Mutter gestorben, Vater heiratet wieder will noch nicht mal den pflichteil auszahlen ist das legal?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Scheinbar ist das Verhältnis eh nicht gut zum Vater.....und es läßt sich nicht gütlich klären ???

Anspruch habt ihr auf jeden Fall, beauftrage einen Rechtsanwalt........

Danke für den Stern .....

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@BEAFEE

Interessant, welche Antworten so mit einer hilfreichsten Antwort ausgezeichnet werden ;-)

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anwalt einschalten. den kindern steht der pflichtteil zu, sofern sie sich nichts zu schulden haben kommen lassen. in diesem fall würde ich als kind auch auf den pflichtteil bestehen und auch auf eine eintragung als miteigentümer im grundbuch des hauses. dann kann der vater der neuen flamme auch nicht mehr eigenmächtig ein wohnrecht einräumen. es gab im letzten jahr ein urteil vom OLG oldenburg, das ein eingeräumtes wohnrecht für nicht rechtesn erklärte, weil der erblasser zu lebzeiten nicht von dem abgegebenen wohnrecht profitierte, er also keine gegenleistung erhielt. wäre der erblasser pflegebedürftig gewesen und hätte seiner pflegerin (also z.b. der neuen ehefrau) das wohnrecht eingeräumt, wäre dieses rechtesn gewesen. aber um dies kuddelmuddel zu entgehen, würde ich in jedem fall jetzt zum anwalt gehen, damit es zur eintragung des wohnrechtes gar nicht erst kommt.

Zunächstmal ist die Frage, ob überhaupt ein Testament der verstorbenen Mutter oder ein gemeinsames Testament vorliegt. Wenn ja, dann gilt bezüglich das Erbe zunächst das Testament. Ohne das Testament zu kennen, ist es schwer Ratschläge zu geben.

Sie im Testament enterbt sind, dann können sie einen Pflichtteil einfordern. Der Anspruch verjährt innerhalb von 3 Jahren. Der Pflichtteil ist die Hälfte des gestetzlichen Erbteils in Geld. D.h. er ist eine reine Geldforderung gegen die Erben. Im Falle der Kinder als je 1/8 des Nachlasswertes.

Stellt sich ihr Vater quer, dann ist der Pflichtteil im Zuge der Stufenklage durchzusetzen. D.h. er wird zunächst verpflichtet eine Aufstellung über das Erbe zu machen. Die Sportbootschule und das Haus sind von einen Gutachter zu schätzen.

Mein Vater will uns jetzt ein Berliner Testament unterschreiben lassen kann das negative folgen für uns haben?

Testamente werden nur von den Erblasser und nicht von den Erben unterschrieben. Wenn Erben etwas unterschreiben, dann wird es zu Erbvertrag. Das kann extrem negative Folgen für sie haben, z.B. das sie am Ende gar nix bekommen.

Eine vertragliche Lösung ist in ihrem Falle sicher sinnvoll. Denn der Vater wird ihnen den Pflichtteil nicht adhok auszahlen können. Dabei sollten sich die Vor- und Nachteile für sie die Wage halten. Sie sollten mit ihrem Vater da zumindest eine Ratenzahlung anbieten, so das dieser nicht gezwungen wird, das Haus oder Sportbootschule zu veräußern.

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