Mutter ALG 2 ausziehen, Unterlagen notwendig?

1 Antwort

Nach deinem Auszug wird sicher die KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) für deine Mutter alleine nicht mehr angemessen sein,deshalb würde dann die unangemessene KDU - vom Jobcenter in der Regel nur noch für weitere 6 Monate bei der Berechnung des Bedarfs deiner Mutter berücksichtigt bzw.bei Bedarf voll übernommen !

Deine Mutter würde dann schriftlich aufgefordert die KDU - zu senken,kann oder möchte sie das nicht,dann blieben nur zwei Möglichkeiten übrig,entweder sucht sie sich innerhalb dieser Zeit eine angemessene Wohnung oder sie zahlt den Differenzbetrag nach dieser Übergangszeit aus ihrem Einkommen selber zu.

Für deinen Auszug sollte es reichen wenn deine Mutter eine schriftliche Veränderungsmitteilung ans Jobcenter gibt,diese findest du im Internet,gibst du einfach ein ,, ALG - 2 Veränderungsmitteilung ",diese kannst du dann ausdrucken.

Das beste wäre wenn du dann zum 1.eines Monats nicht mehr bei deiner Mutter wohnst,sie sollte also angeben das du angenommen ab dem 01.10.2017 nicht mehr bei ihr im Haushalt lebst,dieses Datum wäre aber evtl.schon zu knapp,denn die laufenden ALG - 2 Leistungen werden immer um den 20.eines Monats für den Folgemonat angewiesen und dann ist es in der Regel nicht mehr möglich diese zu stoppen.

Somit würde es dann zur Zahlung von zu unrecht bezogenen Leistungen und zu einer Rückforderung kommen,deshalb solltest du deinen Auszug so legen das noch genug Zeit bleibt um das ganze zu bearbeiten,also wenn du z.B. vor hast zum 01.11.2017 auszuziehen,dann sollte diese Mitteilung auch noch diesen Monat erfolgen.

Aber selbst dann würde das keine Garantie sein das es dann nicht doch noch zur Zahlung kommt,denn wie man weiß kann die Bearbeitung auch längere Zeit in Anspruch nehmen und dann käme es natürlich zur Rückforderung.

Ein Nachweis das du dann ausgezogen bist ist normalerweise nicht notwendig,nur bei einem Einzug wäre dann die Meldebescheinigung vorzulegen oder in Kopie mit abzugeben.

Sollte deine Mutter noch Kindergeld für dich bekommen,dann soll sie dir das noch im Monat des Zuflusses ( in dem Monat wo sie es aufs Konto bekommt) nachweislich zukommen lassen,am besten per Überweisung,denn sonst würde es als ihr Einkommen zählen und auf ihren Bedarf angerechnet.

Sie könnte auch den Zahlungsempfänger ändern,dazu gibt es auch eine Veränderungsmitteilung im Internet,gibst du einfach ein ,, Veränderungsmitteilung Kindergeld ",kannst du dann auch ausdrucken oder dann einen Abzweigungsantrag,findest du auch im Internet,aber dann dauert das ganze viel länger.

Du weißt doch gar nicht wie groß die Wohnung und wie hoch die Unterkunfskosten sind, das schreibt die Fragestellerin nämlich nicht. Wenn die Kosten angemessen sind, kann sie dort wohnen bleiben, egal wie groß die Wohnung ist, und selbst dann, wenn die Kosten die vom Amt angemessenen höchstbetrag übersteigen ist sie nicht dazu verpflichtet auszuziehen, allerdings muß sie alles was sich oberhalb der angemessen Mietkosten befindet selbst tragen sofern es sich im bezahlbaren Rahmen hält und sie dieses auch finanziell tragen kann. Das gilt natürlich nicht wenn sie als grobes Beispiel z.B. 500 euro über der Grenze liegt, denn dann will das Amt wissen woher das Geld kommt das sie das so finanzieren kann.

Ich beziehe selbst Hartz4, unser Wohnraum ist auch deutlich größer als vorgegeben, dafür befindet sich aber die Miete im angemessenen Rahmen.

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@sternchen01973

Was denkst du denn habe ich geschrieben ?

Ich habe erstens nicht behauptet das die KDU - dann unangemessen ist,sondern ich gehe davon aus und zweitens habe ich auch nicht behauptet das sie dann ausziehen muss,sie müsste dann nur den Differenzbetrag von max.angemessener zur tatsächlichen KDU - selber zahlen,wenn sie die KDU - nicht anders senken könnte.

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