Mutter bekommt Hartz IV, ich will nicht für so wenig geld arbeiten?

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11 Antworten

Verstehe ich, du hast bestimmt auch mal materielle Wünsche, du bist bis zum 25 Lebensjahr Teil der Bedarfsgemeinschaft, wenn du vorher ausziehst und bist dann mal auf Harz IV angewiesen bekommst du nichts, weil es vorgesehen ist das du bis du 25 bist bei deinen Eltern oder Mutter wohnst. Das mußt du bedenken.

Wenn du dir eine kleine Wohnung mietest, hättest du dein Azubi Gehalt +Kindergeld und könntest vieleicht noch Wohngeld beantragen. Schau dich mal nach Wohnungen und Mieten in deiner Stadt um und rechne das mal durch. Stromkosten usw. nicht vergessen.

Auch wenn das alles frustrierend für dich ist, eine Ausblildung ist wichtig, damit es später finanziell mal besser aussieht.

Alles Gute 👍👍👍😀😀😀

Auch wenn das Kind keine 25 ist kann es aus der BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) raus sein,es muss seinen Bedarf nach dem SGB - ll nur aus eigenem Einkommen decken können !

Dann könnte das Kind ab 18 auch jeder Zeit ausziehen und hätte ggf.auch noch Anspruch auf ALG - 2 als Aufstockung,wenn es dem Grunde nach Anspruch auf BAB - hätte und es mit seinem Einkommen seinen Lebensunterhalt leisten könnte,also Regelleistung + die angemessene KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung / Warmmiete.

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Nicht nur deine Mutter sondern auch du bekommst ALG - 2 und da wird dein Einkommen nach Abzug von Freibeträgen auf deinen Bedarf / Leistungen angerechnet und deine Mutter bekommt dann dementsprechend weniger oder aber auch gar keine Leistungen mehr für dich !

Das wäre dann der Fall wenn du mit deinem anrechenbaren Einkommen deinen Bedarf nach dem SGB - ll selber decken könntest,dann würdest du nämlich nicht mehr zur BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) deiner Mutter gehören und müsstest deinen Bedarf aus deinem Einkommen selber decken,also dann zumindest erst mal deiner Mutter 50 % der Warmmiete zahlen,wenn ihr nur 2 Personen seid.

In einer eigenen Wohnung / WG - müsstest du deinen Bedarf ja auch aus deinem Einkommen selber zahlen.

Wenn du dementsprechend hohes Einkommen hättest könntest du ab 18 auch jeder Zeit ausziehen,nur dann könnte es passieren das die Wohnung bzw.die KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) für deine Mutter alleine nicht mehr angemessen ist und sie im schlimmsten Fall nach einer Übergangszeit von in der Regel 6 Monaten ausziehen müsste,wenn sie sich dann die eigene Zuzahlung zur KDU - nicht leisten könnte.

Denn das Jobcenter würde in der Regel die unangemessenen KDU - nur für weitere 6 Monate in tatsächlicher Höhe anerkennen und zahlen.

Wie hoch wäre denn dann deine Brutto und Netto Vergütung und was zahlt deine Mutter an KDU - bzw.wie hoch ist diese ?

Bekommst du dann auch noch Unterhalt vom Vater,wenn ja wie viel ?

mein Netto einkommen wäre wenn ich das Kindergeld auf mein eigenes Konto bekommen würde 614€ sofern ich nicht zuhause wohne.

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@lucagenial1325

Es kommt erst mal auf deine Brutto Vergütung an,denn daraus berechnet das Jobcenter deine Freibeträge nach § 11 b SGB - ll ,dass wären zunächst mal 100 € Grundfreibetrag !

Ab 100 € - 1000 € Brutto 20 % und von 1000 € - 1200 € Brutto noch mal 10 % Freibetrag,dann würden diese Freibeträge addiert,theoretisch von deinem Brutto bzw. dann Nettoeinkommen abgezogen und das ergibt dann das anrechenbare Erwerbseinkommen.

Dazu käme dann sonstiges Einkommen wie dein Kindergeld oder Unterhalt / Waisenrente,dass würde dann zu 100 % dazu addiert und von deinem Bedarf / Leistungen abgezogen.

Das Kindergeld sollte ab 2017 neu 192 € pro Monat betragen,zieht man das von deinen 614 € ab würdest du also etwa 422 € Netto Vergütung haben und es müsste dann ein Brutto von etwa 550 € ergeben.

Auf 550 € hättest du dann also erst mal die 100 € Grundfreibetrag,es blieben dann noch 450 € die über den 100 € Grundfreibetrag liegen würden und auf diese hast du bis zu 1000 € Brutto noch mal 20 % an Freibetrag,also kämen noch mal ca. 90 € dazu,dein gesamter Freibetrag läge dann bei etwa 190 €.

Diese ca. 190 € hättest du dann auf jeden Fall für dich,diese würden dann also theoretisch von deinen ca. 422 € Netto abgezogen,es blieben dann etwa 232 € anrechenbares Erwerbseinkommen und dazu käme das Kindergeld von angenommen 192 €.

Dein gesamtes anrechenbares Einkommen läge dann bei etwa 424 € pro Monat und dann würde deine Mutter nur noch die Differenz zu deinem Bedarf nach dem SGB - ll als so genannte Aufstockung bekommen.

Wenn du also vor hast auszuziehen,dann solltest du dir deinen Lebensunterhalt mit deinen ca. 614 € leisten können,wenn der Auszug nicht durch deine Ausbildung notwendig wäre bzw.ein anderer wichtiger Grund vorliegen würde,der dann aber zu beweisen wäre.

Denn nur dann würdest du auch außer z.B. BAB - ( Berufsausbildungsbeihilfe ) von der Agentur für Arbeit noch evtl.auf Antrag beim Jobcenter eine so genannte Aufstockung bekommen,wenn du mit deinem anrechenbaren Einkommen deinen Bedarf nach dem SGB - ll nicht decken könntest.

Von den ca. 614 € ginge dann also nach deinem Auszug derzeit schon mal deine Regelleistung ( Regelsatz für deinen Lebensunterhalt ) von 409 € ab,dass würde für dich bedeuten das deine KDU - dann nicht mehr als ca. 200 € pro Monat betragen sollte,denn sonst könntest du deinen Bedarf ja nicht aus eigenem Einkommen decken.

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Wenn du so wenig Ausbildungsvergüting bekommst,wirst du dir auch kaum eine eigene Wohnung leisten können.Versuche doch Berufsausbildungsbeihilfe zu beantragen.Und wenn das abgelehnt wird,Wohngeld.Allerdings wird Berufsausbildungsbeihilfe wenn du ausziehst sowieso nur gezahlt wenn der Umzug notwendig wäre um diese Ausbildung machen zu können.Das trifft wohl nicht zu.Die Ausbildung machst du für dich und dein ganzes zukünftiges Leben.Nicht für den Staat,nicht für deine Mutter.

Solange das Kind noch bei einem Elternteil wohnt steht ihm kein BAB - zu !

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Also jetzt mal halblang: du bekommst die volle Ausbildungsverguetung, aber deiner Mutter wird ein Teil abgezogen. 

Wenn sie nicht auf Hartz 4 waere, was sie vermutlich nicht aus Wahl ist, muesstest du eh etwas abgeben (oder halt ausziehen).

uns wurde gesagt das ich was abgezogen bekomme, und nicht meine Mutter. ich bin grad in einem BVB da wird ihr mein teil abgezogen, doch in der Ausbildung wurde uns gesagt sieht das andersrum aus.

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@lucagenial1325

Na okay, kommt ja aufs gleiche raus.

Schau, erstens ist es doch gut dass du ueberhaupt eine Ausbildungsverguetung bekommst, wo ich lebe (Ausland) bezahlt man fuer Fort- und Ausbildung. 

Eine Ausbildung ist eine Investition in die Zukunft, und wenn du jetzt die Ausbildung nicht machen wuerdest, wuerdest du den Hartz 4 Kreislauf am Ende nur fortsetzen.

Und wie gesagt, es ist ueblich, dass sich Kinder mit Einkommen an den Lebenshaltungskosten der Familie beteiligen, egal ob mit oder ohne Hartz 4. Oder sie ziehen aus, dann sind die Kosten und die Arbeit allerdings mehr. 

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eine Ausbildung ist mega wichtig und ohne Ausbildung kriegt man nur schwer einen halbwegs vernünftig bezahlten Job.

Wer keine Ausbildung hat, wird zwangsläufig als Angestellter sein ganzes Leben lang wenig Geld verdienen (kaum über Hartz IV). Ohne Ausbildung ist auch ein Aufstieg in höhere Positionen kaum möglich. Die Firmen suchen sich die besten Bewerber aus - wer kann am meisten, wer nutzt mir am meisten?

Normalerweise fällst Du als AZUBI raus aus ALG II. Das heißt, nur noch Deine Mutter bekommt das + ihren Mietanteil.

Du bekommst dann AZUBI-Geld. Davon musst Du Deiner Mutter zumindest den fehlenden Mietanteil geben und Kostgeld.

Dem Kind steht erst dann nichts mehr zu,wenn es seinen Bedarf nach dem SGB - ll aus seinem anrechenbaren Einkommen decken kann !

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@isomatte

Das stimmt schon.

Jedoch konnte ich aus der Frage nicht entnehmen, wie hoch die Ausbildungsvergütung ist. Außerdem war nur von der Mutter die Rede.

Als mein Kind Schülerbafög (199 Euro) bekam, dazu Halbwaisenrente (140 Euro) und Kindergeld, war es nicht mehr in meiner BG. Damals waren die ALG-II-Sätze noch geringer. Ich musste (durfte) Wohngeld beantragen.

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@beangato

Deshalb darf man es ja auch nicht verallgemeinern und schreiben das man normalerweise als Azubi aus der BG - fällt,nur weil man eben Azubi ist !

Es kommt dann in erster Linie darauf an wie hoch der Bedarf des Kindes nach dem SGB - ll ist und was es an Brutto und Netto Vergütung bekommt und natürlich dann noch evtl.sonstige Einkommen wie Kindergeld / Unterhalt / Waisenrente oder noch ein zusätzliches Erwerbseinkommen.

Erst dann kann man berechnen ob das Kind nach Abzug seiner Freibeträge noch einen Anspruch hat oder nicht.

Du darfst auch nicht BAB - mit Bafög - verwechseln !

Denn noch vor dem 01.08.2016 war ein Kind im Haushalt der Eltern die bedürftig sind kein Mitglied der BG - mehr und hatte somit keinen Anspruch auf ALG - 2 Leistungen,beim BAB - aber schon,weil es dem Grunde nach ja keinen Anspruch darauf hatte,weil es eben keinen eigenen Haushalt hat und das aber eine Voraussetzung für das BAB - ist.

Erst nach den Änderungen die es seit 01.08.2016 gibt hat auch ein Kind das Bafög - bezieht und bei den bedürftigen Eltern wohnt Anspruch auf ALG - 2,wenn es mit seinem anrechenbaren Bafög + sonstige Einkommen seinen Bedarf nach dem SGB - ll nicht decken kann.

Vor den Änderungen hatte das Kind dann ggf.nur Anspruch auf den so genannten Mietzuschuss zu den ungedeckten KDU - wenn dieser mit dem anrechenbaren Einkommen nicht gedeckt werden konnte,dieser ist seit dem 01.08.2016 entfallen,dafür gibt es eben jetzt ggf.ALG - 2 und das Kind ist nicht automatisch raus aus der BG.

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irgendwie hast du eine völlig verdrehte sichtweise oder? kein mensch beutet dich aus. wenn du arbeiten gehst, verbleibt dir dein gesamter arbeitslohn. wer versucht dir denn etwas anderes zu erzählen? du redest schwachsinn.

natürlich musst du deinen bedarf selber decken, da auch DU von alg2 lebst. somit geht dein mietantei., stromanteil, anteil für lebensmittel etc an deine mutti da du eben deine kosten selber tragen musst. das ist doch selbstverständlich. wo ist das bitte ausbeutung.

wo gehst du drei jahre schuften für nichts? wovon sprichst du überhaupt. geh arbeiten und bei vollzeit, verdienst du selbst im mindestlohnbereich nicht nur 170 euro. was redest du denn?

Naja 3 Jahre für nichts ist ja auch nicht ganz richtig. Ich bin am studieren und muss auch noch Geld bezahlen dafür dass ich was lernen darf. Am ende der Ausbildung bekommst du ja deutlich mehr Geld. Aber sonst würde ich an deiner Stelle um jeden Preis ausziehen, dann  passt es doch.

Ausziehen oder WG sind gute Pläne, genau das würde ich machen 

Beansprucht sie von dir ein Teil deines Gehaltes oder wie muss man das Verstehen? (Quasi du zahlst, da du ja daheim wohnst)

das Problem ist.. Da es eine Bedarfsgemeinschaft isr, verrecjnet das Amt alle einnahmen zusammen.. somit zählt auch ihr gehalt dazu ubd wird dann vom hartz4 abgezogen.. damit nichts abgezogen werden kann, darf sie auch nur 170 euro dazu verdienen

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@DracoSodalis

Du bildest mit deiner Mutter nur solange eine BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) solange du entweder noch unter 25 bist oder du deinen Bedarf nicht aus eigenem Einkommen decken kannst !

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@isomatte

Sie darf auch nicht nur 170 € verdienen,sondern in der Regel soll man so viel wie möglich verdienen,um so auf weniger oder gar keine Hilfe mehr angewiesen zu sein !

Außerdem würde bei Arbeitseinkommen alles was über den 100 € Grundfreibetrag liegt zum Großteil angerechnet,bei angenommen 170€ Brutto = Netto hätte sie nämlich nur ihre 100 € Grundfreibetrag + dann 20 % von den 70 € die über diesen 100 € liegen,also noch einmal 14 € ohne Anrechnung dazu.

Der gesamte Freibetrag läge dann bei 114 € und das anrechenbare Einkommen bei 56 €,diese würden also vom Bedarf / Leistungen abgezogen.

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deine mutter is unverantwortlich du arme

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