mutter ins pflegeheim

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15 Antworten

So nun meine persönliche Meinung........ Wenn Eltern alt werden, beginnt auch für die erwachsenen Kinder ein neuer Lebensabschnitt. Wer sich rechtzeitig darauf vorbereitet, kann notfalls schnell handeln....

Zentrale Aufgabe der Eltern ist es demnach, Gefahren für Leib und Leben abzuwenden. Darüber hinaus bedürfen Kinder aber auch in anderen Belangen der elterlichen Unterstützung. In den ersten Jahren geht es hierbei vor allem um das Erlernen elementarer Grundfertigkeiten und der Sprache, schließlich kann das Kind nur so zu einem vollwertigen Mitglied der Gesellschaft heranwachsen. Außerdem sollten Mutter und Vater ihrem Nachwuchs Halt und Geborgenheit geben, um diesen auch emotional zu stützen. Zusätzlich erfordert die Erziehung ebenfalls viel Engagement von Seiten der Eltern. Während der Schulzeit, in der Berufsausbildung, sowie darüber hinaus benötigt das Kind weiterhin Unterstützung von den Eltern, denn nur mit einem entsprechenden Rückhalt in der Familie kann man sein gesamtes Potential ausschöpfen und so die Basis für ein erfülltes Leben schaffen.

Umgekehrte Verhältnisse im Alter

Grundsätzlich ist es demnach die Aufgabe der Eltern, den Nachwuchs nach Kräften zu unterstützen und diesem auf diese Art und Weise einen optimalen Start ins Leben zu ermöglichen. Rein rechtlich endet die elterliche Sorge zwar mit der Volljährigkeit des Kindes, in der Praxis brauchen aber auch erwachsene Kinder immer wieder den Rat und die Unterstützung ihrer Eltern.

Im Laufe der Jahre kehrt sich dieses Verhältnis aber häufig nach und nach um, sodass eines Tages die Eltern auf die Unterstützung ihrer Kinder angewiesen sind. Der normale Alterungsprozess, eine eingeschränkte Mobilität und eine wachsende Hilfsbedürftigkeit sind hierfür verantwortlich. Oftmals kommt auch noch eine Pflege Bedürftigkeit hinzu, weshalb viele alte Menschen nicht mehr dazu in der Lage sind, ihren Alltag selbständig zu bewältigen. Dann sind häufig die Kinder gefragt, die ihren Eltern unter die Arme greifen müssen. Alternativ besteht aber natürlich auch die Möglichkeit, die Dienste eines professionellen Pflegedienstes in Anspruch zu nehmen Ältere Menschen wünschen sich aber häufig, dass sich ihre Kinder um sie kümmern und die Pflege, sowie alltägliche Versorgung übernehmen. Auf diese Art und Weise können die pflegebedürftigen Eltern in ihrem gewohnten Umfeld bleiben und müssen sich außerdem auf keine fremden Pflegekräfte einlassen. Während die Eltern in der ersten Lebenshälfte ihrem Nachwuchs unterstützend zur Seite stehen, benötigen sie im Alter häufig Unterstützung von den Kindern.

LG Maki24 Kommentar hinzufügen

Woher kenn ich denn das????

Genau das Gleiche hatten wir gerade (Januar) mit meiner Mutter… Sie lag 3 oder 4 Tage „rum“, hilflos, ohne Essen, Trinken, Insulin (Diabetes), ohne Toilette…

Wirklich KEIN toller Anblick, als meine Schwester und ich aufgrund von Hinweisen der Nachbarn, dass sich im Haus nichts rippt und rührt, so aufgefunden haben!!! Es war echt höchste Eisenbahn!

Sie ist dann ins Krankenhaus eingeliefert worden und war („zum Glück“) so verwirrt und verstört, dass sie über den Sozialpsychiatrischen Dienst des Krankenhauses als „dement“ eingestuft wurde und wir die Betreuung („Vormundschaft“) übernehmen mussten… gut: reine Formsache, denn inzwischen hat sie sich wieder so berappelt, dass sie durchaus nicht mehr dement ist, aber das lässt sich ja alles revidieren.

Jedenfalls hat sie in der Zwischenzeit so viel Einsicht gezeigt, dass sie in ein Seniorenwohnheim gezogen ist. Haus verkauft.

Ich habe ihr da im Krankenhaus (als sie mal wieder meckerte, was alles mit ihr gemacht wird) vor Augen geführt, wie das alles war (…sie hatte ja Null Erinnerung an die Situation), dass sie auf sich selbst keine Acht geben kann, dass das Haus zu groß ist für sie (übrigens auch mit uns allen Kindern zerstritten) und es einfach lebensgefährlich ist, wenn sie weiter alleine wohnt.

Es sind Bilder, die mir nicht aus dem Kopf wollen! Eine lebenslustige, hübsche Frau, wie sie immer war, lag da wie ein verstörtes Häufchen Elend, alt, verhärmt und gram…

Wie gesagt: inzwischen hat sie sich sehr berappelt, sieht wieder super aus und hat sich in dem Seniorenwohnheim schon gut eingefunden. Nachmittags wird gesungen, was sie immer gerne gemacht hat, sie hat auch Gesprächspartner, die über die gleichen Themen reden (Krieg und solche Sachen, die jetzt immer mehr im Kopf rumspuken), Enkelkinder, mit derer Anzahl sie sich alle übertreffen wollen (meine Mutter hält mit 17 wohl bis dato den Rekord :o))… Sie sieht jedenfalls, dass es - weiß Gott - nicht die schlechteste Lösung war und ist.

Solange Deine Mutter also selbst entscheiden kann und nicht einsieht, dass sie so nicht weiter leben kann, kannst Du leider nichts machen. Wenn der Hausarzt Euch insofern unterstützt, KÖNNTE der eine Einweisung schreiben. Redet mal mit dem. Dafür muss der aber auch über alle Details im Bilde sein. Ich weiß ja nicht, wie gerne und oft Deine Mutter beim Arzt war.

Du kannst Deine Mutter nicht zwingen ins Heim zu gehen. Ich habe damals meine Mutter dazu "überredet". Das Ergebnis war, daß sie nach einer Woche sich in ein Taxi gesetzt hat, und wieder in ihre Wohnung zurück gegangen ist. Damit mußte ich mich abfinden. Danach hab ich das volle Programm abgerufen. Pflegedienst, der jeden Tag kam, Pflegestufe beantragt, und jedes Wochenende einen Tag zu ihr gegangen um sauber zu machen Geschirr zu spülen, und für die nächsten 3-4 Tage Essen vorgekocht, daß dann meine Mutter oder der Pflegedienst warm gemacht hat. Der Pflegedienst hatte zwar auch Essen im Angebot, aber meine Mutter war halt ein wenig komisch, was daß Essen anging. Außerdem ist das Essen auf Rädern schweineteuer im Verhältnis, und geschmacklich ist das auch nicht immer der Brüller.

Hallo Spezi 1980,eine Zwangseinweisung ist die gegen den Willen des Betroffenen durchgeführte rechtlich vollzogene Unterbringung eines Menschen mit psychischen Auffälligkeiten oder Störungen in einer geschlossenen Abteilung einer psychiatrischen Klinik. Bei dieser Maßnahme muss eine massive Rechtfertigung in Form einer Selbstgefährdung oder einer massiven Fremdgefährdung vorliegen. Was eventuell bei deiner Mama vorliegt ist eine betreuungsrechtlich begründete Zwangseinweisung, hierbei geht es nicht nur um unmittelbare suizidale Gefährdungen, sondern auch andere schwere störungsbedingte Formen der Selbstgefährdung, z. B. Nichtbehandlung schwerster körperlicher Leiden, schwerste Verwahrlosung, rechtlich auch um die Gefahr einer schweren Verfestigung chronischer psychischer Störungen oder um Hilflosigkeit mit Gefahr des Verhungerns oder Erfrierens oder Herumirrend. Ich gebe jedoch zu bedenken, dass diese Maßnahme schwere Folgen für die Betroffene Person und deren Angehörige haben kann.Der erzwungene Umgebungswechsel kann sehr schwer belasten, manche verarbeiten die Situation als traumatische Erfahrung und reagieren langfristig mit Stressreaktionen und massiver Ablehnung psychiatrischer und medizinischer Hilfe. Lg maki24

So nun meine persönliche Meinung........ Wenn Eltern alt werden, beginnt auch für die erwachsenen Kinder ein neuer Lebensabschnitt. Wer sich rechtzeitig darauf vorbereitet, kann notfalls schnell handeln....

Zentrale Aufgabe der Eltern ist es demnach, Gefahren für Leib und Leben abzuwenden. Darüber hinaus bedürfen Kinder aber auch in anderen Belangen der elterlichen Unterstützung. In den ersten Jahren geht es hierbei vor allem um das Erlernen elementarer Grundfertigkeiten und der Sprache, schließlich kann das Kind nur so zu einem vollwertigen Mitglied der Gesellschaft heranwachsen. Außerdem sollten Mutter und Vater ihrem Nachwuchs Halt und Geborgenheit geben, um diesen auch emotional zu stützen. Zusätzlich erfordert die Erziehung ebenfalls viel Engagement von Seiten der Eltern. Während der Schulzeit, in der Berufsausbildung, sowie darüber hinaus benötigt das Kind weiterhin Unterstützung von den Eltern, denn nur mit einem entsprechenden Rückhalt in der Familie kann man sein gesamtes Potential ausschöpfen und so die Basis für ein erfülltes Leben schaffen.

Umgekehrte Verhältnisse im Alter

Grundsätzlich ist es demnach die Aufgabe der Eltern, den Nachwuchs nach Kräften zu unterstützen und diesem auf diese Art und Weise einen optimalen Start ins Leben zu ermöglichen. Rein rechtlich endet die elterliche Sorge zwar mit der Volljährigkeit des Kindes, in der Praxis brauchen aber auch erwachsene Kinder immer wieder den Rat und die Unterstützung ihrer Eltern.

Im Laufe der Jahre kehrt sich dieses Verhältnis aber häufig nach und nach um, sodass eines Tages die Eltern auf die Unterstützung ihrer Kinder angewiesen sind. Der normale Alterungsprozess, eine eingeschränkte Mobilität und eine wachsende Hilfsbedürftigkeit sind hierfür verantwortlich. Oftmals kommt auch noch eine Pflege Bedürftigkeit hinzu, weshalb viele alte Menschen nicht mehr dazu in der Lage sind, ihren Alltag selbständig zu bewältigen. Dann sind häufig die Kinder gefragt, die ihren Eltern unter die Arme greifen müssen. Alternativ besteht aber natürlich auch die Möglichkeit, die Dienste eines professionellen Pflegedienstes in Anspruch zu nehmen Ältere Menschen wünschen sich aber häufig, dass sich ihre Kinder um sie kümmern und die Pflege, sowie alltägliche Versorgung übernehmen. Auf diese Art und Weise können die pflegebedürftigen Eltern in ihrem gewohnten Umfeld bleiben und müssen sich außerdem auf keine fremden Pflegekräfte einlassen. Während die Eltern in der ersten Lebenshälfte ihrem Nachwuchs unterstützend zur Seite stehen, benötigen sie im Alter häufig Unterstützung von den Kindern.

LG Maki24

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@maki24

es stimmt, klar. nun ja wobei den ersten teil kann ich von der seite mit meiner mutter streichen! mein vater eher. er war auch ein "pflegefall" nicht so wie es bei meiner mutter jetzt sein wird, er konnte noch gehen, aber trotzdem. Ich muss sagen das ich und mein Bruder (der andere lebt 300 km weit weg) die zeit gar nicht hätten sie jeden tag zu besuchen und sie zu pflegen. mal abgesehen davon auch nicht die kraft sie zu heben. es mussten 3 sanitäter sie vom boden heben und haben auch geschnauft. daher bleibt voerst die einzige option wenn sie nicht von sich aus vernünftig handelt das ein pflegepersonal nach hause kommt, sie pflegt usw. auch mit haushalt schaut. natürlich werden diese stellen auf mich zu kommen, meine brüder sind da raus. gut aber bei mir geht sowieso nix. kann sowas nicht bezahlen!

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@maki24

so ist es maki. aber ich glaube hier ist hopfen und malz verloren und die alte dame täte sicher gut daran das frollein zu enterben sollte denn vermögen da sein.

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@hailiejadexoxo

Hey da geb ich dir Recht!! Leider ist die soziale Kompetenz mancher Menschen sehr weit unten angesiedelt bzw gar nicht vorhanden ...... Gruss aus Wien

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@maki24

Ihr habt gar keine Ahnung!

Friede, Freude, Eierkuchen war da nicht... woher soll man dann bitte "soziale Kompetenz" lernen, wenn Ihr schon auf dieser tollen Formulierung rumreiten wollt...

Und es geht mit Sicherheit nicht darum, es jemandem heimzuzahlen, sondern auch um eine Art Schutzmechanismus... man muss sich aus manchen Sachen bewusst zurück ziehen (auch, wenn es 1000mal um Familie geht!), weil es einem nicht gut tut!

Aber wie gesagt: freut Euch doch dran, dass in Eurem Leben alles harmonisch gelaufen ist!

Ich sage nicht, dass es eine plausible Erklärung ist wie "Er hatte doch so eine schwere Jugend... er musste einfach einen Mord begehen"... gibt's ja oft genug als "Begründung"... das meine ich nicht!

Aber es ist schon nachvollziehbar, dass man nicht bis zum dorthinaus mit dem Herzen handeln kann, wenn dieses nie gefüttert wurde. Das ist in diesem Fall so!

Vom Ehepartner lässt man sich scheiden, wenn's schief läuft... warum kann man das nicht auch so insgeheim von Familie???? Blut ist dicker als Wasser??? Das kann keine Begründung sein.

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Nein. Wir hatten ein ähnliches Problem mit unserer Mutter. Solange sie nicht entmündigt ist, kann und darf sie frei entscheiden, wie und wo sie lebt! Erst wenn sie nicht mehr selbst entscheiden kann, dürfen die Kinder entscheiden! Ist leider so. Aber ihr könnt ne Pflegestufe beantragen..und dass jemand zu ihr kommt, der sich kümmert. Muss die Krankenkasse bewilligen und prüfen!

So einfach jemanden einweisen geht nicht. Du müsstest mit einem Arzt sprechen und der kann sie denn erst mal ins KH einweisen und von dort wird alles andere in die Wege geleitet. Aber wenn sie noch klar bei Verstand ist, wird sie selten gegen Ihren Willen ins Heim gesteckt. Nur weil jemand stur ist, kann man ihn nicht ins Heim stecken. Man könnte evtl. eine Betreunung bei Gericht beantragen und der jenige kann dann Entscheiden was mit Ihr passiert. Aber ich kann mir nicht vorstellen das das Aussicht auf Erfolg hat. Viele ältere Personen stürzen und bleiben liegen, aber dann kommen sie evtl. nur zur Kurzzeitpflege in ein Heim.

Ich weiß davon ein Lied zu singen. Vielleicht glaubt sie wenn man sagt, sie ist dort nur vorübergehend. Oder kann der Hausarzt versuchen sie zu überreden. Sie muß unterschreiben. Eine Entmündigung wird auch nicht gehen. Meine wollte auch nicht, zum Schluß ist sie vom Krankenhaus weg dorthin gekommen, was leichter geht.

hausarzt lol...... wenn die zum arzt gehen würde usw. sie sitzt jetzt auf der couch, kann net aufs klo usw. mann mann

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mir tut so etwas immer weh, wenn ich höre, daß man die alten Leutchen einfach so abschiebt. Ich habe zwei Pflegefälle (Schwiegermutter und Mutter) aufgenommen. Leider konnte ich bei meinem Vater nicht sehr viel tun, da er bereits ins Heim abgeschoben worden ist. Da meine Eltern seit vielen Jahren geschieden waren und er wegen seiner 2. Frau keinen Kontakt zu mir haben durfte, hatte ich ihn nie richtig kennenlernen dürfen. Bin allerdings sein einziges Kind gewesen. Als die 2. Frau starb sollte er ins Heim. Er nahm dann Kontakt zu mir auf und dadurch konnten wwir uns kennenlernen. Wir haben ihn aller 2 Tage im Heim besucht. Er war super glücklich und wir haben in dieser kurzen Zeit (leider nur 1 Jahr) viel unternommen. Ich habe vom Alters- u.Pflegeheim keine gute Meinung. Vielleicht könntes du wieder Kontakt zu deiner Mutter herstellen, denn ich denke Streit bringt nichts und du wirst es später mal bereuen. Denke daran es ist deine Mutter und sie hat es bestimmt verdient, ordentlich behandelt zu werden. Ich wünsche dir alles Gute und liebe Grüße von bienem.

Ich würde vielleicht erstmal den Ambulanten Pflegedienst vorschlagen, so muss sie nicht aus ihrer Wohnung....die Altenpfleger kommen dann zu ihr nach Hause und versorgen sie usw., schlage ihr das doch als Alternative vor, nicht jeder muss gleich ins Heim, welche Pflegestufe hat sie denn?

mhhh noch keine da sie zu stur ist zum doc zu gehen. da kommt a keiner heim also arzt mäßig. kannst vergessen. die so verbohrt, nimmer normal.

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@Spezi1980

Dann hol ihren Hausarzt zu ihr nach Hause (bzw. ein Hausbesuch), und wie gesagt würde den ambulanten Pflegedienst vorschlagen, die kommen wenn nötig 1-2 am Tag versorgen sie mit essen, waschen und putzen sogar die Wohnung, der Arzt kommt auch regelmäßig vorbei, bei einem Notfall kann man den Pflegedienst sofort anrufen die haben auch meistens 24 Stunden Bereitschaft (ich weiß dass, da mein Freund da arbeitet)...;-)

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@honey00

mhhh. das wird a rennerei, i kann sowas nicht bezahlen. mann, hab genug andere sachen. mein bruder informiert sich heute bei der aok. die wird ausflippen.

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@Spezi1980

sie muss zumindest die Pflegestufe 1 bekommen, dann übernimmt auch die Krankenkasse die Kosten ;-)

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Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass es Menschen gibt, die äußerst schwierig im Umgang mit Menschen sind und dazu uneinsichtig (ich habe derart Erfahrung!). Ich schenke Dir Glauben und verstehe Deine Situation.

Im konkreten Fall rate ich Dir, Dich mit sozialen Beratungsstellen in Verbindung zu setzen, die sich mit solchen Fällen auskennen und dazu autorisiert sind, Rat und Hilfe zu geben.

Es geht nämlich - wie ich Deiner Darlegung entnommen habe - um eine Notsituation, weil die Mutter sich nicht mehr allein versorgen kann. In einem solchen Fall muss Hilfe gewährt werden, auch wenn die betroffene Person uneinsichtig bzw. nicht in der Lage ist, ihre hilfsbedürftige Situation einschätzen zu können. In einem solchen Fall muss m. E. eine übergeordnete Entscheidung getroffen werden.

Ich finde es verantwortlich von Dir, dass Du um Hilfe ersuchst, was man in einem solchen Fall machen kann. Ich übermittle Dir gute Wünsche, das anstehende Problem meistern zu können und bin zuversichtlich, dass dies gelingt.

danke. ich werde mal einige sachen heut meinem bruder sagen. da er ja heute bei der aok anrufen will.

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hat Deine Mutter denn schon eine Pflegestufe, die ist nämlich wichtig für eine Heimaufnahme.Der Hausarzt muß das bestätigen, da sie nicht mehr alleine zu Hause bleiben kann.Diese Bescheinigung muß dann zur Krankenkasse, die wiederrum schickt einen Mitarbeiter vom Medizinischen Dienst zu Deiner Mutter um alles zu überprüfen.Das ist alles nicht so einfach.....

Würden sie freiwillig in ein Heim gehen?! Ich weiß nicht genau, warum ihre Mutter ins Heim soll und wie schwer ihre Behinderung ist. Ich würde es erst mit einen ambulanten Pflegedienst und Hausnotruf probieren. Bevor ich meine Mutter in ein Heim abschiebe!!!

Dein erster Weg sollte Dich zu einer Beratung bei einem Pflegedienst führen. Dort kann Dir genau erläutert werden, was machbar ist und was nicht.

Und das Wort "Zwangseinweisung" vergiß mal ganz schnell. Bevor ein Amtsarzt jemanden gegen seinen Willen in eine Einrichtung steckt, muß schon einiges passieren.

nun ja ich sag mal so, sie kann nicht mehr gehen. sie kann nicht aufs klo, sich was zum essen machen usw. lag 3 tage am boden in ihrer..... find i schon krass alles. naja wissen muss sie es! mir egal wenn i ehrlich bin.

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@Spezi1980

Daß Dir die Frau, die Du hier Mutter nennst, egal ist, lese ich zwischen den Zeilen Deiner Frage. Sonst würdest Du sie nicht versuchen in ein Heim abzuschieben. Ihr kann durchaus zu Hause über einen Pflegedienst geholfen werden. Und auch deshalb habe ich Dir zu einer Beratung durch einen Pflegedienst geraten.

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@helrich

mein bruder und ich waren bis gestern der meinung das der pflegedienst nicht im haushalt helfen. daher war als option heim. auch der vorschlag von mein bruder. weil was bleibt anderes übrig. sie kann die wohnung nicht mehr in schuss halten, wie den auch??

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@helrich

Was hat denn das immer mit "abschieben" zu tun????

Es gibt erstens durchaus gepflegte und anständige Pflegeheime und zweitens kann man nicht verlangen, dass man großartige Liebe entwickelt zu jemandem, der einem das Leben so schwer gemacht hat. Ich würde ein bisschen mehr Verständnis auch für solche Situationen erwarten. Nicht alle Mütter sind Engel, die den Himmel „verdient“ hätten…

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@wiralle2010

zweitens kann man nicht verlangen, dass man großartige Liebe entwickelt zu jemandem, der einem das Leben so schwer gemacht hat.

Das wird sicher eine bloße Vermutung Deinerseits sein, @wiralle2010. Oder woher nimmst Du Dein Wissen? Kennst Du Mutter und Sohn persönlich? Und es gibt auch sture Kinder, falls Du davon noch nichts gehört haben solltest.

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@helrich

also ich muss sagen wiralle hat vollkommen recht mit dem was sie sagt auch wenn sie mich nicht kennt und meine mutter aber irgendwie doch anscheinend kennt :-)) @helrich das hat nix mit sturheit zu tun, nur wenn ich trotz allem was war einen schritt auf sie zugehe und sie wieder anfängt warum darf i da nicht wieder den schritt zurück gehen?? ich mein SIE hat MICH blutig geschlagen, SIE hat zigaretten an mir ausgemacht und ich habe mich nie gewehrt! wie den auch mit 12 geht es schlecht gegen eine alkoholikerin. Wenn eine Kinderseele leidet dann kann man auch später nichts mehr verbesseren (von ihrer seite aus). ich versuche immer mehr darüber zu reden da es mich zerfrisst. ich würde nie so handeln wie sie usw. dafür bin zu sehr wie mein vater "gott sei dank" gut klar bin ich auch mal stur aber wer ist das nicht aber nicht so wie sie

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@helrich

Es ist sicher keine Vermutung, sondern stützt sich auf Spezis Auskünfte über die Kindheit. Und warum sollte ich dem von Vornherein keinen Glauben schenken?

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Deine Mutter muss nicht ins Pflegeheim, nur weil sie mal gefallen ist. Sie ist ja nicht pflegebedürftig. Du besorgst ihr einen Malteser Notruf, das hättest du schon längst machen können. Den hätte sie drücken können, die wären gekommen und hätten ihr geholfen. Deine Mama tut mir leid, dass ihr beiden Söhne euch so schlecht auskennt. Hat dein Bruder denn eine kluge Frau, oder du, die ein bisschen besser informiert ist als ihr Jungs, und sich um die Mutter kümmern kann?

du ich mach da nix!!! mein bruder macht alles. ich hab zu ihm gesagt das ich mich auch im internet informiere. er hat zu ihr gesagt sie soll sich entscheiden bis heute abend. naja ich denk schon das sie hilfe braucht, sie kann ja nimmer gehen!!!

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Tolle Idee mit dem Knopf... nur gibt es solche Leute, die zu stolz sind, Schwächen zuzugeben... und die drücken dann auch den praktischen Knopf nicht... Haben WIR schon alles durch... und Spezis Mutter und meine scheinen ja sehr ähnlich zu sein, was die Bockbeinigkeit angeht... :o(

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@wiralle2010

:-) naja war deine mutter auch so wie meine??? hab es jetzt mal aufgeschrieben weil ich ja blöd angemacht werde

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@Spezi1980

:o) Nein, also SO krass war sie denn auch nicht... aber schon ein schwieriger Mensch... herrisch, intrigant, neurotisch... rückblickend ordnet man viel Dinge und Situationen ganz anders / kritischer ein, weil man ja nun auch als Erwachsener denkt.

Ich kann Dich SEHR gut verstehen, dass Du so "eiskalt" (?) schreibst... das ist wahrlich kein Zuckerschlecken!!! Und solche Leute, die Dich angreifen, gehen immer von Bilderbuchfamilien aus... ist ihr gutes Recht, aber scheint ja nicht zu passen!

Mach Dir kein' Kopf um solche Kommentare! Mach so, wie DU ein reines Gewissen hast... wahrscheinlich macht man sowieso nur noch wegen des Gewissens und nicht wegen der "Liebe" zur "Mutter"... das war/ist ja wohl keine in dem Sinne!

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@wiralle2010

danke wiralle!!!! mach mir da keinen kopf kann drüber stehen! hatte genügend sachen wo noch schlimmer waren und ich bin drüber gestanden!!! hab das, das meine mutter mit ihrer auch erst vor ein paar monaten erfahren, genauso das sie es bis zur entbindung keinem sagte das sie schwanger ist!! nicht mal meine brüder wussten es! sie hat mich wirklich abgeschoben und ich schiebe sie nicht wirklich ab, sondern hol mir informationen wie man ihr helfen kann, da sie sich ja selber nicht mehr helfen kann!!! aber wenn das schlimm ist bitte!!!!

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@Spezi1980

... kann man echt nur den Kopf schütteln...

Wie gesagt: mach, was Dein Gewissen beruhigt! Ich denke mal, das Ziel ist an sich das Richtige, nur der Weg wird noch holprig, denn wie gesagt: solange SIE entscheidet, ist das Thema Pflegeheim halt weit entfernt.

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@wiralle2010

nun ja, wollt mich nur informieren. da mein bruder alles in die hand nimmt und ich damit nix zu tun habe! bin zwar ihre nächste verwandte aber wenn sie nicht will, stresse mich da nicht rein! es muss nur schnell was passieren, weil sie seit samstag oder so auf der couch sitzt und nirgends hin kann. entweder sie geht ins heim und kann dann da zur ruhe kommen (lol) oder sie bleibt weiterhin in dieser wohnung, lässt sich blöd anmachen von so kleinen unfreundlichen kindern und hat nen pfleger daheim. aber ich und mein bruder können ihr nicht wirklich helfen. ich bin berufstätig, mein bruder auch. ich hab ein kind, er nicht ok. aber wenn er schon probleme hatte sie hoch zu heben, wie soll ich sie hoch kriegen?? kommt zeit kommt rat.

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Ich beglückwünsche die alte Dame zu einer solch überaus liebevollen und fürsorglichen Tochter!!!

Informiere Dich mal z.B. bei der Diakonie! Die haben eine Notrufstation! D.H. die Mutter kriegt so´n kleine Gerätle um den Hals, da braucht sie nur den Knopf zu drücken und nach kurzer Zeit ist jemand zur Stelle! Ruf´bei der Krk.kasse an, um eine Pflegestufe zu beantragen. Sie hat ja wohl noch keine Betreuung! Man sollte alte Leute so lange wie möglich in ihren eigenen 4 Wänden lassen. Das ist deren gutes Recht!

nun ja, diese 4 wände sind sch..... grob gesagt ein "ghetto" kleine kinder die frech, böse und blöd sind, ehrlich!!!! schmeißen in den balkon sachen rein, beschimpfen sie usw. Auszug vergiß es, sie niiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeee. die hat mehr feinde wie freunde. oder besser gesagt sie als feind zu haben ist leicher als wie wenn du sie als freund wirst. der teufel höchst persönlich!!! schon seitdem ich denken kann.

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@Spezi1980

Oje! Dann entschuldige ich mich hiermit für meinen Eingangssatz! In dem Fall tun mir die künftigen Heimmitbewohner und das Pflegepersonal jetzt schon leid! :) Wenn Du willst, gebe ich Dir per PN eine Tel.nr., wo Du Deine Fragen diesbezüglich von Fachleuten beantwortet bekommst! LG, gina

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@Gina02

die die tun mir jetzt schon leid!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! wird brutal mit ihr sein!!!!!! sie ist eine ungarin und noch so drauf wie damals in rumänien 1942.

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Alte Leute? Der Fragesteller selbst ist Jahrgang 80 - da kann seine Mutter noch nicht allzu alt sein.

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@Spezi1980

in einer Zeit, in der alle bis 67 arbeiten dürfen, ist das überhaupt kein nennenswertes Alter.

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@helrich

Theoretisch richtig! Geb ich Dir sogar mal Recht :o)

Wenn man sich aber sein Leben lang besoffen, also quasi alt, krank und "dumm" gesoffen hat, ist das sehr wohl ein Alter...

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