Mutter: lebenslanges Wohnrecht, Haus gehört den Kindern, Mutter nimmt Kredite auf

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1 Antwort

Wurde das Haus tatsächlich übertragen, dann kann das NUR notariell gemacht worden sein. Insofern können die Übertragsnehmer, also die Kinder, jeder für sich, auch einen Grundbuchauszug bekommen. Im Grundbuch, in Abt. II, MÜSSTE dann auch das Wohnrecht eingetragen sein.

Ungeachtet dessen, MUSS es einen Übertragsvertrag geben!!! Konkret dort sind ALLE Nebenabreden aufgeführt.

Wenn die Übertragung TATSÄCHLICH so erfolgt ist, hat Mutter KEINE Möglichkeit,d as Haus mit Krediten zu belasten.

Aus dem Grundbuch sind ALLE Belastungen, in Abt. II, die Altenteiler oder Wohnrechte, in Abt. III die Belastungen -Kredite. Aus Abt. I ist DEUTLICH zu entnehmen, wer denn Eigentümer ist und wie groß das Grundstück ist.

Wenn Sei und oder Ihre geschwister häheres dazu erfahren wollt, insbesondere zum ANGEBLICHEN Übertragsvertrag, so werden Sie sich an das Amtsgericht wenden MÜSSEN. Dort wird man ebenfalls Auskunft darüber geben, wer denn seinerzeit der beurkundende Notar war. Konkret der MUSS, selbst über seinen Tod hinnaus, Sorge dafür tragen, das derlei Unterlagen aufbewart werden.

Also, zunächst zum Amtsgericht und dann zum Notar.

Übrigens, ich würde KEINE Kreditverträge so mal unterschreiben. Das artet sehr sehr schnell in Bürgschaften aus, die man so gar nicht erkennt.

Wenn es tatsächlich so bzgl. der Überschreibung gewesen sein sollte, dann wird Mutter innerhalb des Vertrages auch abgefunden worden sein. Anders wird es NICHT GEGANGEN SEIN. Die Abfindung KANN allerdings das eingeräumte Wohnrecht sein. ABER, Der Verkauf dürfte aufgrund des Wohnrechtes NICHT GANZ EINFACH SEIN!!!

Wohnrechte kann man sich verkapitalisieren lassen!!! Das KANN dazu führen,d as der Wohnrechtsinhaber MEHR erhält als der/die Verkäufer!!!

Nur mal schlitzorig ANGENOMMEN, Mutter würde die Kinder als Bürgen für die Kredite nutzen. Die Kinder wollen die Immobilie verkaufen und Mutter läßt sich das Wohnrecht Verkapitalisieren -die Höhe richtet sich nach dem Alter der Mutter-.
Mutter würde dann 1. den Kredit EINSACKEN 2. das Wohnrecht ZUSÄTZLICH bezahlt bekommen.

DA das Verhältniss untereinander ja nicht gerade rosig erscheint, sollten Sie OHNE NOTAR -Übertragsvertrag- da gar nichts mehr machen.

Also, Übertragsvertrag auf den Tisch und dann weiter sehen.

Übrigens, Mutter hätte beim Verkauf der Immobilie KEIN ANSPRUCH auf den Erlös aus dem Verkauf!!!

viel Erfolg.

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