Mutter depressiv und hat immer Angst?

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4 Antworten

Hallo, ich finde nicht, dass Du für die Depressionen Deiner Mutter verantwortlich bist. Natürlich lässt man seine Familie nicht im Stich, aber bei Depressionen muss der Depressive vor allem auch an sich selbst arbeiten und andere können ihm das nicht abnehmen. Natürlich kann man Hilfsvorschläge machen. In der Regel ist so eine Depression auch das Resultat eigener Einstellungen und eigenen Verhaltens. Du darfst Dich jetzt auf keinen Fall für Deine Mutter aufopfern, das wäre nicht gesund und gut für Dich. Du bist ja auch noch da und Du musst Dich ja auch um Dich selbst kümmern, damit es Dir auch gut geht.  Vielleicht hilft Euch ja auch eine Familienaufstellung oder Familientherapie?

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Kommentar von LuMo96
05.11.2016, 22:13

Danke dir :) ich weiß nur nicht wie ich mich ihr gegenüber verhalten soll, weil ich es ja auch nicht komplett ignorieren kann

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Kommentar von LuMo96
06.11.2016, 11:32

Danke!! Du scheinst meine Situation sehr gut zu verstehen. Ich kann meinen Vater ja nicht dazu zwingen, sich mit meiner Mutter zu verstehen, das muss von ihm bzw von ihnen kommen und ich denke auf ihre Art und Weise tun sie das auch. Wir bekommen das nur eben nicht mit, sondern nur die negativen Dinge. Klar zu ihr bin ich, ich sage ihr auch öfter, dass nur sie sich selbst helfen kann und wir nur für sie da sein können und das hat sie glaube ich auch verstanden. Danke!

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Hallo, ihr seid alle in einer sehr schwierigen Situation, doch ich bin genau der gleichen Meinung wie   > July3333 < . Es ist für deine Mutter am allerschlimmsten, wenn sie nicht von der Familie aufgefangen wird, ja die sogar noch vor ihr flüchtet. Niemand kann jemals nachempfinden, wie ein Mensch sich fühlt, der starke Depressionen hat, wenn er es selber nicht erlebt hat. Deine Mutter hat diese bestimmt nicht von jetzt auf gleich bekommen, sondern wahrscheinlich hat sie schon länger Probleme, die sie sich gegenüber euch nicht hat anmerken lassen. 

Jetzt kann sie das aber alles nicht mehr bewältigen, sieht aber, dass ihr Mann und ihre Kinder damit nicht zurecht kommen. Sie war immer für alle da und jetzt wird sie allein gelassen, da muss ja alles noch schlimmer werden und sie kann einem wirklich sehr leid tun.

Es wäre in erster Linie die Aufgabe deines Vaters zu versuchen, dass ihr aktiv geholfen wird. Am besten wäre für sie ein stationärer Aufenthalt in einer Klinik Dort wäre sie in einem geschützten Raum.und hätte Abstand von der Familie Sie befindet sich in einem tiefen Loch, aus dem sie ohne professionelle Hilfe und Therapie, alleine nicht mehr rauskommt. Das muss jemand für sie in die Hand nehmen, mit ihrem Arzt reden, dass es so nicht weiter geht.

Du bist zwar noch jung und ich kann mir vorstellen, dass du dich auch hilflos fühlst. Aber versuche mit deinem Vater zu reden, damit er etwas in die Wege leitet und seiner Frau geholfen wird, denn schließlich sollte er jetzt für sie und auch für euch die Verantwortung übernehmen...Es ist natürlich schlimm, wenn er nicht schlafen kann, aber auch da könnte er sich ärztlichen Rat holen oder vielleicht ein Medikament nehmen.
Am wichtigsten aber ist, dass deine Mutter fühlt, dass ihre Familie für sie da ist und alles versucht ihr zu helfen und nicht, dass sie auch Angst haben muss, den Partner zu verlieren. Man kann vieles anders machen, wenn man will und muss.

Sorry, dass ist vielleicht etwas heftig gesagt , aber ich habe für deinen Vater leider wenig Verständnis. Sprich auch mit deiner Schwester und wenn euch  das Verhalten eurer Mutter nicht gefällt, dann macht mal eine Faust in der Tasche und seid nett mit ihr.. Sie kann nicht dafür, dass sie so reagiert, denn sie versteht sich selber nicht Mit einer guten Behandlung oder einer Therapie, kann  sie das in den Griff bekommen, wenn es auch etwas länger dauert. Ich wünsche dir und deiner ganzen Familie alles Gute.

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Kommentar von LuMo96
06.11.2016, 11:11

Ich weiß wie sich Depressionen anfühlen, hatte es selbst einmal, nur mit anderen Symptomen. Und ja, sie bekommt Hilfe, sie ist in Therapie jede Woche. Sie geht zu einem Psychologen und das freiwillig. Ich wollte nicht behaupten, dass wir ihr nicht versuchen zu helfen. Wir sind für Sie da und übernehmen ihre Aufgaben. Wir nehmen Sie sehr oft in den Arm und ich denke es ist auch besser geworden. Ich kann nur nicht für meinen Vater sprechen. Sie streiten sehr viel und er arbeitet auch sehr viel. Ich kann mich in beide hinein versetzen, deshalb weiß ich nicht, was das beste für alle wäre...

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Depressionen sind leider eine Familienkrankheit, da alle darunter leiden.

Ihr könntet Euch mal Gedanken darüber machen, ob es für Deine Mutter denkbar wäre, eine entsprechende Kureinrichtung zu besuchen. Eine Depression kann nicht im gewohnten Umfeld nur mit Pillen geheilt werden.

Deine Mutter braucht vllt. auch mal Abstand  von ihrem Alltag mit Familie.

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Kommentar von LuMo96
05.11.2016, 21:16

Ja, sie geht Ende des Monats in eine Kur, zwar nicht speziell ür Depressionen aber schon mal ein Anfang.

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Kommentar von LuMo96
05.11.2016, 22:18

Er geht nächste Woche auch für wenige Tage alleine weg. Weil er seitdem angeblich nur 3 Stunden täglich schläft, das glaube ich ihm aber auch weil er schon immer Probleme hatte mit viel schlafen. Ich weiß nicht ob es richtig von ihm ist, aber er braucht auch mal ein wenig Entspannung. Dauerhafter Schlafentzug ist ja auch nicht ohne..

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Ja depressionen sich echt schlimm. Mir hat etwas sehr gut weiter geholfen (neben therapie) was nebenwirkungsfrei ist. Und es hilft nicht nur mir.

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Bleibt als familie stark, alleine schaffrt es deine mutter nicht.

Setzt euch an einen tisch und redet darüber, macht ihr klar das ihr alle für sie da sein werdet egal was kommt, das wird ihr an meisten kraft geben.

Viel erfolg und alles gute :)

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Kommentar von LuMo96
05.11.2016, 21:18

Danke für den Tipp. Sie kennt sich auch mit Heilkräutern aus und nimmt etwas davon, das hilft ihr scheinbar auch. Ihrer Aussage jedenfalls. Meine Schwester und ich versuchen auch ihr das Gefühl zu geben, haben auch als Familie schon miteinander gesprochen. Allerdings ist mein Vater einfach auch nur noch fertig. Er geht nächste Woche jetzt mal alleine in den Urlaub für ein paar Tage aber selbst da macht meine Mum Stress. Hoffe er kann sich da ein wenig entspannen.

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Kommentar von LuMo96
05.11.2016, 22:15

Ja aber er schläft seit 2 Monaten keine 3 Stunden pro Tag und dann ist er lieber mal zwei drei Tage am Erholen. Ich weiß nicht, ist irgendwie total kompliziert..

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Kommentar von LuMo96
06.11.2016, 11:13

Wir helfen ihr :) und er kann dann besser schlafen, weil sie ja auch nicht so wirklich schlafen kann und ihn wach hält. Und wenn sie dann wieder schläft kann er nicht mehr einschlafen, leider. Sie ist auch in Behandlung, habe auch das Gefühl es ist schon besser geworden.

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Kommentar von LuMo96
06.11.2016, 11:13

Und danke:)

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