Mutter ist kurz vor dem sterben?

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14 Antworten

Du bist in einem Schock zustand.......lasse dir Zeit und nimm dir Zeit! Jeder bewältigt seine Trauer anders. Dies heisst nicht, dass du weniger trauerst, wenn du noch nicht weinen kannst......dies kommt schon noch......

Ich sende dir viel Kraft......

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Kommentar von BrOkEnCc
29.11.2016, 05:27

ich glaube nicht das ein schock zustand solange anhält

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Hallo BrOkEnCc,

es tut mir sehr leid, dass Du in Deinen jungen Jahren schon so etwas Schlimmes erleben musst! Mache Dir jedoch keine Gedanken darüber, dass Du im Moment noch nicht weinen kannst. Es kann durchaus sein, dass Du Dich in einer Art Schockphase befindest, die verhindert, dass Deine Du Deine innersten Gefühle zum Ausdruck bringen kannst. Wie die Erfahrung zeigt, stehst Du damit nicht allein da; anderen geht es in einer vergleichbaren Situation ähnlich. Der Tod eines lieben Angehörigen ist immer ein traumatisches Erlebnis, das keiner so einfach verkraften kann. Du fragst Dich möglicherweise auch, wie es danach weitergehen wird.

Es ist sehr wichtig, dass Du Deine Gedanken und Gefühle nicht in Dich einschließt, sondern sie mit jemanden teilst, der verständnisvoll zuhören kann und zu dem Du Vertrauen hast. Ja, allein über seine Gefühle zu sprechen, kann schon große Erleichterung bringen und einen Heilungsprozess einleiten.

Ich selbst habe vor wenigen Jahren meinen Vater, meine Mutter und eine meiner Schwestern durch den Tod verloren. Ich weiß daher, dass der Schmerz nach dem Verlust eines geliebten Menschen sehr groß sein kann und man braucht unter Umständen sehr viel Zeit, um diesen Schmerz verarbeiten und einigermaßen damit leben zu können. Was mich persönlich im Hinblick auf den Tod am meisten tröstet, ist die Gewissheit, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist. Damit meine ich nicht, dass eine unsterbliche Seele den Körper verlässt und im Himmel oder sonst wo weiterleben würde. Die Bibel sagt nicht, dass die Toten im Jenseits weiterleben, sondern dass sie sich in einem Zustand befinden, der sich am ehesten mit dem Schlaf vergleichen lässt. Nach der Bibel sind die Toten ohne Bewusstsein, sie existieren einfach nicht mehr (siehe Prediger 9:5,10). In diesem Zustand werden sie jedoch nicht für immer bleiben.

Jesus Christus zeigte einmal, dass die Toten eines Tages wieder zum Leben zurückkehren werden. Er erklärte: "" Denn so, wie der Vater die Toten auferweckt und sie lebendig macht, so macht auch der Sohn die lebendig, welche er will. Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden...zu einer Auferstehung" (Johannes, Kapitel 5, Verse 21, 28 u. 29a). Diese Verheißung beschreibt, das Millionen von Verstorbenen wieder auf der Erde leben werden, und zwar unter besseren Verhältnissen als heute. Die Bibel lässt auch erkennen, dass wir dann unter friedlichen, paradiesischen Verhältnissen leben werden. Dazu heißt es in  in Psalm, Kapitel 37, Vers 29: " Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, und sie werden immerdar darauf wohnen."

Viele halten das für unglaublich. Dir geht es möglicherweise auch so. Als Jesus auf der Erde war, zeigte er an mehreren Beispielen, dass er die Macht hat, Tote wieder zum Leben zu bringen (siehe z. B. die Auferweckung seines Freundes Lazarus gemäß Johannes, Kapitel 11, Vers 30 bis 44). Insgesamt berichtet die Bibel von 9 Auferweckungen, bei denen größtenteils Zeugen anwesend waren. Dazu gehörten auch erbitterte Gegner, die Jesus deswegen umbringen wollten.

Da also die Toten nicht für immer im Grab bleiben werden, verglich Jesus den Tod mit einem Schlaf. Sowohl der Tod, als auch der Schlaf sind Zustände ohne Bewusstsein. So, wie es aus dem Schlaf ein Erwachen gibt, so gibt es auch aus dem Tod ein Erwachen durch die Auferstehung. Es ist vielleicht damit zu vergleichen, als ob der Tote auf eine lange Reise gegangen wäre, von der er eines Tages zurückkehrt. Ich finde, das ist ein sehr tröstlicher Gedanke! Wenn der Tod wirklich nur eine Unterbrechung des Lebens darstellt, dann verliert er enorm an Schrecken und ist viel leichter zu ertragen. Ich freue mich außerordentlich, dass der Tag naht, an dem man seine geliebten Freunde und Angehörigen wieder in die Arme schließen kann und dass dann nicht mehr die Gefahr besteht, dass sie je wieder sterben müssen. Eine bessere Hoffnung gibt es meiner Meinung nach nicht!

Für die kommende Zeit wünsche ich Dir viel Kraft und die Unterstützung und den Trost durch liebe Menschen an Deiner Seite!

LG Philipp

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Es ist ok, du bist stark für deine Mutter. Auch im Sterben nehmen Menschen wahr was um sie herum ist, selbst wenn sie nicht mehr bei Bewußtsein sind. Deine Mutter weiß das du da bist, es ist für sie leichter zu gehen, wenn du einfach nur da bist. Oft sterben Menschen wenn die Angehörigen mal für einen Moment raus sind.

Die Trauer kommt hinter her, wenn die Zeit dafür da ist. Mach dir darüber keine Gedanken.

Im Rahmen meines Berufs mache ich auch Sterbebegleitung, du machst das gut.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft

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Entweder du hast sehr starke Nerven was diese Dinge betrifft oder du kannst es einfach immernoch nicht wirklich realisieren und das blockiert dann sicher irgendwie das du weinen musst.

Das war bei mir ähnlich als bei mir jemand nahstehendes gestorben is. Als man mir das erzählt hat konnte ich es nicht fassen und als ich jemand anderen wegen dem weinen sehen hab konnte ich es immernoch nicht wirklich realisieren. Da war dann auch irgendsoeine Blockade bei mir und ich konnte auch nicht weinen obwohl wir ales zusammen gemacht haben und er mich seit ich klein war kannte. Ich brauchte Zeit um das zu realisieren und dann kam alles aufeinmal und ich konnte nicht mehr aufhören.

Wie gesagt bei mir ist es irgendwo ähnlich gewesen.

Mein Beileid und ich wünsche dir und den anderen Angehörigen sehr viel Kraft für die schwere Zeit.

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Nicht weinen zu können, hat nichts damit zu tun, dass du nicht trauerst. Meine Mutter verstarb 2007, nach kurzer aber schwerer Krankheit, mit nur 51 Jahren. 

Bei mir war es ähnlich. Es dauerte eine ganze Zeit, bis ich wirklich anfangen konnte so richtig zu trauern, und auch zu weinen. Es war einfach zu unwirklich. Obwohl ich wusste, sie ist nicht mehr da, dauerte es, um zu verstehen, sie kommt leider nicht wieder. Aber das ist normal.

Alles Gute!!!!

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Ich traue mich nicht zu fragen......

Da man nichts mehr machen kann, kannst du nur für deine Mutter da sein. Sie wird es fühlen wahrscheinlich sogar hören, sie weiß, dass du da bist.

Mach also genau das, was dir/euch gut tut. Du bist bei deiner Mutter und nur das zählt. Keiner sagt, dass du weinen sollst, dafür hast du noch genug Zeit haben.

Wenn es geschehen ist, kannst du dich verabschieden, egal wie lange das dauert, alles ist richtig was du dann tust. Zünde zu Hause eine Kerze an, sprich mit deiner Mutter, sag ihr, dass du sie liebst, dass es schön ist, sie zu kennen und dass du sie immer im Herzen tragen wirst. Und auch sonst alles, was du sagen willst.

Weine, wenn dir danach ist, lächele wenn du an schöne oder witzige Dinge denkst, die deine Mutter gesagt oder getan hat. Erinnere dich liebevoll an sie, rede über sie wenn du magst. Oder schweige, alles ist richtig was du jetzt tust.

Alles Liebe für dich.

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wie alt ist sie denn? sterben ist normal, da mußt du nicht unbedingt weinen müssen, denn wenn die Erinnerungen dich nicht loslassen, hast du anderes zu tun, als dich anzustrengen, daß du Tränen verdrückst...

auch die ganze Heuchelei von den Umstehenden, wenn sie denn gegeben ist, beim Weinen imponiert mich nicht sonderlich, weil selbst die Nahestehenden vielleicht denken, was das jetzt wieder kosten mag, usw...

so sind die Menschen halt, aber denke, deine Mutter war eine gute Seele, da hat sie dein Mitgefühl verdient... (!)

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dies ist eigentlich völlig normal. du weinst wenn die zeit dafür gekommen ist.

für dich ist es einfach nichts tragisches, dass jemand stirbt. 

Oder du hast erst vor kurzem geweint, und deine tränensäcke müssen sich erst wieder auffüllen.

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Hallo,

Du kannst mit einem Menschen reden. Es gibt im Internet und über das Telefon kostenlose Seelsorge.

Ich bin Christ, ich glaube an ein Leben nach dem Tod. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott und ein Leben nach dem Tod gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Alles Gute

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Warum schreibst du dann eine Frage wenn du bei deiner Mutter liegst ich würde mich eher mit ihr beschäftigen?

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Du nimmst es nicht wahr. Wenn sie stirbt kann es sein das du erst Dan nach paar Tagen weinst und alles realisieren kannst

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du weinst bestimmt später. das ist nicht ungewöhnlich

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Wie alt ist sie denn, und wie alt bist Du?

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Kommentar von BrOkEnCc
29.11.2016, 04:52

sie ist 52 und ich bin 14

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Kommentar von Herb3472
29.11.2016, 05:09

Woran ist Deine Mutter erkrankt?

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Kommentar von BrOkEnCc
29.11.2016, 05:15

normalerweise an alzheimer demenz aber jetzt hat sie eine Lungenentzündung und da ihre krankheit sehr weit ist ist ihr Immunsystem sehr schwach sie kriegt nur durch Schläuche luft und ihre hände sind angeschwollen ihre beine extrem kalt und blau ihre mandeln sind dick sie hat heute morgen seit 2 tagen zum ersten mal ihre Augen kurz geöffnet den rest waren ihre Augen einfach zu...

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Vielleicht realisierst du es erst später

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