Mutter macht das Kind krank!

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7 Antworten

Wenn du glaubst, es handelt sich um eine Kindeswohlgefährdung, wende dich an die Kinderschutzhotline, jeden Arzt, das Jugendamt, die Polizei usw.

Ich persönlich denke, du übertreibst. So oft seht ihr das Kind gar nicht, um zu beurteilen, ob es tatsächlich krank ist oder nicht. Kann es sein, dass du ein Problem mit der Mutter hast und deshalb alles so darstellst, als ob sie übertreibt? Lieber eine übervorsorgliche Mutter als eine die ihr Kind vernachlässigt.

Wobei ich anmerken will, dass sie natürlich dem Vater sein Umgangsrecht einräumen muss.

die Tochter meines Ex-Freundes hatte einen chronischen Husten der schon fast unheilbar schien. Wenn Sie bei uns übernachtete wurde dieser auch sogar noch schlimmer. Die Mutter verhielt sich nicht so wie die Mutter deines Kindes, aber auch nicht wesentlich besser. Sie vertraute Ihrem Kinderarzt und verabreichte dem Kind so viel von dem empfohlenen Hustensaft das es mir schon schlecht wurde.

Man hat über vieles Nachgedacht: von chronischer Lungenkrankheit und weitere körperliche Defiziete bis hin zu einer Pyschischen Störung wegen Trennung usw. So macher Heiler hätte sich auf Grund der wachsenden Sorge sicherlich auch ne goldene Nase verdienen können.

Letztlich habe ich das ganze nicht mehr mitansehen können und das Kind einfach mal zu einem anderen Kinderarzt geschleppt. Denn der dauerhafte Hustensaft machte mich echt nervös.

Ergebnis der Untersuchung: Eine dicke Hausstauballergie. Da bei uns neben vielen Deko-Kissen auch noch Teppich lag, erklärte sich auch, das der Husten bei uns viel schlimmer auftrat als bei der Mutter.

Nachdem hier alles getan wurde um auf diese Allergie einzugehen war Ruhe!

Vielleicht spinnt sich die Mutter des Kindes was zusammen, vielleicht verrennt sie sich aber nur und es könnte ne einfache Lösung geben. Das kann ich nicht beurteilen. Ich würde dir empfehlen, dir auch mal dein Kind zu schnappen und dir eine schulmedizinische Meinung einzuholen...

Richtig gehandelt, eine zweite Schulmedizin-Meinung eingeholt!

Als ich meine Frau kennen lernte kamen drei Mädels mit. Eines davon schielte und sollte laut Augenarzt wöchentlich zwei mal in eine Augenschule, sehtraining machen. Ein Jahr später zogen wir um, womit der Weg zur Sehschule zu weit war.

Ich sagte der Mutter wir fahren zu einem örtlichen Augenarzt, aber die bestand auf Fahrten zum alten. Mir wurde das zu blöd, zumal ich nichts von Sehschule hielt. Obwohl ich kein Sorgerecht hatte, fuhr ich mit ihr zu einem örtlichen Augenarzt.

Der schlug die Hände über dem Kopf zusammen, sagte man solle den Kollegen anzeigen, denn sie könnte längst operiert sein. Und wenn nicht bald operiert wird, ist es zu spät für sowas. Er empfahl eine Augenklinik und ich fuhr direkt dorthin, ließ die es beurteilen. Bestätigung, mit einem kleinen Eingriff sieht sie normal.

Zuhause war Frau erst verärgert über meine Alleingänge. Ich sagte, es ist zwar nicht mein leibliches Kind, aber ich bin genau so um das kindewohl bemüht als wäre es meine leibliche Tochter. Sie wurde operiert und sieht seitdem normal aus!

Hierin passt es, weil es auf ein gewisses Übel in der Medzin aufmerksam macht. Manche Ärzte oder Homeopathen interessiert nur Geld verdienen.

Schulmedizin ist meistens gut, wenn es um operative Dinge geht. Die Ausbildung und Praxis tendiert sehr stark in diese Richtung. Mit Medikamenten, vor allem gewissen Stoffen (Anabolika usw) übertreibt es die Schulmedizin.

Homeopathie ist als Alternative meist in Fällen angesagt, wo die Mediziner nur per Medikamente heilen wollen. Diesbezüglich treiben Homeopathen mehr Aufwand hinsichtlich Ausbildung, Wissen. (Meine Meinung)

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Der Vater kann sich über das Familiengericht das geteilte Sorgerecht erstreiten. Wäre wohl angebracht und dazu auch damit argumentieren. Dann hat der Vater ein Mitentscheidungsrecht und könnte auch einfach mal einen Allergietest bei einem richtigen Arzt machen lassen und ihn auch schwimmen lassen. Im Extremfall - wenn das dann Stress gibt - kann er dann auch versuchen dass er die medizinische Sorge übertragen bekommt und das Kind zB impfen lassen. Bei solchen Müttern stellen sich mir immer die Haare hoch.... Stellvertretender Hypochonder aber das Kind nicht impfen lassen und wenn es dann an Masern erkrankt und es Komplikationen gibt, dann ist das Geschrei groß. Also in meinen Augen ist das durchaus eine Form der Kindeswohlgefährdung. Der Vater muss ihr da auch etwas Paroli bieten. Dafür wäre gemeinsames Sorgerecht aber von Vorteil und das bekommen Väter heutzutage durchaus einfacher als früher. Viel Glück!

Die Grenze zwischen Überbesorgtheit und psychischer Störung sind fließend. Möglicherweise bahnt sich bei deiner Mutter etwas an, was ohne ärztliche Hilfe nicht zu regulieren ist.

Es gibt das "Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom", welches im Zusammenhang mit erfundenen Krankheiten des eigenen Kindes steht. Hier sind zwar häufige Arztbesuche kennzeichnend, aber möglicherweise erfüllen die Heilpraktiker den gleichen Zweck: Das Bedürfnis nach Zuwendung und Aufmerksamkeit zu bedienen.

Ich würde dringend dazu raten, beim Kinderschutzbund nachzufragen. Dort kriegst du Information und Unterstützung bei weiteren Schritten.

Ich würde sofort mit dem Jungen zum Jugendamt. Sie macht das ganze Leben ihres Kindes kaputt :/ Zur Not geht auch zu einem Kinderarzt eure Vertrauens und lasst ihn untersuchen und eine Bescheinigung austellen, dass er gesund ist.

Ich finde es gut, dass du dir so viele Gedanken machst und etwas unternehmen willst, aber ich fürchte ohne den amtlichen Weg kommst du nicht weiter.

Was sagt denn der Vater von dem Kleinen dazu? DER kann (muss) handeln. Wenn er auch kein Sorgerecht hat, so gibt es doch für ihn Möglichkeiten einzuschreiten.

Wendet euch doch mal an den Kinderschutzbund. Dort könnt ihr darüber sprechen, müßt nicht damit rechnen, daß das JA eingeschaltet wird. Es ist immer ratsam, in einem solchen Falle mit einer neutralen Person zu sprechen. Die Mutter ist sehr besorgt, das heißt aber noch lange nicht, daß sie das Kindeswohl gefährdet.

Ja, sucht das Gespräch mit dem Kinderschutzbund. Caritas/Diakonie können euch auch Beratungsstellen nennen. Die Mutter ist ängstlich und besorgt, da sollte man nicht gleich mit der Keule "Kindeswohlgefährdung" kommen. Ihr sollte geholfen werden, nicht gedroht. Es ist schon sehr befremdlich, daß hier geraten wird, deswegen zur Polizei zu gehen...Laßt euch beraten, damit Kind UND Mutter geholfen wird.

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