Mutter droht ständig mit Vater?

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7 Antworten

Ich kann sehr gut verstehen, dass es dich nervt und dich verletzt. Deine Mutter macht das, weil sie sich nicht anders zu helfen weiss und überfordert mit der Situation ist.

Ich selbst habe das als Kind ähnlich erlebt, bei mir war es umständehalber das Heim, in mir mindestens 2 mal die Woche angedroht wurde, wenn ich mich zur Wehr setzte und nicht nach der Pfeife meiner Mutter tanzen wollte. Das konnte sie nicht verkraften, wenn ihr widersprochen wurde, da hat sie heute noch Probleme. 

Aber ich weiss, wie sehr das verletzt. Ich habe damals den Mund gehalten, bis das Donnerwetter vorüber war. Widerspruch hat nur alles noch schlimmer gemacht. Ich habe es einfach ignoriert und dann doch gemacht, was ich wollte, auch weil ich wusste, dass sie das eh nicht macht. Und irgendwann habe ich auch gedacht, dann soll sie es halt machen, ist besser als das ewige Gemeckere.

Und aus der Erfahrung heraus habe ich meine Kinder niemals mit so etwas gedroht (das mit dem Vater wäre auch gegangen bei mir).

Ich denke, deine Mutter will dich eh nicht zum Vater geben und dein Vater müsste dich auch erst mal wollen.

Du bist in 3 Jahren volljährig, bis dahin kannst du entweder die Ohren auf Durchzug stellen und einfach nicht mehr drauf hören, so tun, als wäre es dir vollkommen egal. Oder du gehst in die Offensive. Einmal indem du sagst, dass du dann halt ausziehst, wenn sie dich nicht mehr will. Das kann aber auch nach hinten losgehen.

Oder umgekehrt, du kannst ihr in ruhigem Ton sagen, wie sehr dich das verletzt, wenn sie sagt, dass sie dich loswerden will und nicht mehr haben will und dass dich das sehr traurig macht. Klar benimmst du dich in der Pupertät manchmal daneben, aber da müssen andere Eltern auch durch und die wollen ihr Kind trotzdem nicht auf andere abwälzen. Das ist einfach unfair.

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Keine Ahnung was da in ihr vorgeht, sie scheint wohl auch irgendwie mit der ganzen Situation überfordert zu sein. Ansonsten würde ich mich einfach einmal wirklich vor sie hinstellen, wenn sie wieder einmal damit anfängt, ihr offen ins Gesicht schauen und nicht schreien aber bestimmt und ruhig sagen: Gut dann mach das, wenn du willst, dass ich dieselbe Hölle nochmals durchlebe wie wir damals, dann bitte. Ansonsten lass dir in Zukunft bitte andere Argumente einfallen, mich zur Vernunft zu bringen. 

Denn wenn du immer wieder mit dem alten Kram anfängst, werde ich den als traumatische Erfahrung, als Kind/Jugendlicher nie abhaken und loslassen können, wenn du es dann immer wieder mir vor Augen zerrst, dann brauche ich irgendwann noch professionelle Hilfe.

Das sollte wirken und auf keinen Fall schreien, sondern ruhig bleiben.

Liebe Grüße!

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Fordere sie auf, endlich zum Jugendamt zu gehen und sich dort Hilfe zu holen. Fertig. 

Nein. Keine Diskussion. Auffordern, sie damit stehen lassen, fertig. 

Keine Bange. Lese lieber den ausführlichen Artikel zu Jugendamt bei Wikipedia. Und öffne alle Links im Text. 

Ich habe jetzt tatsächlich nicht Deine ganzen Ausführungen gelesen. Auch so bin ich zu dem Eindruck gekommen: 

Deine Mutter mag eine nachvollziehbare Angst davor haben, dass Du so wirst wie Dein Vater. 

ABER

Deine Mutter erzieht Dich nicht wie die Schwiegermutter Deiner Mutter ihren Sohn. SEHR WESENTLICH. Denn es steht damit verbunden die Frage im Raum, wie sehr sie ihrer eigenen bisherigen Erziehung vertraut. 

Aber gut. Höre also auf, Dich erpressen zu lassen. 

Böser Satz. Denke trotzdem ausführlich drüber nach. 

Und dann fang vielleicht mal an, täglich vor dem einschlafen eine halbe Stunde von Hand auf Papier Tagebuch zu schreiben. War früher mal allgemein Mode in der Pubertät. Ist immer noch äußerst nützlich. 

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du kannst es verhindern indem du die wahl hast in dem moment: vati oder ins heim gehen.

beim nächsten mal erkläre ihr, dass du deine sachen schnell packen gehst und sie soll schon mal beim jugendamt bescheid sagen das du kommst und einen schlafplatz brauchst.

ansonsten wende dich ans jugendmat und rede mit denen darüber.

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Hey
Irgendwann im Leben gibt es einen Punkt da musst du dich deiner Mutter gegenüber behaupten
Es ist deine Mutter sie würde das bestimmt nicht tun
Du musst es einfach ausprobieren indem du sagst
Okay mach das soll ich schon packen?
Aber nur wenn du dir sicher bist das ihre Antwort nein lautet!
Mir half das auch
Meine Mutter sagte mir dann pack deine Tasche und gehe
Nachts habe ich meine Tasche gepackt und bin gegangen
Wie sie es sagte
Natürlich kam ich wieder nur so hat sie aufgehört und gesehen wo es hinführte
Ich animiere dich jetzt keines falls das zu tun es ist nur der weg wie ich es geschafft habe :)
Mfg

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Dein Vater müsste dich ja erst aufnehmen.

Geh halt zum Jugendamt und bitte da um Hilfe. 

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Du kannst sie fragen,  warum sie dich als Kind überhaupt hat haben wollen,  wenn sie permanent damit droht,  dich abzuschieben.

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