Mutter verstorben, der Vater ist Erbe. Wie muss mein Vater jetzt vorgehen?

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Die Bank kann aus eigenem Ermessen "kleinere" Beträge auszahlen, damit die Angehörigen nicht handlungsunfähig werden. Es muss zum Beispiel der Bestatter bezahlt werden (meist ein unterer vierstelliger Betrag). Legt der Angehörige nun eine Rechnung vor, kann die Bank (in eigenem Ermessen) auch solche Beträge auszahlen.

Ansonsten wird aber ein Erbschein benötigt insbesondere auch, um Konten aufzulösen.

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung
Meine Eltern haben sich gegenseitig als Erben eingesetzt:

wie:

Notar

oder handschriftlich

https://www.anwalt.de/rechtstipps/die-sparkasse-verlangt-einen-erbschein-darf-sie-das-und-besteht-ein-schadensersatzanspruch_084685.html

Gibt es außer dem Konto noch Immobilien?

Beim notariellen Testament genügt das eröffnete Testament.

Beim handschriftlichen kann es immer Ärger geben.

Sollte der Erbschein für sonst nichts (zB Immobilien) benötigt werden, würde ich mit Familienbuch und allen Kindern bei der Bank auflaufen. Wenn alle gesetzlichen Erben der Kontoauflösung zustimmen, sollte die Bank eigentlich keinen Stress machen.(dürfen)

Was mich wundert ist die Konstellation: Wie ist dein Vater bisher an das Geld gekommen ohne Kontovollmacht?

Das kommt darauf an. Wenn dein Vater eine Generalvollmacht hat über das Konto oder dein Vater als Begünstigter eingesetzt wurde dann braucht er keinen Erbschein. Wenn nur das Testament vorliegt, dann braucht man schon einen Erbschein.

Da kannst du am besten mal oder dein Vater mit dem Bankangestellten deiner Mutter sprechen, der kann dir das sagen ob du einen Erbschein brauchst oder nicht.

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Wenn ja, welche Schritte muesste ich einleiten?

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1000 Dank

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