Mutter Alg 2 / Tochter (19) FÖJ mit eigenem Einkommen und 2. Wohnsitz am Dienstort

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn sie durch ihr FÖJ - vorübergehend ausziehen muss und nach diesem 1 Jahr zurück kommt,wird das Jobcenter dich sehr wahrscheinlich nicht zum Umzug bzw.zur Kostensenkung auffordern !

Ich würde deiner Tochter aber raten,sich bei dir abzumelden und sich dort anzumelden,dann seid ihr beide auf der sicheren Seite und das Jobcenter kann dir dann nicht nur deinen Kopfanteil für die Wohnung zahlen,weil du alleine dort gemeldet bist.

Nach diesem Jahr kann sie sich ja wieder ummelden !

Dir muss das Jobcenter dann in der Regel für weitere 6 Monate auch die unangemessenen Kosten für Unterkunft und Heizung zahlen,nach dem die Tochter ausgezogen ist,danach würden sie nur noch die angemessenen Kosten zahlen und die müsstest ausziehen oder die Differenz selber zahlen.

Würde dich das Jobcenter also auffordern eine neue angemessene Wohnung zu suchen bzw.die Kosten zu senken,würde ich gleich einen Widerspruch einlegen,mit der Begründung,das deine Tochter nach dem Jahr zurück zu dir zieht.

Wenn deine Tochter alleine wohnt,hat sie Anspruch auf den vollen Regelsatz von derzeit 391 € + die angemessenen Kosten für Unterkunft und Heizung,also ihrer Warmmiete.

Da sie auf ihr FÖJ - Taschengeld einen Freibetrag von 200 € gegenüber dem Jobcenter geltend machen kann,würden von diesen 708 € nur noch 508 € anrechenbares Einkommen übrig bleiben.

Von diesen 508 € anrechenbarem Einkommen gingen dann ihre 391 € Regelsatz ab,blieben noch 117 € für die Kosten der Unterkunft und Heizung.

Die Differenz bis zu ihren angemessenen tatsächlichen Kosten für Unterkunft und Heizung,würde ihr in Form einer ALG - 2 Aufstockung vom Jobcenter zustehen,das muss sie dann beim dortigen Jobcenter beantragen.

Vielen Dank für diese aussagekräftige Antwort. Dies gibt mir einen beruhigenden Überblick und hilft mir sehr.

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Das Einkommen Deiner Tochter darf nicht bei Dir angerechnet werden, wenn sie mit ihrem Geld mehr als den ihr zustehenden Regelsatz (313 Euro + anteilger Miete - wenn Ihr nur zu zweit seid: 260 Euro) hat. Sie müsste Dir dann allerdings ihren Mietanteil geben.

Aber Du sollest mal schauen, ob eure Miete nicht zu hoch ist (

"Für einen 2-Personen-Haushalt:

bis zu 395,00 €"

Quelle: Harald Thome - Örtliche Richtlinien". Ich weiß aber nicht, ob das Warm- oder Kaltmiete ist.

Am besten lässt Du Dich mal in einer ALG-II-Beratungsstelle vor Ort beraten.

Danke für die Antwort. Die Miete ist knapp über der Grenze der Angemessenheit für 2 Personen. Das Problem ist tatsächlich in erster Linie die Kosten der Unterkunft am Dienstort. Dadurch ist das Einkommen meiner Tochter sozusagen aufgebraucht. Wird das Amt das akzeptieren oder muss meine Tochter 2mal Miete bezahlen?

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@mabeline

Das kann ich nun nicht sagen. Deswegen:

ALG-II-Beratungsstelle vor Ort
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