mutter hat sorgerecht, arbeitet bei der bw und kind wohn und ist versichert beim vater.

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4 Antworten

ein verfahren auf gsr wird in der regel abgewiesen seitens der gerichte und das zu 99%. der job bei der bundeswehr ist ein job wie jeder andere auch. wenn die km zu auslandseinsätzen oder traininsglager muss, wird die bundeswehr für die kinder kitas haben und bei längerem fernbleiben gehts kind zu oma oder tante. wie die km das möchte. ob das kind nun bei dir versichert ist oder nicht, spielt ebenfalls keine weitere rolle. wenn sie möchte, dann bleibt das so weiter. wenn sie es nicht mehr möchte dann ändert sie es auf ihre eigene krankenversicherung um. deine chancen bei asr der mutter sind gleich null und auch sonst kannst du dir das geld für einen anwalt sparen.

Erst dieses Jahr wurde das Sorgerecht für nichtverheiratete Eltern geändert und ab jetzt haben die Väter das gleiche Recht auf das Sorgerecht wie die Mutter.

Bevor der Vater sich aber um das Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht kümmern sollte, muß immer möglichst neutral ( ohne als Vater das eigene Interesse dabei zu berücksichtigen ) das Wohl des Kindes durchdacht und auch auf Jahre in die Zukunft überlegt werden.
Erst wenn man zum Schluß kommt, daß das Kind beim Vater zumindest zeitweise besser aufgehoben ist und der Vater auch die notwendige Zeit ( 24h/Tag!! ) dafür aufbringen kann, sollte man sich um das Sorgerecht und eventuell sogar um das Aufenthaltsbestimmungsrecht kümmern - dabei ist zum Wohle des Kindes es immer besser, wenn man zuerst es friedlich in einer aussprache mit der Kindsmutter versucht ( und dabei unmißverständlich klar macht, daß die Mutter jederzeit Umgang mit ihren Kind haben kann und darf - so etwas hilft bei der Entscheidung!).

Erst wenn die Mutter sich absolut querstellt, jedes Gespräch zu dem thema verweigert, würde ich den rechtlichen weg über Anwalt und Gericht einschalten. Dabei sollten dann aber Fäden ohne Rücksicht auf Verluste gezogen werden - hinterher kann man der Kindsmutter ja immer noch freiwillig Umgangsrechte einräumen ( was das Kind immer braucht!! ). Ein wirksames Argument wäre in diesem Fall, daß die Mutter als SAZ ungeregelte Arbeitszeiten mit häufigen, teilweise unvermittelt plötzlichen, mehrtägigen bis mehrmonatigen Einsätzen hat und sich nicht so um ihr Kind kümmern kann, wie es notwendig ist und es das alleinige Sorgerecht voraussetzt.

Ich war SAZ8 und weiß, wie es passieren kann - du kommst zum Dienst und denkst du bist am Nachmittag wieder zuhause, und um 9 Uhr erfährst du, daß du um 12 Uhr für 6 Monate in den Kosovo fährst und es verboten ist, den Angehörigen zu sagen wohin und wie lange du weg bist.

Ich würde nicht versuchen, daß alleinige Sorge- und Aufenthaltbestimmungsrecht zu beantragen, sondern nur das gemeinsame Sorge- und Aufenthaltbestimmungsrecht, da dies einfacher zu erreichen ist.
Nur wenn die Mutter absolut unfähig zur Kindserziehung ist und ihre persönlichen Interessen dem Kindsinteresse gegenüber offensichtlich absolut abträglich nachweisbar sind, würde ich das alleinige Recht beantragen.

Zur Unterstützung und zum Nachweis, daß es um das Wohl des Kindes geht, würde ich umgehend das Jugendamt einschalten und denen mitteilen, was die Kindsmutter vorhat - da ist die ihr Sorgerecht schnellerlos, als sie gucken kann!

Meine Meinung:
Als alleinerziehende Mutter eines Kleinkindes als SAZ zur BW geht heutzutage überhaupt nicht - so etwas macht niemand mit einem Mindestanspruch für Verantwortung!
Wenn das mein Kind wäre, würde ich das Jugendamt einschalten und mir das alleinige Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht vom Familiengericht geben lassen.

timbatal 08.04.2012, 09:33

dieses jahr wurde garnix geändert. das gesetz ist nach wie vor dasselbe: eine ledige mutter hat mit geburt des kindes das gemeinsame sorgerecht. gemeinsames sorgerecht erhält papi nur mit ihrer zustimmung. wie sie ihr leben mit dem kind regelt, wird sie klären. zur not lässt sie sich versetzen und geht in den zivilen dienst vor ort. wäre nicht der erste fall. es gibt genügend soldatinen mit kinder bei der bundeswehr und genügend werden alleinerziehend sein. sie haben eltern, freunde oder bekannte zur seite die helfend zur seite stehen.

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tja wenn der vater kein sorgerecht hat geht das kind zum nächst liegenden verwandten

Das weiss der Anwalt.

Otanawabaku 01.04.2012, 13:38

Anwaltstermin steht schon an, wollte halt nur wissen was mich erwartet. Ich meine, wir haben über drei jahre zusammen gelebt und das kind gemeinsam erzogen bis die kindsmutter ihren bw-wunsch äußerte und meine mutter und ich ihr das ermöglichten. Sie war dann nur an manchen wochenenden zu hause. Jetzt hat sie sich also getrennt von mir und will mit unserer tochter wegziehen. Die kleine ging bei meiner mutter in den kiga, ich habe sie versichert und entsprechend auch unterschriften geleistet was ich hätte gar nicht tun dürfen. Das habe ich aber auch erst jetzt alles erfahren, u.a. auch das das eine jugendamt-ma sagte, dass die kindsmutter ihre aufsichtspflicht verletzt hätte als sie das kind ohne vorsorglich getroffene erziehungsberechtigungen(sorgerecht) dem vater ohne sorgerecht überließ. Trotz allem hätte ich wenig bis gar kein erfolg auf ein gemeinsames sorgerecht.

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