Mutter möchte Kind aus schlechten Verhältnissen aufnehmen?

12 Antworten

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Mach dir keine Sorgen.

Um das zu dürfen, muss deine Mutter erst eine lange Liste von Dingen vorweisen, sich weiterbilden, Zulassungsverfahren durchlaufen und und und.Ich weiß nicht, ob ihr klar ist, dass das Jugendamt eure Familie und Haus erstmal auseinander nehmen wird.... sowas dauert Minimum 2 Jahre (in der Regel)

Ein eigenes Zimmer muss da sein für Aufnahme eines Kindes im Teenageralter.

Ausserdem würdet ihr auch befragt und eure Bereitschaft dazu erfragt. Dann kannst und sollst du deine Bedenken ehrlich sagen, das würde dir und einem eventuell fremden Kind gerecht werden und auch eine Absage macht dich cniht zu einem schlechten Menschen!

Eine Mutter kann ihr Engagement doch ausser Haus einbringen, Flüchtlinge, Kinderhaus.......

Ihre Motivation ist vielleicht auch, dass sie schlecht loslassen kann? Das soll sie erstmal rausfinden und dann wäre was anderes ehrlicher. Sie kann unmöglich immer Kinder aufnehmen, nur um zu verschmerzen dass ihre eigenen zwei groß und flügge werden. Darüber kannst ja mal nachdenken und eventuell mit ihr besprechen, vielleicht hilfst du ihr so auch ;-)

Sicher? Denn im Stadtspiegel wurde nach Familien gesucht. Unser Haus an sich ist auch ziemlich groß, nur halt keine eigenen Zimmer. Aber danke, für die tolle Antwort!!!

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@AlexJ1904

Gerne. Nun gesucht wird immer mal wieder(weiß nicht, wo ihr wohnt). Momentan häufig wegen der vielen minderjährigen Flüchtlinge. 

Es ist ja auch an sich ne Gute Sache zu helfen. Aber sich in eurer Situation ein traumarisiertes Kriegsopfer mit 0-mini Deutschkenntnissen ins Haus zu holen, ich weiß nicht.

Machs mal so, wie einige hier geraten haben.

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Hallo!

Normalerweise muss sie da wahrscheinlich erstmal eine TAgesmutterausbildung absolvieren & vorweisen können, dass sie überhaupt in der Lage ist einen Jugendlichen aus problematischen Verhältnissen einigermaßen im Griff zu haben, ihm ein gutes Zuhause zu bieten & zu wissen, was da auf sie eigentlich zukommt. Denn Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen brauchen eine harte und zugleich weiche Hand -----> und der verständnisvolle, aber trotzdem strenge Opa-Typ kann da viel mehr rausholen als z.B. eine Frau, die - sorry - versucht die Langeweile in ihrem Leben auf diese Weise auszugleichen.

Einfach denken "ich nehm' mal ein Kind auf und gut is'" ist nicht ------> im Gegenteil. Im schlimmsten Fall muss deine Mutter erstmal noch zum Arbeitspsychologen bzw. zum Medizinischen Dienst der Krankenversicherung um zu klären, ob die dieser Aufgabe gewachsen ist.

Da legt sie sich selbst ein Ei, zumal der "Spaß" erst richtig losgeht, sobald die Kiddies wieder in alte Schemen zurückfallen oder ihre alten Freunde wieder treffen, zuhause damit aufkreuzen & sich deren Eltern ggf. einmischen bzw. die Pflegefamilie terrorisieren. Ist schon mehr wie einmal passiert.

Wenn deiner Mama der Sinn so sehr nach Selbstverwirklichung steht bzw. sie eine Aufgabe sucht, kann sie sich doch in der Flüchtlingsarbeit, in der Betreuung einer örtlichen Ganztagsschule (die suchen IMMER jemanden!) oder in einer Schulmensa einbringen. Es gibt immer Mittel und Wege :)

Rede mit deinen Eltern, dass dir das zu viel wird und sie sollten mal an dein Abitur denken. Danach kann man immernoch ein Kind aufnehmen... Und zähle ihnen die Minus-Punkte auf um so ein Kind aufzunehmen. Aber ich denke bei solch einer Veränderung muss die ganze Familie an einem Strang ziehen und drüber reden. Dein Vater und vielleicht sogar dein Bruder haben da auch ein Wörtchen mitzureden ;)

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