Mutter Kind Kur aus Arbeitgebersich

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7 Antworten

Ich glaube zum einen nicht ganz, dass sie oder ihr Kind kränkeln und irgendwelche Präventionsmassnahmen brauchen

Glauben ist nicht wissen.

Ich bin wirklich nur Angestellt und nicht der Unternehmer

Was kümmert es dich dann? Geh ich recht in der Annahme, dass du ein klein wenig neidisch bist?

Ha Ha Ha! Das ist süß. Nein nun wirklich nicht...:)

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mit irgendwelchen unnötigen idiotischen Mutter-Kind-Kur Ideen...

Hanna? ist alles in Ordnung mit Dir? Bist du der behandelnde Arzt? Dein Glauben spielt hier weniger eine Rolle.

Ich bin der festen Überzeugung, das Dein Chef das nicht allein bezahlen muß. Aber weder das Bezahlen noch der Gesundheitszustand gehen Dich etwas an. Nicht einmal wenn Du der Chef wärst.

kann man in dem Fall doch noch etwas unternehmen?

Ein Schelm wer arges denkt. Wenn sich die Mama mit einer Frage im Forum melden wird werde ich sie gern beraten - im Sinne der gesetzlichen Regelungen.

Wir sehen das Ganze einfach nur von zwei verschiedenen Seiten. Du von ihrer und ich von der des Unternehmers. Wie gesagt ich hab absolut nichts dagegen, dass mal ne Mutter mit ihrem Kind so ne Kur macht, aber man soll sich doch auch mal in die Lage der Gegenseite versetzen können. Erstens wird wohl, wenn der Chef keine andere Lösung findet, eine Kollegin von ihr, die jetzt schon völlig ausgelastet ist mit der Arbeit auch noch ihren Teil übernemmen müssenn (übrigens kommt die Info, dass sie das vorhat von ihr, denn sie verstehen sich gut), zweitens wird es Schwierigkeiten mit der Organisation und Unmut bei den Kunden erzeugen, drittens, wenn ne Vertrettung eingestelt wird, muss sie erst angelernt werden und kostet Geld. Dass sie keine somatischen Beschwerden hat liegt auf der Hand, denn sie geht täglich zwei Stunden ins Fitnesstudio und ist sonst auch immer mit dem Fahrrad unterwegs. Wenn sie deswegen überlastet ist, ist sie selbst dran schuld. Mögicherweise hat eines ihrer Kinder irgendwas, das kann ich natürlich nicht beurteilen, aber wie gesagt, man kennt sich untereinander und wir haben halt nichts dergleichen gehört.

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Ja, es gibt viele Ärzte, die so etwas "großzügig" verordnen. Aber dieselben Ärzte stellen alternativ auch gerne einen gelben Schein aus - ohne Vorwarnung. Und wer sich gerne "krankschreiben" lässt, könnte auch zur psychiatrischen Notaufnahme gehen und sich dort aufnehmen lassen. Beides OHNE Vorwarnung und Möglichkeit, damit zu planen...

Dass du als Kollege oder Chef die gesundheitliche/ familiäre Situation beurteilen kannst, halte ich für unwahrscheinlich... Die meisten gehen doch lieber zum Arzt statt zu Arbeitskollegen, wenn sie Probleme haben.

Die entsprechenden Regelungen und Gesetze sind für jeden einsehbar, und wer ein Unternehmen gründet, MUSS für solche Fälle Rücklagen einkalkulieren. Mitarbeiter, die die Firma nur "ausnutzen", kann man früher oder später kündigen, bis dahin muss man halt damit leben.

Warum SPRICHT der Chef nicht mal mit der Mitarbeiterin? Manche Probleme lassen sich auch anderweitig lösen: Teilzeit, Gleitzeit, (unbezahlter) Urlaub... Dass vorher anscheinend nicht mal über solche Möglichkeiten gesprochen wurde, ist wohl auch ein Zeichen dafür, dass man "bürokratiefreie Unterstützung" durch den Arbeitgeber gar nicht in Betracht zieht...

natürlich hast du mit dem was du sagst z. T. Recht. ABER die Dame arbeitet auf 30%, sie versorgt hauswirtschaftlich 5 Tage in der Woche je zwei Stunden am Tag einen alten, ganz ganz lieben Mann (ist also nicht überarbeitet) und bekommt dafür 10 Euro die Stunde (im Monat an die 500 Euro netto) und hat natürlich auch die gesetzlichen 20 Tage Urlaub im Jahr. Reicht es nicht ? (Ich bin wirklich nur Angestellt und nicht der Unternehmer)

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Und die 30% stürzen ihn dann gleich in den Ruin?

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@faiblesse

Aber nein, natürlich nicht. Er ist aber doch wie gesagt Jungunternehmer und man sollte schon mit irgendwelchen unnötigen idiotischen Mutter-Kind-Kur Ideen solange warten bis er tatsächlich etwas fester auf den Beinen steht und ihm nicht einfach Geld aus der Tasche ziehen. Sie ist ja nicht die Einzige die so ist. Und auf Dauer ist es halt kontraproduktiv. Es ist ja nicht nur ihm gegenüber unfähr sondern, wenn man etwas weiter denk betrifft auch andere Mitarbeiter. Wenn er kein Geld mehr hat, kann er die Anderen nicht mehr bezahlen und sie verlieren ihre Arbeit.

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Meiner Meinung nach sollte dein Chef dieses "Problem" (Wobei ich das nicht als Existenzgründe bezeichnen würde) in kauf nehmen. Ich war selbst zu Mutter-Kind Kur und für mich gab es nichts schöneres. Dein Chef sollte den Antrag genemigen und es den beiden 'gönnen'. Außerdem wird deine Kollegin ja nicht für Monate fehlen. Bei mir waren es zum Beispiel nur 3 Wochen. Schönen Tag noch (:

  1. Kleinunternehmen

Beschäftigt ein Unternehmer nicht mehr als zwanzig Arbeitnehmer, so sieht § 10 des insoweit weitergeltenden Lohnfortzahlungsgesetzes eine Erstattungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung in Höhe von 80 Prozent des fortzuzahlenden Entgelts vor. So soll die erhebliche wirtschaftliche Belastung ausgeglichen werden.

kommt den chef also 6 wochen lang nicht ganz so teuer...

Ja das stimmt natürlich, der Gedanke ist mir auch schon gekommen. Es bleibt halt nur noch das Ärgernis eine Vertrettung zu suchen und anzulernen.

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@hanna1980

ja, allerdings kann das auch eine chance sein denn menschen sind ja keine roboter und es kommt immer mal wieder zu ausfällen...möglicherweise gibt es dann auch auftragsspitzen usw, da kann man dann auf eine schon eingelernte aushilfe zurückgreifen, oder man biietet ihr einen 450 euro job an...zb einer studentin , die dann immer mal wieder einspringt...ich glaube studenten sind auch billiger was die sozialversicherungen angeht...

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Ich glaube zum einen nicht ganz, dass sie oder ihr Kind kränkeln und irgendwelche Präventionsmassnahmen brauchen und zum anderen kann heutzutage jeder Idiot zum Arzt gehen und sich ne Bescheinigung geben lassen, dass man so ne Kur benötigt.> Natürlich kann jeder Idiot zum Arzt gehen, aber es liegt im Ermessen des Arztes, ob es eine Kur geben wird oder nicht. Und es ist auch völlig egal was DU oder dein Chef davon halten. Seid ihr Ärzte und könntet das beurteilen? Wohl kaum oder?

Dein Chef hat ganz einfach Pech gehabt und das ist halt so. Wenn es dem Unternehmen gut geht, dann soll mal nicht so rumgejammert werden. Demnächst schreibt ihr den Leuten noch vor wann sie aufs Klo zu gehen haben oder wie verstehe ich das?

Sorry, aber mir geht echt gerade der Hut hoch!

Du ärgerst dich wirklich unnötig. Es ist wirklich keine Böswilligkeit seitens des Vorgesetzten oder sonst irgendwelche bösen Absichten und ich hätte ihr die Kur auch vom Herzen gegönt, aber sie arbeitet jeden Tag lediglich zwei Stunden. Macht die Hauswirtschaft bei einem ganz ganz lieben alten Mann und verdient dafür sehr gut und hat auch noch 20 Tage Urlaub. Und, dass sie jetzt auf die Idee kommt auch noch einfachso drei Wochen ne Kur zu machen finde ich einfach suboptimal. Es wäre nähmlich sehr belastend für das Unternehmen.

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@hanna1980

Cool 20 Tage Urlaub im Jahr bei einer 6, oder 7 Tage-Woche, auch wenn es nur 2 Stunden / Tag sind, der Chef könnte mich mal hinten rum heben.

Vielleicht sollte der Chef mal überlegen, ob die Selbstständigkeit überhaupt etwas für ihn ist.....

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sie kann doch ihren Jahresurlaub nehmen,dann zeigt sie guten Willen.Wenn es nicht geht,muss es auch nicht genehmigt werden.dann kommen wirklich kranke Kollegen auch auf die Idee.... ich mach mal Kur...und denen muss man es auch gewähren.Ablehnen aus und Ruhe!

Ablehnen aus und Ruhe!

Wenn ich die Frage richtig verstanden habe, darf der Chef nicht ablehnen!

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@Tesssa53: Verfügst du über hellseherische Fähigkeiten? Wie sonnst willst du aus der Ferne beurteilen, ob die Mutter oder das Kind nicht wirklich krank ist.

Ablehnen aus und Ruhe!

Dieser Spruch ist leicht dahin gesagt, aber ohne die wirklichen Hintergründe zu kennen, ist diese Einstellung äußerst fragwürdig.

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@lenzing42

Ihre Arbeit besteht darin jeden Tag je zwei Stunden einen alten ganz lieben Mann hauswirtschaftlich zu versorgen. Aus ihren eigenen Erzählungen weis ich, dass sie täglich 1,5 Stunden ins Fitnesstudio geht. Sie ist andauernd und überall mit dem Fahrrad unterwegs. Und auch das täglich. Wenn sie überlastet ist, dann bestimmt nicht wegen der Arbeit, sondern selbstverschuldet.

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