Mutter nuzt Kindergelder für eigene Zwecke

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4 Antworten

Hey,

Ich kann dir leider nicht alle Fragen beantworten, aber was ich weiß, kann ich dir gern mitteilen.

Frage vorab: Hat die Mutter das alleinige Sorgerecht oder haben beide dies? Das wäre nämlich ziemlich wichtig zu wissen. Ich gehe mal davon ab, dass alle beide das Sorgerecht haben.

Da das Kind bei der Mutter lebt und diese das Kindergeld bekommt, müsste sie theoretisch das Geld für das Wochenende dem Vater des Kindes geben. Muss nicht an Unmengen von Summe sein, aber so, dass der Vater Geld hat, um das Kind am Wochenende zu ernähren und alles andere. Man kann aber auch Vereinbarungen treffen, dass die Mutter zB das Essen (genug für die Zeit, in der das Kind da ist) für euch am Wochenende kauft oder ähnliches und ihr halt aber dafür kein Geld bekommt. Ist nur ein Beispiel und man kann es machen.

Also das geht gar nicht. Wenn ihr beide kein richtiges Einkommen habt, dann kann keiner von euch beiden für die Kita zahlen. Das geht nicht. Und sie kann sowas von dem Vater des Kindes nicht verlangen, wenn er sogar für sich wenig an Geld hat monatlich, denn sie bekommt (so wie ich das gelesen habe) all das Geld für das Kind. Also müsste sie für alles aufkommen. Hat sie viel zu wenig Geld, was ich aber nicht rauslesen konnte, so kann sie bei Ämtern nachfragen, ob sie nicht doch bisschen Unterstützung bekäme. Ja, da wird auch der Vater gefragt, ob er nicht Geld hat und muss alles auf den Tisch legen. Aber das wäre ja kein Problem, da er nichts zu verbergen hat und auch nicht genug Geld hat, um dem Kind etwas zu geben.

Also die Mutter muss für ihr Kind aufkommen und mindestens das Kindergeld ausgeben, das steht dem Kind allemal zu. Sie kann es nicht für sich einkassieren und alle Rechnungen bezahlen. Sowas geht gar nicht und das würde das Jugendamt auch so sagen. Weißt Du, ob sich das Kind bei der Mutter wohlfühlt? Richtiges Essen, Kleidung, Aktionen (Zoo, oä) und alles was es braucht, bekommt? Darf ich fragen, wie alt das Kind ist? Ihr könnt höchstens dem Amt sagen, dass das Kind bei der Mutter sich nicht wirklich aufgehoben fühlt und müsst es beweisen (wird ziemlich schwer werden, aber machbar). Dann würde evtl der Vater das Kind bekommen, wenn man feststellt, dass es sich dort wohler fühlt. Ist halt die Sache, ob ihr auch wirklich das Kind aufnehmen wollt/könnt/usw. Ihr hättet auch Hilfe vom Amt, das wäre kein Problem. Und wegen dem Sorgerecht könnt ihr euch auch überlegen, ob nur einer dies hat oder weiterhin (so wie jetzt evtl) beide haben.

Das mit dem Konto weiß ich nicht wirklich, ob es so geht. Man könnte evtl, wie ichs schon öfter erwähnt habe, das Amt mal fragen, was sie davon halten bzw. wie mans evtl anders machen könnte, aber doch auf das gleiche hinaus läuft. Ich versteh Dich/Euch da vollkommen. Kann dir aber leider hier nicht weiter helfen, einfach mal nachfragen, wäre das Beste.

Du musst gar nicht für ihr Kind aufkommen, nur die Eltern des Kindes. Zahlt der Vater des Kindes denn Unterhalt? Und, was sie da sagt, von wegen dass Dein Kindergeld für ihr Kind ist, das ist völliger Mist. Dir steht genauso das Kindergeld zu wie dem Kind und nur Du kannst es für Dich selbst ausgeben. Du hast theoretisch rein gar nichts mit Ihrem Kind zutun. Sie soll Dich ja aus dem Spiel rauslassen.

Ich habe kein Kind, und auch nicht in nächster Zeit, heißt, ich weiß nicht, wie viele Kosten auf einen zukommen werden bei einem Kind. Aber ich sage eins, Sie kassiert sich nur das Geld, wo Sie auch nur welches bekommt und verwendet es für Ihre Zwecke und nicht für Ihr Kind auch. Für 300 Euro kann man ein Kind gut ernähren, kann man Kleidung kaufen und etwas mit dem Kind unternehmen und da würde bestimmt noch genug an Geld übrig bleiben. Ich finde, Ihr beide solltet mal überlegen, ob Ihr nicht vllt das Kind aufnehmen könnt/wollt/etc. Ja, ich weiß, Du bist noch Schülerin und er ist in der Umschulung, aber denk dran, vor allem für junge Eltern gibt es sehr viele Unterstützungen und man schafft es mit einem Kind. Auch wenn es nicht dein Kind ist, aber bestimmt hast du es auch mit ins Herzl eingeschlossen und würdest Dich mit ums Kind kümmern? Das ist zwar auch eine Belastung. Aber Ihr müsst Euch auch selbst fragen, ob Ihr nicht doch denkt, dass sich das Kind bei Euch besser aufgehoben fühlt als bei der Mutter... Geht am Besten zu einer kostenlosen und anonymen Beratung und schildert Euer Problem. Zudem könnt ihr danach entscheiden, wie es evtl weitergehen möchte mit Euch und Ihr könnt zum Jugendamt gehen und versuchen dann dort Euer bzw Sein Recht zu bekommen.

Es ist nicht leicht, aber ich glaube, Ihr schafft das!

Falls Du weitere Fragen hast, kannst Du mich ruhig anschreiben oder mir hier kommentieren. Würde mich freuen.

Viel Glück Euch!

LG Bonnie :)

Faybelou 12.03.2014, 10:02

Hey, also erstmal danke für die lange und ausführliche Antwort. Ich verstehe nicht wiso sich alle über meine Frage so aufregen ich stempel ja nicht jede Mutter so ab. SIe kümmert sich nichtmal richtig um das Kind das Kind lebt bei ihr damit sie die Gelder bekommt und die Wohnung berhalten kann sie meinte selbst wenn das nicht wäre könnten wir die kleine haben. Sie schiebt die kleine immer ab sie ist ständig bei Oma oder bei uns ihre Mutter sieht sie kaum. Essen für die Zeit wo sie hier ist mitgeben will die Mutter uns nicht weil sie denkt das wir das dann auf essen wir verlangen ja nichtmal Geld nur das was die kleine wirklich braucht. Zu deiner Frage sie ist 3 Jahre alt. Und ich wohne grade mal ein halbes Jahr hier und sie nennt mich mitlerweile Mama, ich erkläre ihr immer wieder das ich nicht Mama bin aber wirklich was bringen tut es nicht. Die Mutter meint dazu nur das ich das Kind dazu zwinge. Im selben Atemzug sagt sie aber ich stelle mich zwischen Vather und Kind und will die kleine rausekeln. Sowas muss ich mir doch echt nicht gefallen lassen oder? Zum Thema Kleidung die bekommt die alten Sachen von einer bekannten. Wo ja nichts gegen spricht es muss ja nicht immer das neuste vom neusten sein grade da man in dem Alter ja noch so schnell wächst. Aber ständig hochwasser Hosen und verwaschene pullis anhaben wo man nichtmal mehr den ausdruck sieht finde ich ein wenig schäbig. Natürlich überlegen wir das Kind zu uns zu nehmen aber wir müssen beide Morgends um 4 los da wir recht lange mit den öffentlichen fahren müssen. Die Kita der kleinen macht erst um 8 auf man könnte sie als ne art sonderfall schon zu 7 hinbringen aber das bringt uns ja nichts und ich möchte ehrlich gesagt nicht meine Schule aufgeben oder das mein Freund die Umschulung aufgeben muss. Wir arbeiten ja immerhin drauf hin der Kleinen später mal was biete zu können. Sorry für den langen Text aber du bist eine der wenigen die mal halbwegs auf meiner Seite stehen und nicht nur rum wettern das man dem Kind nichts gönnt und das die Mutter das schon alles richtig macht. Ich wollte nur eine Antwort auf meine Frage so wie ich sie gestellt habe und wollte nicht hören das die mutter das schon alles richtig macht schließlich kennt niemand diese Mutter und nur weil manche Menschen das übertrieben sehen heisst es nicht das ich dies auch tue an meiner stelle hätte auch niemand dieser Leute die jetzt meinen ich würde dem Kind nichts gönnen usw verständniss für die Situatuion. So das reicht erstmal das wird mir sonst zu lang :D

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Hi, der Unterhalt für das Kind ist sicher seinerzeit anhand des Verdienstes deines Freundes festgesetzt worden. Es ist durchaus möglich, dass dein "Einkommen" jetzt mit berechnet wird, was aber vielleicht keine große Rolle spielen würde. Ich empfehle, das einmal prüfen lassen, denn so kommt ihr beide ja auf keinen "grünen Zweig". Lasst euch einen Termin beim Jugendamt geben und besprecht dort die Situation. Falls dann der Unterhalt neu berechnet werden sollte, dann kommen für euch solche Extrazahlungen, wie sie von der Mutter des Kindes immer wieder gewünscht werden, nicht mehr in Betracht.

Hier noch ein Link, der ganz interessant ist:

http://www.treffpunkteltern.de/familienrecht/Kindesunterhalt/kindesunterhalt---unterhalt-der-minderjaehrigen-kinder_557.php

Du bist dem Kind nicht unterhaltspflichtig, da es nicht dein leibliches Kind ist.
Dein Einkommen wird bei der Unterhaltsberechnung des Kindes nicht herangezogen - auch nicht, wenn Du und dein Freund einmal heiraten sollten.

Wenn Du deinen Freund unterstützt, ist das auf freiwilliger Basis - dies kannst Du der Kindsmutter nicht zur Last legen.

Dein Freund ist der leibliche Vater des Kindes und diesem daher allein barunterhaltspflichtig bis zu dessem 18. Geburtstag (danach beide leiblichen Eltern...).
Die Mutter des Kindes leistet dem Kind den Betreuungsunterhalt.
Wie sei den Unterhalt für das Kind verwendet, bleibt allein ihr überlassen. Sie ist niemandem darüber Rechenschaft pflichtig - auch nicht dem Vater des Kindes - solange das Kind nicht vernachlässigt wird.
Der "Mehrbedarf" für das Kind ist von beiden Eltern zu erbringen, anteilig im Verhältnis ihrer Einkommen.

Für die Besuche des Kindes beim Vater hat dieser allein aufzukommen (Fahrgeld, Verpflegung, Eintrittsgelder etc...). Zahlt er Unterhalt für sein Kind, so wird dabei die Hälfte des Kindergeldes angerechnet.

anni51 07.03.2014, 15:55

Dafür, das du bei der Art und Weise wie diese Frage formuliert wurde, so sachlich antworten konntest, verdienst du einen DH. Ich, selbst alleinerziehende Mutter, die nie einen Cent Unterhalt vom Vater gesehen hat- weil er auch die Meinung vertreten hat- der Kindesunterhalt diene dazu der Mutter Geld in den Rachen zu schieben- gelänge dies so nicht.

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Candlejack 08.03.2014, 12:30
@anni51

Was die sachliche Art betrifft, da gehe ich mit. Was den Kindesunterhalt betrifft, habe ich durch meien Schwester andere Erfahrungen gesammelt. Falls der Vater unregelmäßig zahlt oder eben nicht, kann man sich bis 12 Jahre den Unterhalt als Vorschuß vom Jugendamt pünktlich geben lassen und die lassen sich das dann vom Vater geben. Und die gehen nicht so zimperlich vor wie eine Mutter und die interessiert auch nicht, was der Vater von Unterhalt hält. Hat man auch gesehen, als der Kleine 12 wurde. Danach wurde es wieder luschiger ;-)

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anni51 08.03.2014, 17:15
@Candlejack

@ Candlejack- den Unterhaltsvorschuss habe ich auch bekommen- soweit so gut. Das Amt konnte nichts vom Vater holen, weil der sich immer durchgemogelt hat. keine Arbeit, außer Schwarz. Wenn das Kind dann 12 J. ist, immer mehr Kosten durch Schule, Bedürfnisse usw. aufkommen wird es sehr eng. Soviel mehr verdiene ich nicht durch den Kinderfreibetrag- musste letztes Jahr beim Jahresausgleich, sogar nachzahlen. Urlaub kann und konnte ich nie finanzieren- Fürhrerschein für meinen Sohn auch nicht- geschweig denn, ein angemessenes Taschengeld. Aber dem Erzeuger,dem geht es gut!

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Faybelou 12.03.2014, 20:46
@anni51

Hey, tut mir leid wenn du in dem Fall unrecht behandelt wurdest. Ich habe an sich keinerlei Problem damit wenn er Unterhalt zahlt und dabei nur ein wenig an die Mutter geht. Ich will damit doch auch garnicht alle Mütter an den Pranger stellen nur leider ist diese eine Mutter so. Sie kauft sich von dem Geld einen neues Tv Gerät, bezahlt ihre teuren Handy Rechnungen kauft sich Markenkleidung, geht auf Partys usw das Kind läuft mit abgenutzten Sachen rum hat einen total schiefen Harrschnitt weil der Mutter die 10 Euro beim Friseur zu viel sind usw. All die Geburtztags Geschenke die ja eigendlich aufgeteilt werden Hamstert sie sich ein und wenn die kleine bei uns ist müssen wir ständig alles neu kaufen weil die kleine ja immer alles mit nimmt aber nie etwas wieder bei uns ankommt. Das Kind kommt Schmuddelig zu uns weil sie es nicht einsieht einmal die Woche fürs Kind zu waschen usw. das sind keine bloßen unterstellungen das hat sie selbst zugegeben. Sie verlangt von uns noch nen Beitrag zur Kita obwohl sie schon alle Gelder bekommt. Die kleine ist den ganzen Tag bei ihrer Oma bekommt da Essen und geht da Baden die Mutter zahlt dafür nichts. Das bedeutet sie hat über 400 Euro zur verfügung Zahlt nichts für Lebensmittel, es fallen keine Wasserkosten oder Stromkosten wegen dem Kind an, die Kleidung bekommt die gebraucht geschenkt (was an sich kein Problem ist nur man sollte auch mal ein wenig aussortieren), Die Mutter sieht das Kind kaum weils immer nur bei Oma ist, sie bekommt die Kita fast komplett bezahlt und möchte nun auch noch das wir das was sie dazu zahlen soll übernehmen. Ergo sie hat Null Kosten für das Kind verlangt aber immer mehr und rückt auch nichts raus. Wir bekommen für die Zeit wo das Kind da ist kein Geld und auch Keine Nahrung oder Windeln. Noch dazu möchte son kleiner Knirps ja auch mal was haben und immer nein sagen zu müssen ist ja auch doof. Dann wird mir vorgehalten ich will das Kind loswerden nur weil ich es nicht einsehe mein bisschen Geld ständig in neues Spielzeug oder ein neues Bett o.ä zu stecken und die Mutter bat sich bitte darum zu kümmern. Ich finde es an sich eine sauerei hier dargestellt zu werden als würde ich dem Kind nichts gönnen oder der Mutter nur unterstellungen machen. An meiner stelle würde jeder ziehmlich unbegeistert bei der Sache sein. Weil in dem Falle finanzieren wir nur die Mutter da das Kind ja nicht einen cent davon sieht. Geschweige denn ihre Oma die sich ja fast rund um die Uhr um die lütte Kümmert. Es ist schon so extrem das sie mich Mama nennt da wird mir unterstellt das ich das Kind dazu zwinge und all sone späße. Ich hatte um Gotteswillen nie vor alle Mütter in eine Schublade zu drücken. Schließlich möchte ich ja auch irgendwann mal Mama werden. Klar reagieren da viele Frauen gereizt weil sie selber nie einen cent gesehen haben und dann jemand damit kommt ob man da nicht was machen kann aber es gibt leider auch Mütter die die Väter nur ausnehmen wollen usw. also tut es mir leid wenn sich hier irgendwer angegriffen gefühlt hat aber es war nur auf diese eine Frau bezogen. MfG Faybelou

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Nun will sie das wir auch noch einen Teil der Kita übernehmen. Kann sie das?

Solange Ihr Freund nicht leistungsfähig ist und nicht mal den Mindestunterhalt zahlen muß, kommt ein Heranzug zum Mehrbedarf nicht in Betracht.

Gibt es da eine möglichkeit den Unterhalt den er zahlen muss auf ein extra Konto gehen zu lassen so das wenn die Mutter etwas davon brauch uns die Rechnung vorlegt und sie den Betrag dann bekommt und alles was über bleibt gespart wird und an das Kind selbst mit vollendung des 18 Lebensjahres geht?

Nicht ohne weiteres. Sofern das Kind zu verwarlosen droht, sollte das Jugendamt eingeschaltet werden. Sofern das Kind ordenlich versorgt wird, kann man danvon ausgehen, das Sie das Geld auch für das Kind einsetzt.

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