie muss diese verarbeiten und sie muss damit klar kommen. das ist nicht sache des vaters. es ist nicht kompliziert, wenn er sich einen klaren fahrplan setzt mit dem was er will:

1. eine stabile elternebene erarbeiten - dazu sollte und kann er mediation anbieten und das immer wieder. sie ist darauf bis dato nicht eingegangen, ob sie es je wird ist ihre sache. aber er hat es immer wieder angeboten um über wichtige dinge des kindes zu sprechen.

2. umgang will er haben. dazu gibts eine mindestvorstellung und die kann er seinen bedürfnissen und realen zeitplänen (arbeit, familie etc) anpassen. wenn sie darauf nicht eingeht und nichts fruchtet, dann muss er klagen und wird stück für stück von dem oben beschriebenen bekommen

3. sorgerecht: das würde ich mit dem anwalt besprechen und wird in der regel nach gut angelaufenen umgang angegangen und auch das wird er bekommen.

emotionale ausbrüche, eifersuchtsdramen sollten völlig an ihm abprallen und da kommst du ins spiel als diejenige die sein felsen ist und ihm den rücken stärkt. lass dich nicht in den streit ziehen, sondern steh im schatten der auseinandersetzung. wenn sie vor gericht wiederholt dass du nicht dabei sein darfst als neue etc, dann nennt sich das bindungsintoleranz. vielleicht arbeitet sie irgendwann daraufhin das das kind zu euch kommt.

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Das Beste wäre, wenn Du Dich da raushältst.

Dein Freund kann zum Anwalt gehen und die gemeinsame Sorge und den Umgang einklagen.

Für beide Angelegenheiten stehen seine Chancen sehr sehr gut.

Wie alt ist das Kind?

Der Kleine ist jetzt 8 Monate alt

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@Biggilein90

Da ist es doch völlig selbstverständlich, dass man ein so kleines Kind nicht einfach mitgibt. Das kennt den Vater doch überhaupt nicht.

Hier sind kurze häufige Besuche angebracht.

Das ist kein Hund, den man mal einfach so herumschiebt.

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Ganz klar, der nächste Schritt ist der Anwalt für Familienrecht.

Am besten Protokollieren, was bisher wann vorgefallen ist bzw. wann der Vater das Kind besuchen durfte und wann nicht. Dieses Protokoll laufend weiter vorführen.

Auch das Stalking festhalten und protokollieren.

Solange er auch nicht offiziell Besuchsrecht / Sorgerecht hat, wird es schwer.

Solange er auch nicht offiziell Besuchsrecht / Sorgerecht hat, wird es schwer.

Das bekommt der Vater aber schnell. Wenn er nicht gerade als Pädophiler oder gefährlicher Gewalttäter aufgefallen ist.
Das Umgangsrecht steht ihm - nein, dem Kind zu   und das gemeinsame Sorgerecht bekommt er auch.DAs Sorgerecht hat aber mit dem Umgangsrecht nichts zu tun.

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Du solltest sie wegen Verleumdung anzeigen.

Wer wider besseres Wissen in Beziehung auf einen anderen eine unwahre Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen oder dessen Kredit zu gefährden geeignet ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

https://dejure.org/gesetze/StGB/187.html

Dein Freund sollte ganz schnell einen Fachanwalt aufsuchen, die Ex wegen geistige Umnachtung anzeigen. Dann ab zum Familiengericht der Ex das Sorgerecht entziehen und das alleinige Sorgerecht beantragen.

lol na klar, genauso macht er das und landet mit gelächter und spott auf der nase.

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Es gibt keinen Strafparagraphen "geistige Umnachtung".

Wenn er das macht, dann freut sich der Staatsanwalt, dass er mal ordentlich was zu lachen hat.

Wenn sie die Ex wegen Verleumdung oder übler Nachrede anzeigen will, dann muss sie beweisen, dass diese Mail tatsächlich von der Ex kam. Und das geht so einfach nicht.

Die alleinige Sorge gibt es nur dann, wenn der andere Elternteil das Kind mißhandelt, mißbraucht oder verwahrlosen lässt.

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die Ex wegen geistige Umnachtung anzeigen. Dann ab zum Familiengericht
der Ex das Sorgerecht entziehen und das alleinige Sorgerecht beantragen.

Der Schuss, wenn er so abgefeuert wird, wie du es vorschlägst, dürfte nach hinten losgehen!

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Halte dich da raus.
Ein Besuchsrecht unter Aufsicht ist durchaus gängig. Ich habe meinem Ex auch den Kontakt verboten und habe durch aus meine Gründe dafür. Einen begleiteten Besuchstermin durch Verwandte oder Jugendamt hat er abgelehnt.
Hat er schon mal gefragt wie das Kind darüber denkt? Von welcher Altersklasse reden wir überhaupt?
Ich finde es gibt so viele Wege die es gütlich klären, Jugendamt ist doch der eine Weg. Zieh dich daraus dass die beiden machen Sie sind nun mal ein Elternpaar und müssen es klären, da ist deine Eifersucht fehl am Platz

Ich habe meinem Ex auch den Kontakt verboten und habe durch aus meine Gründe dafür

DAs kannst du doch gar nicht. Der Einzige, der das kann, ist der Familienrichter. Es kann höchstens sein, dass der Vater sich durch dich hat bluffen lassen.

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Ich stehe für das Kindeswohl gerade und bestimme den Umgang.
Und wenn ich es nur unter Aufsicht gewähre ist das so.
Hat mir übrigens mein Anwalt so empfohlen.
Es geht durchaus ums Kindeswohl und nicht um eigene Interessen

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@neununddrei

du weißt garnicht wie das kindeswohl geschrieben wird, weißt du was zum wohle des kindes ist. dein anwalt kann erzählen was er will, der sagt alles was du hören willst, dafür zahlst du. aber es steht dir nicht zu umgang unter aufsicht zu gewähren. die art des umgangs gestaltet und entscheidet der vater, nicht du.

dein kv scheint nicht genug power zu haben, dir deinen platz zu erklären.

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Also eifersüchtig bin ich schon mal nicht.Ich vertraue ihm voll und ganz,ihre Bedingungen sind,dass er mich verlässt und mit ihr zusammen ist.Es gobt überhaupt keine Grund ihm den Umgang zu verbieten. Er ist weder gewaltätig noch sonst was.Das einzige,was sie interessiert ist er und nicht das Kindeswohl.Sie denkt,nur weil sie ein Kind mit ihm hat,kann sie sich alles erlauben und schickaniert ihn und mich,wo sie nur kann.

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Biggilein, trotzdem würde ich dir empfehlen dich da rauszuziehen.
Wie ich oben schrieb muss das Kindeswohl an erster Stelle stehen.
Sein Weg führt über das Jugendamt, Schlichter und wenn nicht anders Gericht zum Ziel

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Oh doch das hat er als ich mit Kieferbruch im Krankenhaus lag weil er hakedicht war mit Drogen und Alkohol!
Und eine Mutter hat das Recht ob es euch Männer/ Frauen gefällt oder nicht!

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Halte dich da raus, du hast in diesem Konflikt gar nichts zu suchen.

Das Einmischen der neuenFreundin führt immer zu solchen Geschichten.

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