Mutter Hartz 4, siehe unten?

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5 Antworten

Wenn du nicht willst das dein Gehalt auf deinen Bedarf angerechnet wird,dann musst du dich bei deiner Mutter abmelden,eine andere Möglichkeit gibt es nicht !

Bleibst du weiterhin bei ihr gemeldet,dann musst du auch deinen Kopfanteil der KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) an deine Mutter zahlen,weil sie dann nur noch ihren Bedarf bekommt.

Dazu kommt dann normalerweise zumindest bis zur nächsten Abrechnung auch dein Anteil für den Abschlag des Haushaltsstroms,denn den muss deine Mutter ja erst mal weiter zahlen,auch wenn dann der Verbrauch geringer ist.

Meldest du dich aber aus der Wohnung deiner Mutter ab,dann wird die Wohnung für sie alleine sicher nicht mehr angemessen sein,dann würde sie vom Jobcenter eine Aufforderung zur Kostensenkung bekommen.

Dann würde das Jobcenter in der Regel für weitere 6 Monate die tatsächlichen KDU - zahlen,danach dann nur noch den Höchstsatz und sie müsste dann die Differenz selber zuzahlen,wenn sie in der Zwischenzeit nicht in eine angemessene Wohnung umziehen möchte und da wohnen bleiben will.

Wenn du also nach dem Jahr wieder zurück kommen willst,dann ist ja alles wieder beim alten,es müsste dann also nur eine Zeit von 6 Monaten überbrückt werden,in der du sie dann zumindest mit der Hälfte der Warmmiete unterstützen müsstest,weil sie ja nur noch ihren Anteil bekommen würde.

Danke dir für deinen Stern !

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Deine Mutter muss diese Veränderung dem JobCenter selbstverständlich unverzüglich mitteilen. Wenn du nicht zu Hause bist, bekommt sie deinen Anteil an der Leistung natürlich nicht mehr. Es kann dann auch sein, dass ihre Wohnung zu groß ist und sie die Kosten der Unterkunft reduzieren muss.

Danke für die Antwort. 

Aber mein erst Wohnsitz wird weiterhin bei meiner Mutter sein, dann wird mein Gehalt gekürzt oder nicht?

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@201294

Mit deinem Gehalt hat das JobCenter dann überhaupt nichts zu tun. Deine Mutter erhält dann den für dich bestimmten Anteil nicht mehr. Du wirst ihr von deinem Gehalt deinen Mietanteil bezahlen müssen, wenn sie dir die Wohnung erhalten soll.

Sonst muss sie eine kleinere Wohnung suchen, und du musst nach einem Jahr ebenfalls eine Wohnung suchen.

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Wenn Du dann offiziell aus der Wohnung Deiner Mutter ausziehst, so benutzt Du weder die "Mietsache an sich" noch verursachst Du im Haushalt Deiner Mutter andere Kosten.

Rein gedanklich wäre es für Dich aber noch ein "Zwischenspiel", wenn sich Deine Mutter die aktuelle Wohnung wegen Deines Auszuges dann rein von den Miet- / und Nebenkosten + Heizung für sich selbst dann rein über die "ArGe" nicht mehr leisten könnte.

Dann solltest Du es dieser Behörde melden und von Deinem Gehalt dann weiterhin deinen anteiligen Kostenbetrag zur Miete beisteuern.

Danke für die Antwort. 

Ich werde allerdings nicht ausziehen, da es echt zu kurzfristig ist in der Niederlande oder hier eine bezahlbare Wohnung/Zimmer zu finden, weil ich jetzt nicht so viel verdiene das ich noch zusätzlich eine Wohnung/Zimmer finanzieren kann und ich halt 7 Tage die Woche, über Monate täglich arbeiten bin..

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@201294

Dann bleibe dort zwar angemeldet, aber teilt der ArGe dann zumindest diese zeitweilige Veränderung mit. Denn dazu bist sowohl Du, wie dann auch Deine Mamma verpflichtet. Vergesst den Vermieter dabei auch nicht wegen einer etwaigen ( niedrigeren ) Neuberechnung der Nebenkosten für die Wohnung.

Da Du mit Deinem Vorhaben auf eine zeitweise Beschäftigung ( 12 Monate ) auf einem Schiff dann halt zumindest nicht in der Wohnung lebst, aber vermutlich eigenes Geld verdienst, so wird die ursprüngliche "Bedarfsgemeinschaft" aufgelöst und für Deine Mutter dann neu ( ohne Dich ) berechnet.

Grundlegend unterhaltsPFLICHTIG bist Du in diesem Fall als ihr (volljähriges ? ) Kind dann nicht in dieser Situation. ( Ausser halt freiwillig für den Umstand, dass SIE die Wohnung für sich alleine dann per staatlicher Hilfe nicht mehr unterhalten könnte )

Daher mein "gedankliches Beispiel" auf freiwilliger Basis rein zur Klärung der Mietkosten.😉 ( nicht das Mamma notfalls wegen zu hoher Kosten der Unterkunft  ausziehen müsste )

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Am besten fragst du (bzw. lässt deine Mutter das machen), das bei der Arge direkt nach.

Vermutlich musst du nachweisen, dass du in dieser Zeit nicht zu Hause bist.

Hm ok danke. 

Problem ist einfach das ich am Telefon keine Auskunft bekomme, warum auch immer -.- und ich mein der Termin ist erst in zwei Wochen und ich muss noch ziemlich viel erledigen :/

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Melde Dich ab diesem Datum vom Jobcenter ab.

Deine Mutter bekommt dann nur noch ihren Regelsatz und die Miete. Diese muss für 1/2 Jahr übernommen werden. Kannst Du da nachlesen:

http://www.alg-ratgeber.de/bedarfsgemeinschaft-alg-hartz-f11/mutter-alg2-ausziehen-aber-nicht-abmelden-t13299.html

Moderator

#3 Re: Mutter ALG2 - ausziehen, aber nicht abmelden? Auf alle Fälle abmelden, denn sonst wird der Mutter der Mietanteil angerechnet.

Selbst wenn die Wohnung dann zu teuer sein solte, 6 Monate muss die volle Miete übernommen werden

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