Mutter hat Verschattung an der Lunge... Was kann das sein?

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6 Antworten

Eine Verschattung der Lunge ist ein Schatten auf der Röntgenaufnahme im Bereich der Lunge. Jetzt weißt du natürlich nicht (oder hast es hier nicht geschrieben), wie groß die Verschattung ist.

Heißt: unter Umständen ist es eine punktuelle Gewebeveränderung. Das muss kein Tumor sein, das können auch Zysten sein, Vernarbungen nach einer überstandenen Lungenentzündung oder Tuberkulose.

Wenn sich die Verschattung größer darstellt, kann das auch auf langen Kontakt mit eingeatmeten Stäuben hinweisen. Vor einigen Jahrzehnten hat man es noch nicht so gehabt mit Arbeitsschutz. Und bei vielen Menschen, die mit Silikaten, Asbest oder Kohlestaub zu tun hatten, sieht man es später im Röntgenbild.

Du siehst, es gibt so viele Möglichkeiten ...

Mach dich nicht verrückt, sondern such das Gespräch zum Arzt, vielleicht ist das eine Randinfo ohne wesentliche medizinische oder gesundheitliche Relevanz ...

Alles Gute für Euch

Ursachen dafür kann es ganz unterschiedliche geben. Das

Vielen Dank für die ausführliche Antwort :-)

Naja, mein erster Gedanke war eben der Lungenkrebs, weil meine Mutter bis zu 2 Schachteln pro Tag raucht... und das seit 40 Jahren.

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@Blutwurst568

Natürlich denkt man erst mal an solche Diagnosen ...

Über die weit weniger dramatischen wird aber auch längst nicht so viel in den Medien gebracht, also ist das wohl normal, dass man immer erst einmal diese Horrordiagnosen vermutet ...

Ach ja: in meinem Bekanntenkreis hat jemand ein Lungenkarzinom gehabt, der hat schon nervtötend gesundheitsbewusst gelebt, ein Hypochonder vor dem Herrn.

Meine Oma, die ungefähr 2-3 Schachteln am Tag gequalmt hat, jedenfalls in den Jahren, in denen ich sie bewusst erlebt habe, war unglaublich gesund. Und als sie bei ihr beim Röntgen gewisse Strukturen auf/im Brustkorb gefunden haben, haben wir das volle Spektrum an Verdachtsdiagnosen (einschließlich Überlebenschancen) regelrecht um die Ohren gehauen bekommen.

Sie ging ins Krankenhaus zur OP, 78 Jahre alt, und war fest überzeugt, "dat is nix".

Man hat ihr eine winzige Kalkeinlagerung entfernt und nach 3 Tagen hatten wir diese zähe kleine alte Dame wieder, deren erster Wunsch schon auf der Heimfahrt war "ein Kaffee und eine Zigarette" ..

Will sagen - mach dich nicht verrückt.

Vermutungen und Halbwissen sind in solchen Situationen schlimmer als eine schlechte Nachricht, (die du ja sowieso bekommst).

Rede mit den Ärzten und dann bleibt positiv

Ich drück euch die Daumen

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Verschattung heißt erstmal nur, dass die Lunge nicht ganz in Ordnung ist (kann zum Beispiel früher mal eine Lungenentzündung gewesen sein oder akut ein Emphysem). Es ist kein anderes Wort für Lungenkrebs (das wäre zum Beispiel ein Bronchialkarzinom). Aber deine Mutter sollte der Sache nachgehen.

sie hätte da mal gleich nachfragen sollen, bzw. sich eine Auskunft einholen, wer das weiß.

Und im Krankenhaus hat ihr das wohl kein Arzt erklärt - sehr traurig vom Krankenhaus sowohl als auch von, dass ihr bzw. deine Mutter nicht nachgefragt hat.

Wir sind keine Ärzte und Ferndiagnosen werden hier auch nicht gestellt.

Wir sind keine Ärzte

würdest du bitte nicht für alle ("Wir") sprechen, wenn du -logischerweise- nicht "alle" hier kennst.

Oder soll dein Beitrag so verstanden werden, dass Ärzte sich hier nicht zu äußern haben?

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@beamer05

Du bist wahrscheinlich auch kein Arzt, sonst hättest du die Angelegenheit wohl schon geklärt.

Natürlich dürfen sich hier Ärzte äußern, habe ich das in irgend eienr Form geschrieben. Ich kann mir aber nicht unbedingt vorstellen, dass Ärzte in einem Forum Diagnosen abgeben.

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@danitom

Nein, das tun sie auch nicht - sie erklären manchmal nur eine Begrifflichkeit und helfen dem Fragesteller, anders mit einer Info umzugehen.

Dafür muss man nicht Arzt sein, das kann auch eine Krankenschwester oder ein Apotheker.

Und wenn der Fragesteller die Info eben von seiner Mutter bekommen hat und nicht sofort ein (mit der Patientin vertrauter) Arzt zum Gespräch zur Verfügung stand- dann ist doch eine solche Frage völlig legitim.

Außerdem wendet sich der behandelnde Arzt nicht automatisch an die Angehörigen (nicht mal an einen Ehepartner), solange der Patient intellektuell und mental in der Lage ist, das Gespräch mit dem Arzt zu verstehen.

(Das müssten sogar die Konsumenten diverser Arztserien schon wissen.)

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@danitom

Du bist wahrscheinlich auch kein Arzt,

Ich muss hier sicherlich nicht in jedem Beitrag meinen Arztausweis oder meine Facharzturkunde verlinken, aber ja, auch wenn Du dir das anscheinend nicht vorstellen kannst, hier schreiben einige Kollegen mit, und dabei meist sehr qualifizierte Beiträge.

sonst hättest du die Angelegenheit wohl schon geklärt.

WAS bitte "geklärt"

Die "sinnvollen Spekulationen" wurden bereits beschrieben (TBC, Bullae, Narben, BC ...), mehr kann man -ohne Kenntnisse der Befunde nicht wirklich wissen.

Und ich muss ja nicht nach dem Motto verfahren:

Es ist bereits alles gesagt, nur noch nicht von jedem. Oder?

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Frag die zuständigen Ärzte. Woher sollen wir das wissen?

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