Mutter und Kind Heim!? Was dürfen die?

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8 Antworten

Kommt etwas drauf an, wie alt Du bist - offenichtlich noch nicht volljährig? Mit dem Einzug in das Mutter-Kind-Heim bist Du mit dem Jugendamt einen Vertrag eingegangen, es übernimmt deshalb auch die Kosten - diesen Vertrag mußt Du beachten.

Einstweilen hat das Jugendamt für Dein Kind aber auch so das Sagen und sie sind vom Gesetz her verpflichtet, dessen Wohl vornean zu stellen - auch wenn dem Baby nicht passiert ist: prügelnde Eltern sind bestimmt nicht die beste Umgebung für ein kleines Kind ...

Die vom Jugendamt gehen davon aus, dass Streits mit körperlichen Auseinandersetzungen, die so heftig sind, dass die Frau fliehen muss, nicht von liebevollen, beherrschten Männern und Frauen geführt werden. Sie gehen davon aus, dass, wenn dein Mann so leicht aufgeregt ist, dass er dich, obwohl er dein Partner ist, von dem man annehmen könnte, dass er dich liebt, verkloppt, dann wird er ein Kind, dass er liebt vielleicht auch verkloppen. Könntest du in dem Fall das Kind schützen? Also setz dich mit dem Jugendamt zusammen und besprich, wie es weitergehen kann. Nur trotzig sein, ist nicht im Sinne eurer Familie, denn da ist ja was schief gelaufen, das muss erst geregelt werden.

Nicht ohne Grund bist du vor deinem Freund geflohen. Du suchtest Schutz und Sicherheit, hast sie gefunden und stellst nun in Frage, dass es dafür einen Grund gab?!

Verstehe das Jugendamt, das verpflichtet ist, für dein Kind und dich das Beste zu erreichen. Mit Versicherungen und deinem kindlichen  Glauben an deinen Freund kommst du hier nicht weiter, sowas hören die Mitarbeiter ständig und sie erleben, dass wieder etwas Furchtbares geschieht.

Rede ruhig und höre zu, was gibt es für Hilfen, was müsste passieren, wenn du zurückgehst, wohin könntest du alternativ gehen, oder wäre es eine Option, zu bleiben?

Du hast diese Folgen in Kauf genommen, indem du staatliche Hilfe in anspruch genommen hast. Nun sei so erwachsen und sieh den Realitäten ins Auge, dass dein Freund sich völlig inaktzeptabel verhalten hat, dass die häusliche Situation nicht entspannt oder sicher ist und dass du für dein Leben, aber auch für das Leben deines Kleinen verantwortlich bist und nicht wie ein trotziges Kleinkind dir  Einmischung verbietest.

Nimm Möglichkeiten an, die dir angeboten werden und beharre nicht auf deinem Vater- Mutter- Kind Traum. Der kann stattfinden, wenn alles geregelt ist, und nur dann!

Liebe Gabriele,

ich würde dir gerne mal eine Frage stellen:

  1. Warum hast du dich entschieden vorübergehend in ein Mutter-Kind-Heim zu gehen?
    • aus Angst, aus Wut, um ihm eins auszuwischen...??? Ich weiß es nicht, und genauer schreibst du es ja nicht (was natürlich dein Recht ist!). Woran ich dich mit dieser Frage erinnern möchte ist, dass Du ja nicht ohne Grund dorthin gegangen bist. Und welcher es auch war, Du bist dort aufgenommen worden, man hat dir geholfen, man hat deinem Kind geholfen. Was erwartest du da , wenn du nach einer Woche mal eben verkündest, dass du wieder mit dem Kind dorthin zurück möchtest? Dass die Leute dort sagen: Ach ja, geht mal...???

Schon Deine Aussage: Ich habe mich entschieden vorrübergehend in ein Mutter kind Heim zu gehen bis sich die Situation zuhause wieder etwas gelegt hat.-

Solch eine Situation legt sich nicht in einer Woche und vor allem nicht von alleine!!!!! Daran muss man arbeiten, es ist doch nicht NORMAL, wenn es zu solch einer Auseinandersetzung kommt! Da kann man nicht einfach wie bei einem harmlosen Streit, der ja überall mal vorkommt, nach ner Weile sagen, Schwamm drüber und fertig! Ich weiß nicht wer gewaltätig geworden ist, er aber sicher auch oder gar nur alleine??? Dann solltest du ihm Nahe legen eine Therapie zu machen (Agressionsbewältigung!!!). Wenn du ebenso dazu neigst, mach du auch eine. Nähert euch LANGSAM wieder an, vielleicht mit Hilfe einer Paartherapie. Aber einfach so weiterleben, als wäre nix schlimmes passiert, geht gar nicht und schon gar nicht, wenn ein Kind mit beteiligt ist. DENN auch wenn er jetzt zufällig bei dem Streit nicht anwesend war, ihr/er ..wie auch immer...konntet Euch nicht beherrschen, sonst wäre es so nicht eskaliert. Und wenn man dagegen nix tut, wird man sich dann auch nicht beherrschen können, WENN das Kind dann anwesend ist. Das nimmt man vor Wut dann nämlich gar nicht wahr!!!

Desweiteren schreibst Du: Es besteht keinerlei Einwand den kleinen bei uns zu lassen er wird liebevoll umsorgt und sein wohl ist keinesfalls gefährdet !- DOCH, das ist es !!! Wenn der Kleine Eltern hat, die so miteinander umgehen und die so Probleme mit Gewalt/Agressionen haben, ist das Wohl gefährdet, denn auch wenn ihr es nicht vorhabt und es euch nicht vorstellen könnt, alleine durch eure Einstellung und die Verharmlosung der Situation , wird es irgendwann unweigerlich passieren, dass er solche Auseinandersetzungen mal mitbekommt. Das wäre schon schädlich genug, aber wie gesagt, arbeitet man auch nicht an dem Agressionsproblem, wird es nicht besser, eher noch schlechter...ich weiß nicht, wie alt das Kind ist, aber irgendwann lernen sie laufen, gehen überall hin, wo sie nicht hinsollen, kriegen Trotzphasen.u.s.w. Auch dann muss man sich im Griff haben, wenn du verstehst worauf ich hinaus will.

Zeige erstmal, dass du eine verantwortungsvolle Mutter bist, in dem du die Situation und euer Problem ERNST nimmst und du was dagegen tust. Wenn dann dein Freund auch noch dazu bereit ist, werden auch das Jugenamt und Mutter-Kind-Heim euch mehr vertrauen und ernst nehmen. Das Kindeswohl des Kleinen steht IMMER an erster Stelle und das ist auch gut so. Also nimm es dem JA und dem MKH nicht übel, dass sie ihren Job ernst nehmen und dass sie nur das beste für dein Kind wollen. Sei Ihnen dankbar dafür!

Und ja, Du bist FREIWILLIG dort und Du solltest auch , wenn du eine verantwortungsvolle Mutter bist, auch noch weiterhin FREIWILLIG dort bleiben wollen!!!

LG Tanja

Holly62 26.01.2014, 07:55

Genauso ist es !!!!

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Hallo liebe Gabriele,

versuch einmal, Dich in die Position des Personals von Jugendamt und Heim hereinzuversetzen.... Sie machen ihren Beruf oft schon seit Jahren... Sie haben schon viele Frauen in ähnlichen Situationen gesehen... Sie haben ihren Beruf gelernt/studiert.... Sie haben den Beruf gewält, weil sie Kinder gern haben und schützen wollen....

Mach Dir diese Erfahrung, diesen Willen Dir und Deinem Kind zu helfen zu nutze! Nimm Dir ein wenig Zeit für Dich selbst und für Dein Baby. Nutze Die Zeit um stark zu werden, um die Situation zu analysieren, um Strategien zu entwickeln.

Der Weg aus der Wohung ins Heim war eine Flucht. Und jetzt willst Du wieder fliehen? Und wann kommt die nächste Flucht?

Komm erst einmal an! Das geht nicht in einer Woche. Und dann kannst Du langsam den Kontakt zum Vater wieder aufbauen und pflegen. Alles Schritt für Schritt.

Wenn man jung ist, dann macht man gerne schnell und lieber alles oder nichts. Du bist jung schon Mutter geworden. Das bedeutet schnell erwachsen zu werden. Früh viel Verantwortung zu tragen.

Was denkst Du ist eine gute Zeit um angzukommen, ganz in Ruhe nachzudenken, Pläne zu machen wie euere Beziehung (Mutter-Kind-Vater) weitergehen kann, um zu lernen, wie Du in Zukunft mit ähnlichen Situationen umgehen kannst ohne dass es zu Gewalt und Flucht kommt?

Nimm Dir diese Zeit!

LG, Hourriyah

Du solltest das Problem mit deinem Freund vielleicht erst einmal versuchen mit ihm alleine zu klären. Allerdings hat er schon (und du vielleicht auch? ) eine wichtige Grenze überschritten. Konflikte darf man in einer gesunden Paarbeziehung nie durch körperliche Auseinandersetzung klären. Das Jugendamt möchte dich und dein Kind vor einem prügelnden Mann beschützen. Was macht dein Freund, wenn du nicht zu Hause bist und euer Kind nicht zu beruhigen ist? Schlägt er dann auch aus Frust und Wut zu? Der Schutz des Kindes steht jetzt an erster Stelle. Also kläre es mit deinem Freund und macht dann zusammen einen Gesprächstermin beim Jugendamt oder deiner zuständigen Sozialarbeiterin aus. Wenn diese keine Bedenken hat,wird sie auch Fürsprecherin für deinen Zurückzug mit Kind zu deinem Freund sein. Es geht um die längerfristige Sicherheit für dich und dein Kind.

Du schilderst, dass es mit Deinem Freund einen heftigen Streit gab mit körperlicher Auseinandersetzung, was bedeutet, dass Dein Freund Dich geschlagen haben muss (vielleicht umgekehrt auch?). Deshalb bist Du vorübergehend in ein Heim für Mutter und Kind geflüchtet.

Es muss schon sehr schlimm (Körperverletzung oder gar Misshandlung!) gewesen sein, sonst hättest Du Dich nicht zu der Aufnahme im Mutter-Kind-Heim entschlossen.

Dein Freund scheint also eine Neigung zur Körperverletzung zu haben (möglicherweise auch Du?). So etwas darf nie vorkommen; einmal ist schon einmal zuviel!

Das Jugendheim wird konkrete Gründe haben, warum es das Baby bzw. den Kleinen nicht mehr in die vorausgegangene Wohn-Atmosphäre mit Deinem Freund zurückgeben will.

Denke mal darüber nach! Es geht um das Wohl des Kindes. Beste Wünsche für die Zukunft!

katwal 22.01.2014, 12:10

Ergänzung:

Wie ich nun aus Deinem Profil entnommen habe, hast Du in einer angemieteten Wohnung mit Freund und Baby nur wenige Wochen gewohnt; siehe Deine Frage vom 01.11.2013 :

http://www.gutefrage.net/frage/eigene-wohnung-mit-17-und-kind-

Wenn also schon innerhalb einer so kurzen Zeit derart Schlimmes passiert, kann ich verstehen, dass das Jugendamt begründete Bedenken hat.

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Es ist nun mal so das er Körperlich gewaltätig war ..Kindeswohl geht voleibe ihm Mutterkind Heim und das Jugendamt hat Recht .

Einmal Körperliche Gewalttätigkeit und schon ist es vorbei ..er könnte eine Agressionstraining machen vieleicht hilft das . wie gesagt Kindeswohl geht vor!!!!

Gabriele1966 21.01.2014, 09:30

Aber das Kndeswohl war zu keiner zeit gefährdet ! Der kleine war nicht anwesend und hat nichts mitbekommen ! Er kümmert sich auch liebevoll um den kleinen ! Sowas kommt in den besten Familien mal vor !

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Schuhu 21.01.2014, 09:34
@Gabriele1966

@ Gabriele1966: Die besten Familien sind das sicher nicht, wo es vorkommt, dass man sich dermaßen streitet, dass die Frau fliehen muss. Mach die Augen auf. Dich zumindest hat er nicht liebevoll behandelt!

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FrauWinter 21.01.2014, 09:45
@Gabriele1966

Ob das Kind da war oder nicht ist egal. Relevant ist, der Vater ist gewalttätig. Daher möchte man verhindern dass das Kind gefährdet ist wenn du zu dem kerl zurück gehst.

Als Mutter ist es nun an dir Verantwortung zu zeigen und dich und das Kind von ihm fern zu halten. Dich für das Kind zu entscheiden.

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Gabriele1966 21.01.2014, 11:52
@FrauWinter

Ich entscheide mich für mein Kind und für unsere Familie ! Ich bin schon 6 Jahre mit meinem Freund zusammen und weiß was ich tue !

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Holly62 26.01.2014, 07:53
@Gabriele1966

Du tust das verhalten von ihm noch entschuldigen , wo ist dein selbstbewusstsein ? oder ist es vieleicht abhängigkeit?

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