Mutter unterstützt das Kalorienzählen der Tochter?

4 Antworten

Kalorienzählen hat nichts mit einer Essstörung zu tun und umgekehrt. 

"Aber man weiß ja, wozu Kalorienzählen, gerade in dem Alter führen kann" 

Nein, das ist Blödsinn. 

Kalorienzählen ist eine gute Möglichkeit, seine Kalorienzufuhr im Überblick zu behalten und sich nicht zu überessen. Manchen gelingt das besser als anderen und die benötigen eben Hilfe. 

Findest du es auch krankhaft, wenn man beim Autofahren regelmäßig auf den Tacho blickt, um nicht zu schnell zu fahren? Man kann doch auch nach Gefühl fahren und wenn man regelmäßig auf den Tacho sieht, so könnte man etwas auf der Straße übersehen -_-  

(Respekt, wenn du es schaffst, eine gewisse Geschwindigkeit konstant zu halten, das schaffen aber die wenigsten) 

Natürlich ist der Vergleich nicht perfekt. Man kann schließlich auch so vorgehen, dass man lieber viel zu langsam fährt. Beim Autofahren ist es ok, wenn man aus Vorsicht statt 50 km/h 30 km/h fährt. Überträgt man das Verhalten aber wieder auf das Essen, so sieht es wieder anders aus: Warum sollte ich 500 kcal weniger aus Vorsicht (mich nicht zu überessen) essen, wenn ich nicht abnehmen möchte bzw. muss? 

Wichtiger als das Kalorienzählen ist es, zumindest bei Normalgewicht, dass man einen guten Überblick über alle benötigten und bereits konsumierten Nährstoffe behält. Wusstest du, dass rund 80% aller, die sich kalorienreich ernähren, enorme Nährstoffmängel aufweisen? Das liegt oft daran, dass das als "gesund" propagierte Essen gar nicht zu einer ausgewogenen Ernährung beiträgt. Frauen wird oft zu magerem Putenfleisch geraten, obwohl die meisten einen Eisenmangel aufweisen. Ein Gulasch oder Steak wäre somit besser. Von den Kalorien her macht es jedenfalls kaum einen Unterschied. 

Viele Apps berechnen den Nährstoffbedarf gleich mit.

Was nun daran schlimm sein soll, erschließt sich mir nicht. Kümmere dich um dein eigenes Leben und mache das, was du für richtig hälst. Du musst mit den Konsequenzen leben.

Sehr sehr komisches Weltbild, wenn man denkt dass es gut ist wenn 12 jährige Kalorien zählen. "Kümmere dich um dein eigenes Leben"... alles klar, ist ja nicht so, dass ich mir nur Sorgen mache. Kalorienzählen setzt IMMER unter Druck. Man kann sich auch ohne das zählen gesund und ausgewogen ernähren. Aber wenn man selbst süchtig danach ist Kalorien zu zählen, ist es klar, dass man sich verteidigt. https://www.healthyhabits.de/6-gruende-warum-du-keine-kalorien-zaehlen-solltest/

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@PP2002

DU hast ein Problem, nicht sie. Wenn dich Kalorienzählen unter Druck setzt, so muss das nicht für alle gelten, das ist Blödsinn. Die positiven Aspekte habe ich dir bereits aufgezählt und deine Thesen widerlegt. Schade, dass du das ignorierst. 

"Aber wenn man selbst süchtig danach ist Kalorien zu zählen, ist es klar, dass man sich verteidigt" 

Bitte? 

Wenn einem keine passenden Argumente mehr einfallen, dann muss man wohl versuchen, den anderen auf irgendeine Art abzuwerten und seine Kompetenz somit in Frage stellen. Schade, so ist eine sachliche Diskussion nicht möglich.

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Die Mutter ist definitiv coabhänig... Rede mit deinem dad dass der mal mit der mam spricht und Rede du (wenn du einen guten Draht zu ihr hast) mit deiner "schwester"..

Du kannst mal im Internet nach dem FMGZ suchen das ist ein Frauen Mädchen Gesundheits Zentrum da könnt ihr mit jemandem der Ahnung von Essstörungen hat reden und vllt einen Mittel weg finden oder so..... du findest die in dem du FMGZ und dann deinen Ort oder bisschen grössere (und dennoch erreichbare) Stadt dahinter schreibst.... falls du deinen dad nicht darauf ansprechen kannst/willst kannst du mir dem FMGZ auch telefonieren oder E-mail Kontakt haben

So erstmal alles ohne Punkt und Komma geschrieben... hoffe das dass was ich da geschrieben habe Sinn ergibt und hilfreich ist

Magersucht entsteht nicht aus heiterem Himmel oder aus völlig absurden "Verrücktheiten" einiger abgedrehter "Verrückter". Auch wenn die Angehörigen der psychiatrischen Szene das gerne mal so darstellen.

Sie entsteht vor einem gesellschaftlichen Hintergrund und deren Stimmungen. Die ganz klar Schlankheit als Wert propagieren und Zucker und Fett verteufeln. Eine künftige Magersüchtige hat massig Internetseiten, Fernsehreportagen, Bilder in Frauenzeitschriften usw. gesehen und verarbeitet.

Und auch Mütter sind nicht immer weise und überlegene Mütter gewesen, sondern waren ausschliesslich auch mal Teenagerinnen mit eigenen Komplexen und Verirrungen.

Die tauscht ein Mensch im Laufe seines Lebens auch nicht komplett aus. Zumal auch gar nicht viel Zeit zwischen Jugend und Elternsein liegt - aus der Perspektive der Älteren.

Kurzum: vielleicht hatte die Mutter ihr eigenes Magersuchtproblem.

Und dass Eltern ihre eigenen Komplexe an den Kindern abarbeiten, in denen irgendwas zu verwirklichen suchen, was ihnen selbst misslungen ist, ist nun wirklich ein uralter Hut.

"Kind! Du sollst es mal besser haben als ich!"

Noch nie gehört?

Im Übrigen repräsentierst Du selbst AUCH dieses gesellschaftliche Klima. Erstaunt?

"Ihre Mutter hat immer schon sehr darauf geachtet was die tochter isst, was ich auch in Ordnung fand."

Wieso repräsentiere ich dieses Klima? Nur weil ich weiß, dass es wohl gut für den Körper ist sich ausgewogen und nicht allzu ungesund zu ernähren. Aber trotzdem danke.

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@PP2002

Du siehst es auch für richtig an, das Kind nicht selbst seine Ernährung finden zu lassen, sondern es darin von aussen zu steuern.
Und auf jeden Fall hat das "richtige" Essen auch für Dich einen hohen Stellenwert.

Du möchtest jetzt mit dem Kind in Kontakt treten. Und Anlass deines Wollens und das Thema wird wieder richtiges Essen sein.

Für das Kind kommt also noch ein weiterer Erwachsener, der es im Essen beeinflussen will.

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Für mich persönlich hat es keinerlei Stellenwert. Ich ernähre mich fast nur von süßem, esse fast nie Obst oder sonstiges. Ich esse solange wie ich es will, bis ich merke dass es mir dadurch schlechter geht, erst dann würde ich was ändern.
Ich würde auch meiner Stiefschwester nichts raten, ich meinte damit lediglich, dass ich es noch nicht bedenklich fand, dass die Mutter darauf achtet, dass sie sich nicht aus Langeweile überfrisst.

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@PP2002

In der Annahme, dass Menschen sich aus "langeweile überfressen" würden, wenn man es nicht kontrolliert, steckt aber die tiefe Überzeugung, dass Essverhalten eine bestimmte Kontrolle bräuchte.

Die teilst Du mit der Mutter, und die hat die Mutter an das Kind weiter gegeben.

Diese grosse Bedeutung von Essen und der Notwendigkeit seiner Kontrolle gegen "Übermasse" ist der Kern der Magersucht im Kopf.

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@NetzBeratung

Zum einen musst du bedenken, dass wir darauf konditioniert sind, möglichst viel und kalorienreich zu essen, um schlechten Zeiten vorzubeugen. Diese schlechten Zeiten existieren aber nicht mehr, an fast jeder Ecke gibt es einen Supermarkt und Nahrung im Überfluss.

Dass inzwischen mehr als jeder Zweite übergewichtig, wenn nicht sogar adipös ist, unterstreicht das ebenfalls: Das Gewicht kommt nicht von allein. Und befragt man die Betroffenen, so geben sie meist an, dass sie völlig "normal" äßen. 

Zum anderen gibt es wirklich "Langeweile- bzw. Frustesser". Die Gründe hierfür findet man in der frühen Kindheit, in der das Baby mit Essen ruhiggestellt bzw. getröstet wurde. 

Wenn kein Problem mit dem Essen besteht und man auch keine Nährstoffmängel hat, Glückwunsch! Ansonsten sollte man sich helfen dürfen. 

Einem Schuldner wird schließlich auch niemand raten, er solle nicht auf die Finanzen achten und nach Gefühl kaufen. 

Ob in dem Fall ein Problem besteht oder nicht, lässt sich nicht beurteilen. Grundsätzlich finde ich es aber gut, wenn Eltern auf die Ernährung ihrer Kinder achten. Fast nur Süßes, kein Obst oder Gemüse ist eben nicht empfehlenswert ;) 

"Diese grosse Bedeutung von Essen und der Notwendigkeit seiner Kontrolle gegen "Übermasse" ist der Kern der Magersucht im Kopf." 

Nein, das trifft es nicht. Magersüchtige wehren sich nicht gegen die Übermasse der Nahrungsmittel. Sie sind überzeugt, trotz Untergewicht zu dick zu sein und wollen abnehmen.

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