Mutter möchte Hund nicht impfen lassen

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13 Antworten

Ich gehe davon aus, daß der Hund mit 2 Jahren grundimmunisiert ist. Das ist in Ordnung und reicht aus. Auch meine Tierärztin hat überhaupt kein Problem damit, daß mein Hund nicht geimpft wird. Es war sogar ihre Idee, die Impfungen zu unterlassen, da sie das Immunsystem stark belasten. Meine Hündin hat eine Autoimmunerkrankung.

Auch wenn die Tollwut als ausgerottet gilt, diese impfe ich alle 3-4 Jahre nach.

Vielleicht magst du mal das Buch von Monika Peichel lesen, "Haustiere impfen mit Verstand". Dann wird dir sicherlich klarer, warum deine Mutter nicht impfen lassen will :-)

Die Frage ist, wer der Hundehalter ist - er entscheidet über Impfungen. Es gibt in Deutschland keinen Impfzwang für Hunde, insofern kann man deine Frage, was man da tun könne, mit "Nichts" beantworten. Eine Möglichkeit, um sie zumindest von einer Tollwutimpfung für den Hund zu überzeugen, könnte der Hinweis sein, dass - mindestens - diese für einen Auslandsaufenthalt vorgeschrieben sind und dass eine fehlende Tollwutimpfung in Punkto Seuchenschutzgesetz problematisch werden kann.

Die gängige Impfpraxis ist sicherlich übertrieben. Da es vermehrt wieder zu Fällen von Tollwut in Deutschland kommt, würde ich mir eine Auffrischung der Tollwutimpfung überlegen. Ernsthaft. Da reicht je nach Impfstoff eine Impfung alle drei Jahre. Man kann den Zeitraum auch länger ziehen, da der Titer bei Untersuchungen wohl nach sechs Jahren immer noch ausreichend hoch war. Das wäre eine Frage an einen reflektierten Tierarzt.

Meine ist zusätzlich gegen Zwingerhusten geimpft, weil ich öfter Gasthunde habe, die nicht geimpft sind und ständig verschnupft sind, husten, weiß der Geier was mit denen los ist. Einer hatte letztes Jahr Zwingerhusten. Der kam hustend hier an für ein Wochenende, die Diagnose wurde mir dann die Woche drauf auf Nachfrage vom Halter mitgeteilt, das wurde wohl noch richtig ernst. Der hat sämtliche Hunde der Familie angesteckt. Meine hatte nichts.

Hatte Deine Ma schonmal einen Hund mit Zwingerhusten?

Wenn Euer Hund nicht viel Kontakt zu anderen Hunden hat, Ihr nicht ins Ausland fahrt (dann wäre die Tollwutimpfung Pflicht), dann kann das i.O. sein mit der Grundimmunisierung. Ich würde mich auf jeden Fall selbst informieren, nachlesen und mir dann ein Bild machen. Die Entscheidung müsst Ihr selbst treffen. D.h. das hat Deine Ma ja schon.

Deine Mutter wird schon ihre Gründe haben und ich muss auch ehrlich sagen, ich bin ein Impfmuffel. Ich selbst bin gar nicht geimpft und unsere Hunde, naja. Ist etwas komplizierter, denn: ich und mein Freund haben vier Hunde zusammen. Drei gehören ihm, einer mir. Er läßt seine Hunde regelmäßig impfen, ich meinen nicht. damals, als ich noch in der HuSchu war, musste ich ja impfen. heute bin ich da etwas lockerer. Ich gehe nicht in die Hundeschule, im wald lasse ich meinen Hund nicht von der Leine und ins Ausland fahre ich auch nicht mit den Hunden. Also besteht für mich kein Grund, zu impfen.

Mein Freund ist eher der ängstliche was seine Hunde angeht und er tut eben alles, damit sie gesund bleiben. Ich auch, aber auf andere weise. ich achte dann eher auf Bewegung und das Futter

Huhu SvenSingh,

ich bin Impfgegnerin, keiner meiner Hunde ist geimpft, ich selbst auch nicht, ich wüsste offen gesagt auch nicht wofür.

Ich setze weder mich noch meinen Tieren einer Belastung aus die mir noch nicht einmal 100% Schutz gibt, nicht um sonst heißt es '' der Hund muss 3 Tage ruhig gehalten werden '' dass ist so weil der Organismus stark belastet wird.

Für mich ist es eben auch so, Totimpfstoffe mit ganzen Bakterien wie z.B. bei Leptospirose haben mehr Nebenwirkungen. Lebendimpfstoffe können sehr gefährlich werden, unzwar dann wenn das Immunsystem geschwächt ist (das kann kein Tierarzt riechen) und man nun lebende Viren impft, wenn man Pech hat bricht die Krankheit aus.

Schau doch mal in das Buch - Hunde würden länger leben wenn - rein, dann weißt du warum viele Hundehalter gegen das Impfen sind.

cartien 06.12.2013, 10:26

Dazu muss ich auch sagen, dass ich eine Tierärztin habe die Impfgegnerin ist.

Davon mal abgesehen meine Hündin ist nun 12 Jahre alt nie geimpft worden, wird gebarft und ist im Durchschnitt fiter als andere Hunde in dem Alter.

Im Allgemeinen sehe ich in der Praxis Hunde die überdurchschnittlich fit sind, da werden sehr viele von gebarft und die letzten Impfungen liegen oft lang zurück oder die Hunde sind garnicht geimpft. Da sollte man sich fragen woran das eigentlich liegt, dass dort Hunde zu sehen sind die eigentlich nicht alt werden und dort immer noch rumhopsen wie die Jungspunte.

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Jule59 06.12.2013, 17:27
@cartien

Davon mal abgesehen meine Hündin ist nun 12 Jahre alt nie geimpft worden, wird gebarft und ist im Durchschnitt fiter als andere Hunde in dem Alter.

Solche Einzelaussagen haben keinerlei Relevanz. Auch wenn dein Hund erfreulicherweise für sein Alter gut drauf sein mag, besteht keinerlei Nachweis, dass das mit den genannten Dingen in Zusammenhang steht.

Da sollte man sich fragen woran das eigentlich liegt, dass dort Hunde zu sehen sind die eigentlich nicht alt werden und dort immer noch rumhopsen wie die Jungspunte.

Dafür gibt es eine Menge Möglichkeiten :). Sehr wahrscheinlich maßgeblich beteiligt -- weil hinreichend untersucht - ist die Genetik. Aber natürlich sind viele weitere Faktoren ausschlaggebend. Um Rückschlüsse auf diese zu ziehen, die auch aussagefähig sind, bedarf es aber weit mehr, als der Beobachtung.

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Wie alt ist denn der Hund? Die Grundimmunisierung im Welpenalter sollte schon gemacht werden. Das jährliche Impfen ist sehr umstritten, viele sagen,d ass es nicht nötig ist. Sprech doch mal mit einem Tierarzt darüber. Bzw mit mehreren

SvenSingh 06.12.2013, 09:20

2 jahre alt, ist ein chihuahua

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Also die ersten Impfungen als Welpe hat meiner alle bekommen, erst vom Züchter, dann von uns. Aber regelmäßig werde ich ihn auch nicht impfen lassen. Viele Hunde vertragen die Impfungen ganz schlecht, es ist das pure Gift. Und viel Geldmacherei. Ich selbst lasse auch nur das Nötigste machen.

Das ist allerdings etwas, was jeder selbst wissen muss und entscheiden sollte!! Zu viel impfen ist auch nicht gut aber ob gar nicht impfen eine Lösung ist, weiß ich auch nicht. Muss jeder selber für sich entscheiden.

Jeder wie er mag. Wir lassen unsere Hunde jährlich impfen, wobei die Impfungen z.T. nur aufgefrischt werden. Auf jeden fall fühlen wir uns dann sicherer. die Einen schmeißen ihr Geld für ätzende Kinkerlitzchen ihrer Hunde raus, und wir eben für was sinnvolleres. ;)

wotan0000 06.12.2013, 18:33

Wir auch.

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Wenn deine Mutter nicht impfen lassen will, ist das ihre Sache. Ein Argument, das vielleicht helfen kann:

Wenn euer Hund irgendwann mal jemanden beißt - und sei es auch nur ein Kratzer - kann der Amtstierarzt den ungeimpften Hund wegen Tollwutverdachts für 6 Monate in Quarantäne nehmen oder einschläfern lassen.

Hey, wenn er noch keinen Impfschutz hat, dann müsste er geimpft werden und 3 Wochen später wird das ganze wiederholt, um die Grundimmunisierung herzustellen. SEHR unvernümpftig von deiner Mutter den Hund unter ihrer Leichtsinnigkeit leiden zu lassen. Die Tollwut ist nicht unbedingt erforderlich, da es bekannter Weise keine Füchse mehr gibt, die diese Krankheit verbreiten können. Trotzdem wäre es gut, um auf Nummer sicher zu gehen. Die Krankheiten schleppt ihr unter anderem in die Wohnung. Ihr habt diese an der Kleidung. Ein Hund bekommt sehr schnell einen Zwingerhusten oder ähnliches. Ich finde es also nicht in Ordnung, was bei Euch abgeht. Man Man Man.. das ko*** mich immer wieder an, dass jeder Tiere haben darf. Arbeite beim Tierarzt und bei TASSO ehrenamtlich. Denkt mal drüber nach. Die 50€ werdet ihr doch wohl einmal im Jahr aufbringen können oder?

SvenSingh 06.12.2013, 09:23

geld ist absolut kein problem, sie meint sowas bringt nichts, nur geldmacherei. naja hoffen dass alles gut bleibt

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myshaddosXD 06.12.2013, 09:54
@SvenSingh

Füchse gibt es schon noch! Bei uns im Wald läuft ein großer Fuchs rum!

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michi57319 06.12.2013, 11:09
@myshaddosXD

Ein großer Fuchs? :-D

Hier geben sich Füchse, Dachse, Waschbären und Marder die Tatze in die Hand, wenn sie nachts durch den Garten und die angrenzenden Wiesen schleichen.

Beim Fuchs ist in den letzten Jahren kein Tollwutfall mehr dokumentiert, daher gilt Deutschland ja auch als tollwutfrei.

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wotan0000 06.12.2013, 18:28
@michi57319

daher gilt Deutschland ja auch als tollwutfrei.

...und die Schilder in den Waldgebieten "Tollwutgefahr" sind dann wohl nur als Jux gemeint?

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spikecoco 06.12.2013, 14:18

dann solltest du wissen, das einige Impfseren z.b die der Staupe doch eine wesentlich längere Wirkdauer haben. Tollwut braucht auch nur noch alle 3 Jahre aufgefrischt werden.

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spikecoco 07.12.2013, 14:40

Auch viele Tierärzte sind mittlerweile gegen ein jährliches Impfen, zumal die Wirksamkeit mancher Seren wie z.B der Staupe ca 7 Jahre beträgt.

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mulladrulla 28.02.2014, 23:57

Ich werd nicht mehr! dein artikel hat mich so in rage gebracht, dass ich mich hier sogar registriert habe

Impfungen enthalten neben dem effektiven Virus oder Bakterium auch die folgenden Bestandteile: Schwermetalle wie Quecksilber und Aluminium, Gewebe von verendeten Tieren, Pferdeserum und Kälberserum, Kot und Urin, Krebszellen, Formaldehyde (ein Karzinogen = krebsfördernd), Phenol (auch ein Karzinogen, verursacht Lähmungen, Zuckungen, Koma, Nekrosen und Wundbrand), Aluminiumphosphat – Aluminiumsalz, das Gewebe zersetzt, Antibiotika, Hühnerembrios – als Nährboden für Viren, Sodiumphosphat – ein Salz, das im Körper gespeichert wird , Fremdes Tiergewebe, das genetisches Material enthält (vom Wachstumsmedium). Das alles hört sich nicht sehr gesund an, nicht wahr?

50 euro die einem der hund nicht wert sind, unglaublich. bevor du so einen blödsinn verbreitest, hirn einschalten. es bleibt immer noch jedem selbst überlassen ob er sein tierchen, seine familie oder sich selbst impft. Ich persönlich glaube impfstoffbefürworter sind einfach zu wenig informiert - aber so einen schwachsinn zu verzapfen ist wild.

Meine hunde, kinder und ich sind nicht geimpft, wir erfreuen unsbester gesundheit. Mfg

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Nun, das Impfen ist eine freiwillige Sache. Es gibt Impfgegner, die sich selbst und auch niemanden in der Familie impfen lassen.

Man muss einen Hund nicht zwingend impfen lassen. Tollwut ist ausgestorben (in Deutschland zumindest).

Solange deine Mutter keine Auslandreisen mit dem Hund unternimmt, dann ist es nicht zwingend erforderlich.

PatrickLassan 06.12.2013, 09:13

Es gibt Impfgegner, die sich selbst und auch niemanden in der Familie impfen lassen.

Mit meiner Meinung nach sehr dürftigen Argumenten.

Tollwut ist ausgestorben (in Deutschland zumindest).

Außer Tollwut gibt es es noch ein paar andere Hundekrankheiten, die noch nicht ausgerottet wurden (z.B. Staupe).

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rhapsodyinblue 06.12.2013, 09:15
@PatrickLassan

Nun, wie die Argumente lauten, das geht mich mit Verlaub gar nichts an. Wenn sich jemand nicht impfen lassen möchte, ist es sein gutes Recht.

Einen Hund oder eine Katze zu impfen ist eine freiwillige Angelegenheit.

Fertig.

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aotearoa01 06.12.2013, 12:11

Tollwut war "ausgestorben.. ist wieder auf dem Vormarsch wegen Auslandshunden und der Impfmüdigkeit vieler Leute!

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aotearoa01 06.12.2013, 12:41
@aotearoa01

Naja. Vormarsch ist etwas übertrieben ausgedrückt, aber es gibt eben Fälle (http://www. landkreis-bamberg.de/index.php?object=tx|2118.5&ModID=7&FID=1633.7154.1&NavID=2118.73)..

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curly1984 06.12.2013, 14:11
@aotearoa01

mal so´ ne frage ganz nebenbei :

was ist denn mit der fledermaustollwut ? is´die net auch ebenso gefährlich ?

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taigafee 06.12.2013, 14:47
@curly1984

es gibt keine fledermaustollwut. das ist genau die selbe.

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Rottimaus89 06.12.2013, 15:11
@taigafee

Und äußerst selten. allein schon die Federmausart die so was übertragen soll ist selten. Fledermäuse stehen auf der Roten Liste.

Wenn jemand nicht Impfen will ist das halt so.

Wir haben alle Hunde geimpft allein schon weil wir auf einem belebten Hundeplatz/Schule gehen

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Rottimaus89 06.12.2013, 17:14
@curly1984

in 60 Jahren 1000 Fälle ist nicht viel und löst bei mir keine Sorge aus. Erstens lasse ich den Hund nicht allein wo rum stöbern und zweitens habe ich wenn nur fliegende Fledermäuse gesehen . Tote oder gar kranke habe ich noch nie gesehen und wir haben hier verhältnismäßig viele Fledermäuse.

In Anbetracht der genannten Zahl ist es auch nicht verwunderlich das ich sow as noch nie gesehen habe.

Unsere ist gegen Tollwut geimpft aber eher damit keiner was aus Spaß behauptet und wir müssen Quarantäne Kosten zahlen etc. Haben hier so ein paar nette Leute und das Amt riet uns zur Tollwutimpfung wegen Verleumdung. Traurig aber wahr.

Außerdem gedenken wir ihre Mittlerweile Ausgewanderte Züchterin mal in Norwegen zu besuchen. Der Gedanke ist aber nciht zu ende gesponnen. Wir wissen ncoh nicht wie wir Dänemark umgehen sollen und welche Verordnungen da herrschen. auch das Schiff darf nciht unter dänischer Flagge fahren. Fliegen kommt auch nicht in Frage -.-

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Jule59 06.12.2013, 17:19
@curly1984

was ist denn mit der fledermaustollwut

Fledermaustollwut wird durch zwei eigenständige Virenstämme, die unabhängig von der terrestrischen Tollwut sind, verursacht.

Übertragungen auf Säugetiere sind möglich, aber weltweit extrem selten.

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Rottimaus89 06.12.2013, 18:01
@Jule59

du meinst auf andere Arten. Säugetier ist die Fledermaus schon :P

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Jule59 06.12.2013, 18:31
@Rottimaus89

Lach, klar :) <mir grade eierlegende Fledermaus vorstell< :)

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grundimmunisiert ist er ja vermutlich. mehr mache ich auch nicht, und sehr viele hundehalter inzwischen auch nicht mehr.

lässt du dich jedes jahr impfen? ;-)

SvenSingh 06.12.2013, 09:43

jedes jahr nicht, aber alle 10 jahre (tetanus und alles was dazu gehört)

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taigafee 06.12.2013, 09:48
@SvenSingh

was gehört denn nach 10 jahren dazu?

immerhin hat dein hund dann ja noch 8 jahre zeit.

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