Mutter bringt mich zu (selbst) Mordgedanken?

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6 Antworten

Ich kann dir nur den Tipp geben, dich übermäßig der Korrektheit deiner Aufgaben zu vergewissern. Ich hatte etwas Ähnliches mit meiner Mutter und lange Zeit war ich immer frustriert, wenn noch eine Aufgabe kam, gemeckert wurde etc. Da hieß es bspw. immer, wir Kinder sollten selbstständiger arbeiten, und dann warf man beim Kellerausräumen weg, was jahrelang nicht benutzt worden war und bekam tagelang Schreitiraden zu hören, weil man die teuren Kunstblumen weggeworfen hatte (die seit Jahren im Keller lagen).

Ich fing dann an, ALLES vorher zu fragen: Was soll ich genau machen? Wie soll ich das machen? Schau dir das mal an, ist das so gut? Das kann ich bestimmt nicht ordentlich machen, dafür bin ich zu ungeschickt (nachdem immer kritisiert worden war, dass das Fenster nach dem Putzen noch dreckig war etc. und sie das noch mal alleine ordentlich machen musste). Dann gab es auch keine Widerworte mehr, keine Verbesserungs- und Optimierungsvorschläge ("Diskussionen"), die nur zu Schreiereien geführt hatten, sondern stumme "Roboterarbeit nach Vorschrift". Auch keine eigenständige Arbeit von mir aus mehr ("Warum räumst du die Küche auf, hast du nicht in deinem Zimmer genug zu tun?!"). Nur noch mehrmaliges ruhiges Nachfragen, exakte Ausführung, Selbst-Geißelung (s.o. "Entschuldigung, dass ich das so schlecht mache/ ich kann aber auch gar nichts!"*) und Bestätigung ihrer Ideen. 

(* Diese Haltung aber mit Distanz, also ohne, dass ich mich wirklich selbst fertig gemacht habe.)

Das hat funktioniert. Es gab weniger Gemecker. Man durfte nie fragen, wie lange eine Aufgabe dauert oder was noch zu machen ist (es ging ums Arbeiten, gemeinsame Arbeiten, in ihrem Falle Arbeiten bis zur körperlichen Erschöpfung mangels anderer "Hobbys"). Immer schön fragen "was kann ich jetzt machen?"

Nach einiger Zeit hörten die Aufgaben dann auf und man wurde gedrängt "doch mal etwas für sich selbst zu machen".

Es ist auch lästig für die Mutter, wenn man immer nachfragt: Mache ich das so richtig? Kannst du das noch mal kontrollieren? Kannst du mir mal zeigen, wie ich das richtig mache?

Der Trick ist, NIE anzunehmen, dass man etwas richtig macht.

Ich habe bspw. mal den Kühlschrank nach Vorgabe geputzt, war dann fertig, sie kontrollierte das, schrie rum, der wäre völlig dreckig, ich müsste da mit einem Messer + Lappen in die Ritzen gehen... Lektion gelernt: Beim nächsten Mal vorher GENAU zeigen lassen, was ich wie machen sollte und mehrfach zwischendurch rückversichert, dass das richtig war und violà wurde mir gesagt, ich hätte das auch alleine nach eigenen Kriterien machen können und die Folgeaufgabe wurde weniger streng kontrolliert (bzw. gar nicht mehr).

Bei dir wäre also jetzt angesagt, IMMER zu fragen, ob man Sachen wegwerfen kann (Schalen von Gemüse, Butterbrotpapier etc. - könnte man alles noch gebrauchen) - in Bezug auf das Wasser. Nach einiger Zeit wird da keine Gegenwehr mehr kommen und sie wird dir sagen, dass du selbst wissen musst, was du wegwirfst. 

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Puh das sind harte Worte. Rede doch bitte offen und ehrlich mit einer Erwachsenen Person die dir nahe steht darüber. Das kann dein Papa sein, deine Tante, Onkel, Oma, Opa aber auch dir Mama deiner besten Freundin. Erzähle der Person wie es dir geht und bitte sie um Hilfe. Zusammen könnt ihr evtl. mit deiner Mama in Ruhe reden oder eine andere Lösung finden. Ich bin mir sicher das bekommst du hin. Darf ich dich fragen wie alt du bist?

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Kommentar von lisawessel
01.03.2017, 15:14

13, das ist es ja...

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Meine Mutter war früher auch so jetzt ist es noch schlimmer geworden mit 8 musste ich auch im Haushalt mit helfen was auch nicht schlimm ist aber sie hat so über trieben DSS ich den GANZEN Haushalt alleine machen soll mittlerweile habe ich ne Putz Störung ich desinfiziere 30-50 mal am Tag meine Hand habe immer Putz Sachen dabei und in der Schule werde ich deshalb schon gemobbt also eigentlich ist mithalten nichts schlimmes!! Wenn die Eltern es nicht über treiben

Wie alt bist du? Wenn ich fragen darf?

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1)Eine Sozialpädagogin mit deinem Vater zusammen kontaktieren.

2)Vergiss die Selbstmordgedanken!! Du lebst nur einmal und das solltest du ausnutzen. Das gleiche gilt auch für deine Mutter. Sie ist immer noch deine Mutter und ohne deine Mutter würde es dich gar nicht geben.

3) Wenn deine Mutter sonst keine Arbeit besitzt und nur auf den Haushalt achtet dann hat sie gefälligst kein Recht dich so rum zukommandieren. Natürlich kannst du ihr bei einigen Dingen helfen das gehört zu einer Familie dazu. 

4) Rede mit deinem Vater zusammen mit deiner Mutter. Fragt sie erstmal was sie den täglich alles machen ,,muss''. Vielleicht könnt ihr zu dritt einen Kompromiss finden und die Arbeiten etwas aufteilen sodass es für jeden gerecht ist. Fragt sie auch warum sie euch überhaupt anschreit. Immerhin seit ihr eine Familie und solltet gut miteinander auskommen. Hass und Verzweiflung ist hier definitiv fehl am Platz.

Hoffe ich konnte dir damit helfen und wünsche dir viel Glück.

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Kommentar von Tasha
01.03.2017, 15:16

"...dann hat sie gefälligst kein Recht..." klappt bei solchen Leuten GAR nicht! Die haben keine andere Aufgabe, keine Bestätigung im Leben und MÜSSEN ihren Frust und ihre "Autorität" irgendwo abladen, und das tun sie dann leider bei den Kindern und manchmal auch anderen Erwachsenen. Gegenwehr lässt das Ganze eskalieren. Habe das selbst erlebt: Psychologen angerufen mit ca. 18: Was tun, wenn Mutter stundenlang schreit und beleidigt? Rat: Gegenwehr, zurückschreien! Mein Bruder hat das dann probiert, als er angeschrien wurde, dass er im Sommer nicht die Vorhänge zuziehen darf, um das Fernsehbild ohne Spiegelungen sehen zu können. Er schrie dann zurück, dass die Forderung lächerlich und kein Grund für Schreien und Beleidigungen sei. Fazit: Die beiden schrieen sich 20 min lauthals an und er war mehrere Monate der "Familienfeind", der alles falsch machte und immer beleidigt werden "musste".

Besser wurde es mit Nonstop-Lob von allem Erdenklichen und Selbst-Geißelung (s.o. Erklärungen, was man selbst alles nicht kann und wie sehr man die Mutter damit belastet). Das führte zur von ihr gewohnten Gegenwehr, sie "musste" widersprechen aus Gewohnheit und damit anordnen, dass man mehr für sich selbst tut...

Stichwort bei Google: Töchter narzisstischer Mütter. Unter dem Stichwort findet man mehrere ähnliche Geschichten von Betroffenen...

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N bisschen muss man im haushalt schon mithelfen finde ich aber Anschein lassen muss man sich nicht...die soll mal ne Therapie machen und...ein nicht ganz ungefährlicher Tipp von mir wenn die die Sicherung raus macht... Dann mach die wieder rein und mit sekundenkleber fest:)

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Wart einfach ab bis du Erwachsen bist, dann kannst ja ausziehen, sich aber deswegen selber umbringen zu wollen ist einwenig krank

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