Mutter droht Kind.

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13 Antworten

Jungschar - ist das so etwas wie Pfadfinder? Dort würde ich dich jetzt auch nicht unbedingt sehen... Vielleicht versuchst du es mal bei einer Modelagentur (aber wo sie Geld verlangen, um deine Setcard aufzunehmen - lauf! Unseriös!). Ansonsten wird es Zeit, dass deine Mutter lernt, dass du nicht ihre Marionette bist. Bleib zu Hause und winke ihr nach, falls sie wieder wegfährt. Falls.

In Deutschland giltst du ab 14 Jahren als Religionsmündig. Dann darfst du selber entscheiden was du glauben willst und was nicht.

Du darfst dann auch zu keinen religiösen Handlungen gezwungen werden die du nicht möchtest!

Selbst das Aufenthaltsbestimmungsrecht das deine Eltern über dich haben bist du 18 bist, ändert hieran nichts!

Und bereits ab Vollendung des 10. Lebensjahres bist du nach dem Gesetz anzuhören, wenn du in einem anderen Bekenntnis als bisher erzogen werden sollst.

Ab Vollendung des 12. Lebensjahres darfst du nicht mehr gegen deinen Willen in einem anderen Bekenntnis als bisher erzogen werden.

http://de.m.wikipedia.org/wiki/Religionsmündigkeit

Wenn ich das schon immer lese...:-(( Noch haben die Eltern das letzte Wort, wie sie ihre Kinder erziehen - Da kann man solchen Eltern nur raten, schon zeitig die Weichen zu legen und nicht erst, wenn die Kids in ein Alter kommen, wo Rebellion vorprogrammiert ist. Meine Tochter hätte sich nie gewagt, mir mit dem Gesetz zu kommen, den sie war schlau genug um zu wissen, dass ich diejenige bin, die das letzte Wort hat.

Da möchte ich nicht wissen, wie es in vielen Familien heute zugeht :-( Armes Deutschland

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Ja, echt schlimm dass wir hier im armen Deutschland Gesetze haben.

m(

Wenn sie dir nicht passen, geh in die Politik! Ähnliche Meinungen wie deine gibt's sicher auch von Befürwortern der Prügelstrafe.

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@Skeletor

Wenn Gesetze es den Kindern erleichtert, gerade in einem so schwierigen Alter gegen die Eltern zu rebellieren, stimmt da irgendetwas nicht ganz! Die Verantwortung fuer ihre Kinder haben in erster Linie die Eltern, nicht der Staat! Freiheit in der Religionswahl ist natuerlich gut und richtig, aber alles zu seiner Zeit! Streit in die Familien zu bringen, ist doch bestimmt nicht der Sinn der Sache, und einige Jahre spaeter koennen die Kinder immer noch selbst und viel bewusster entscheiden!

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Ich sagte es bereits, aber ich sage es noch einmal: Wenn dir die hiesigen Gesetze nicht passen, wende dich damit nicht an mich, sondern an die Politiker! (...oder zieh in ein anderes Land, in dem andere, dir genehmere Gesetze herrschen.)

Unter aufgeklärten Menschen, die anderen Glaubensansichten dieselbe Toleranz und den selben Respekt entgegenbringen, wie sie es sich für ihre eigenen Ansichten Von Dritten wünschen und einfordern, sollte so eine Kindsentscheidung mitnichten zu einem Familienstreit führen!

Sollte die Intoleranz der Eltern jedoch so groß sein, dann wird der "Familienstreit" nicht weniger heftig mit 18 oder 32 ausfallen!

In unserer heutigen Zeit sind übrigens viele junge Erwachsene mit Erreichen der Volljährigkeit immer noch wohntechnisch und monitär stark von ihrem Elternhaus abhängig. Wo also sollte man die Grenze ziehen? Das Argument ist an den Haaren herbei gezogen!

Zudem scheint sich deine Argumentation eh gegen einen Strohmann zu richten, denn neun von zehn Kindern behalten, so sagt es die Statistik, die Religion in der sie erzogen wurden ihr Leben lang bei. Wir reden hier also eh nur von einer kleinen Minderheit! Und dieser Minorität solltest du ihre freie Entscheidung nicht nehmen. In den meisten Fällen hat sie sicher gute Gründe.

Die Pubertät ist eine Zeit der Emanzipation. Das ist generell eine Herausforderung für alle Familien. Doch wäre es so, wie du behauptest, dann würden die Zahlen beim Religionswechsel unter Pubertierenden eine ganz andere Sprache sprechen als sie es tatsächlich tun.

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Mit 14 Jahren solltest du eigentlich wissen dürfen..was du möchtest und was nicht!

Zu dem, was deine Mutter dir diktieren möchte..solltest du auch die innere Einstellung haben und da es bei dir nicht der Fall zu sein scheint, sollte deine Mutter deine Meinung akzeptieren.

Rede mit ihr und versuch ihr klar zu machen, daß es für dich ein Zwang ist und sie dir doch in diese Richtung deine freie Entscheidung überlassen sollte. Aber bitte..sprich mit deiner Mutter in einem sachlichen und angepaßtem Ton!

Du wirst in deinem Alter ja auf jeden Fall mit Gleichaltrigen etwas zusammen unternehmen. Warum dann nicht mit solchen die sich mit Gott beschäftigen und dabei offensichtlich auch viel Spaß dabei haben? Deine Mutter meint es ja tatsächlich gut und weiß, daß dir das letztlich mehr bringen wird, als du das jetzt siehst und erkennst. Entspanne dich und sei nicht stur.

Du kannst es dir ja zumindest einmal ansehen und dir ein Bild machen. Ich denke die Leute dort werden sicherlich auch alle aus ganz unterschiedlichen Motiven in der Jungschar sein. Mit denen kannst du offen reden, wenn du es mit deiner Mutter vielleicht nicht so kannst? Deine Mutter ist auf jeden Fall glücklich wenn du dorthin gehst.

Ich weiß nicht zu welcher Gemeinschaft diese Jungschar gehört (freikirchlich, kirchlich?), aber wenn es dir dort nicht gefällt, gibt es Alternativen. Eines ist doch wichtig: Gibt es Gott? Und falls ja (woran ich persönlich seit langem glaube) dann ist es doch wichtig, spannend und absolut sinnvoll, herauszufinden, was Gott mir zu sagen hat und wie ich ihn erleben kann? Wenn dir das alles nichts bringt (du das denkst) dann wird dich sicherlich auch keiner zwingen, wenn du das verständlich begründest. Egal was du letztlich tust, Gott liebt dich!

Ich verstehe den Zusammenhang nicht zwischen Jungscharr und das mit in den Himmel kommen

Was ist denn "Jungschar" ? Hört sich nach einer Sekte an!

Niemand kann Dich für irgendetwas zwingen, das ist deine Entscheidung.. Wenn du dich da nicht wohlfühlst und das nichts für dich ist, ist das okay.. schon gar nicht was religiös oder was anderes ist..

Ob mit oder ohne Kirche ob mit Jungschar oder ohne -Wir irgendwann mal im Himmel kommen.

Setz dich mit deiner Mutter zusammen und redet in aller Ruhe darüber. Schau es dir einfach nur mal an, denn du triffst da junge Menschen, mit denen man auch außerhalb der Jugendschar etwas anfangen kann. Ich kann deine Mutter gut verstehen..Sie möchte nicht, dass du mit irgendwelche Leuten rumhängst, die nur ihr Vergnügen im Sinn haben. Gerade in deinem Alter ist man besonders anfällig, in die falschen Leute zu geraten. Da deine Mama aber gläubig ist, möchte sie natürlich, dass du auch zu Kindern Kontakt hast, deren Eltern ähnlich denken und wo man noch andere Werte schätzt. Vielleicht schafft ihr es einen gemeinsamen Kompromiss zu finden...Bedenke, dass sie am längeren Hebel sitzt.

Alles Gute für dich und deine Mama!

lg

Ich hatte dir zu diesem Thema schon einmal geraten, es doch wenigstens eine Weile mit dieser Jugendgruppe zu versuchen. Warum hast du keine Lust, dich dort anzufreunden?

Man kann überall nette Freundschaften schließen, warum nicht mit Gleichgesinnten in deiner Kirchengemeinde? Das kann sogar besonders schön sein! Oder fühlst du dich nicht gleichgesinnt und deine Freunde außerhalb der Kirche sind dir lieber? Dann hat deine Mutter erst recht einen Grund, sich zu wünschen, dass du auch Freizeit mit den Jugendlichen deiner Kirche verbringst.

Vielleicht würden deine Freunde außerhalb der Kirche ja auch gerne daran teilnehmen, und du könntest sie mit zur Jungschar bringen. Sie würden doch sicher ebenfalls gerne darin aufgenommen werden, und ihr könntet dabei gemeinsam viele schöne Stunden verbringen.

Deine Mutter macht sich Sorgen um dich! Mach sie glücklich und versuch es wenigstens! So schwer kann das doch nicht sein! Vielleicht wirst du eines Tages mal sehr froh darüber sein, dass sie dich immer wieder dazu angespornt hat!

Meine Kinder haben immer an allen Kinder- und Jugendgruppen der Kirche teilgenommen und es nie bereut! Und das wünsche ich dir auch! Du meinst, es ist nicht „so sehr dein Ding“? Könnte es aber werden! Viel Spaß und alles Gute!

Kinder sind nicht das Eigentum ihrer Eltern, so wie ein Möbelstück das man heute hier hin stellt , und morgen dorthin.

Von den Kindern

Und eine Frau, die einen Säugling an der Brust hielt, sagte: Sprich uns von den Kindern. Und er sagte: Eure Kinder sind nicht eure Kinder. Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber. Sie kommen durch euch, aber nicht von euch. Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch nicht. Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken denn sie haben ihre eigenen Gedanken. Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen, Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen. Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen. Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern. Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden. Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit, und Er spannt euch mit seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen. Laßt euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein; Denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt Er auch den Bogen, der fest ist.

Man kann ein Kind auf ein Ziel richten, aber ob er auch das Ziel trift ist die Entscheidung des Kindes. und das hat man zu akzeptieren. Denn das ist die ware Liebe, wenn man jemandem die Freiheit gibt , selber über sein Leben zu entscheiden.wenn er denn so alt ist, es zu können.

Frag deine Mutter...

ob sie wirklich glaubt, dass Jesus die Worte seiner Bergpredigt mit Zwang hätte verbreiten können? Oder ob er nicht eher den Menschen die Wahl gelassen hat, sich ihm freiwillig anzuschließen. Und das sollte deine Mutter auch tun.

Mit 14 bist Du wohl alt genug, um schon selbst Entscheidungen treffen zu können.

Nur so am Rande: Ich bin in der DDR aufgewachsen, Vater in der SED und Mutter christlich erzogen. Ich selbst war bei den Pionieren und später dann in der FDJ. Trotzdem war ich sehr oft bei der "Jungen Gemeinde" der Kirche. Da war einfach viel mehr los. Missionieren wollt mich da keiner.

Was ich Dir damit sagen will, schau Dir das alles mal an. Gefällt es Dir nicht, dann Schluß.

Du schreibst, dass dir deine Mutter droht und was sie sonst noch alles von dir haben möchte und, dass du vieles nicht willst. - Hingegen vermisse ich dabei, welchen Rat du wirklich suchst?

In jedem Falle wäre es aber klug, dich diplomatisch mit deiner Mutter zu verständigen. Das heißt nicht, dass du alle ihre Erwartungen erfüllen sollst, sondern ihr auch klar zu machen versuchst, dass du als 14-Jähriger langsam deine eigenen Interessen entwickelst und damit auch deine eigenen Wege gehen willst. - Für Mütter nicht immer leicht verständlich und akzeptabel!

Zudem beinhaltet die Teilnahme an der Jungschar, keinen Freischein für den Himmel. Das geht nur durch den "freiwilligen" Glauben an das Evangelium von Jesus Christus und gilt für dich und deine Mutter gleichermaßen.

es niemals mehr so leicht freunde zu finden wie in deinem alter

geh hin und mach das beste daraus

wenn sie nicht hinwill kann sie doch keiner zwingen ..

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Du mmusst da nich hin! Sprich mit deiner Mutter uns dasg ihtr dass du nicht daran göaubst!

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