Mutter schreibt Kind vor was es mit seinem Geld kaufen soll. Darf sie das?

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10 Antworten

Wir nahmen unseren Kindern auch das Kommuniongeld weg und haben es angelegt. Was glaubst du wie froh unser Sohn mit 17 Jahren war, als er Geld für den Führerschein hatte? Damals hätte er sich lieber Gameboy, Playstation, iPad und Spiele dafür gekauft.
Diese Sachen hat er sich vom Taschengeld zusammengespart und gebraucht erstanden. So hatte er mit 18 nicht nur Spielzeug ....

Ich denke die Mutter wird sich gut überlegt haben warum sie so handelt. Auch wenn deine Freundin derzeit sauer ist. Die Mutter weiß wie die finanzielle Situation ist. Shoppinggeld kann man bestimmt mal anders auftreiben.

Im Übrigen kenne ich nicht wenige Familien, die den Kindern das Geld abnehmen um dann die teure Feier damit zu bezahlen. Auch das Geld muss ja irgendwo herkommen.

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Kommentar von Wischkraft1
27.06.2016, 13:52

noch schöner wäre halt schon doch gewesen, wenn er zu seinem 17ten das Geld für den Führerschein gekriegt hätte . . . 👀

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Um Deine Frage zu beantworten - ja, sie darf das. Ob das jetzt besonders geschickt oder nett ist, ist eine andere Frage. Als Erziehungsberechtigte darf sie es jedenfalls ...

Manchmal helfen freundliche Gespräche, manchmal mit einem gewissen Nachdruck geführt oder mit einer unnachgiebigen Beharrlichkeit ...

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Sie sollte es nicht tun. Sie darf das GEld aber zumindest weitgehend einkassieren und dann für das Kind auf ein Sparbuch legen. Ich würde vermutlich auch nicht erlauben, dass das Kind das gesamte Geld verballert.  Aber einen Teil, 100 Euro z.B., würde ich zur freien Verfügung stellen.

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Ja, sie darf und muss das Vermögen der Tochter sinnvoll verwalten. Ich persönlich halte es aber für sinnvoll, ein bisschen vom Geld in die Hand zu geben und damit mehr oder weniger machen lassen was sie will. Nur um auch mal zu sehen wie schnell es weg ist und was man eigentlich am Ende davon hat. Schade, dass die Mutter das anders sieht, aber das darf sie.

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Darf sie das? 

Sie darf bestimmen, dass das Geld auf dem Sparbuch verbleibt und nicht ausgegeben wird. Das liegt im Rahmen der elterlichen Vermögenssorge

Sie darf aber nicht das Kind dazu zwingen, gegen ihren Willen einen Laptop zu kaufen, den sie wahrscheinlich dann selbst nutzt

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Kommentar von Wischkraft1
27.06.2016, 13:55

Die anderen sagten, sie darf das Geld in Verwahrung nehmen.
Deine Antwort ist aber treffender. Ob sie rechtlich zutrifft, weiss ich nicht aber gut ist die Antwort auf jeden Fall. Danke!

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Natürlich  darf sie das. 

Es gibt sogar den Taschengeld Paragraphen,  der besagt,  dass Käufe die teurer  sind als die Summe des Taschengeldes, was man regelmäßig in einer Summe bekommt, von den Eltern autorisiert werden müssen,  sonSt ist der Kaufvertrag schwebend unwirksam. 

Die Eltern können also verlangen,  dass der Händler die Ware zurück nimmt  und das Geld zurück zahlt.

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Kommentar von PatrickLassan
27.06.2016, 14:22

Du hast anscheinend den Taschengeld-§ (§ 110 BGB) falsch verstanden.

Ein von dem Minderjährigen ohne Zustimmung des gesetzlichen Vertreters geschlossener Vertrag gilt als von Anfang an wirksam, wenn der Minderjährige die vertragsmäßige Leistung mit Mitteln bewirkt, die ihm zu diesem Zweck oder zu freier Verfügung von dem Vertreter oder mit dessen Zustimmung von einem Dritten überlassen worden sind.

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__110.html

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Ja, das darf sie. Eltern sind u.a. auch die Vermögensverwalter für ihre Kinder.

Da es aber preiswerte Laptops gibt, sollten auch noch 100 Euro zum Shoppen drin sein.

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Kommentar von Julihelferan
27.06.2016, 13:52

1. Richtig

2. 600 Euro Laptops sind dann nach 1nem Jahr im Ar...

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ist ne schwere sachen, den schließlich ist es das eigentum deiner freundin, da sie aber noch nicht voll geschäftsfähig ist und die mutter der vormund ist kann sie das geld für ihre tochter verwalten... 

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klar darf sie das. ist ein lapptop nicht viel sinnvoller als für einen haufen geld make up oder klamotten auszugeben, die du in einem halben jahr in die tonne wirfst?

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Kommentar von Socat5
27.06.2016, 13:44

Das ist richtig, aber wie soll sie es lernen, wenn sie nicht wenigstens einmal ein bisschen Geld sinnlos verballert, um eben das hinterher selbst festzustellen. Durch eigene Erfahrung lernt man und nicht durch die Erfahrung anderer.

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Sie darf! Das Geld ist bestimmt nicht zum verscchleudern geschenkt worden!

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