Mutter - Burnout - Was tun?

...komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Hallo liebe Farina! Also ehrlich gesagt, wenn ich das lese ist meiner Meinung nach eine Familientherapie für Euch alle ratsam und nicht NUR für Deine Mutter! Und wenn sie sich querstellt naja schwierig! Ich würde Dir raten, für Dich selbst einmal Hilfe bzw. Beratung zu suchen, und vielleicht geht auch Dein Vater mit?! bleib nicht allein mit dieser Belastung - Deiner Mutter aus dem Weg zu gehen, ist vielleicht momentan für Dich das einfachste - aber ich denke keine Lösung des Problems. Im Gegenteil, ich denke es fördert die Aggressionen, das Gefühl von allein gelassen zu werden, sich ungeliebt fühlen... Deiner Mutter, was in Ihrer Situation unbedingt wichtig ist! Sie braucht jemanden, der einfach DA ist - allein Deine Anwesenheit tut ihr gut! Sag ihr, daß Du mit Ihrem Verhalten nicht klar kommst, daß es Dir weh tut, daß Du Dir Sorgen machst, daß es nicht in Ordnung ist, wie sie mit Dir/Euch umgeht... Sprich über Deine Gefühle und Deine Gedanken! Aber sag ihr auch, daß Du sie als Deine Mutter liebst - und ich denke, das tust Du, sonst würdest Du ihr nicht helfen wollen! Und ja, versuch nicht zu verstehen - das tut Deine Mutter zum Teil wahrscheinlich selber nicht und ist in Ihrer Situation wie eine Gefangene - läuft selber im Kreis und findet keinen Ausweg! Versuch Verständnis zu finden für Deine Mutter, nicht für Ihr Verhalten sondern für sie als Mensch und als Person! Wurde Burnout bereits Diagnostiziert? dann müßte sie ja schon bei einem Arzt gewesen sein?! Ich wünsche Dir alles alles Liebe!

Versuch doch mal irgendjemanden von außen, z.B. eine Bekannte deiner Mutter, eine Tante oder eine Nachbarin zu motivieren mit deiner Mutter zu reden, dass sie zum Arzt geht. Am besten wäre jemand, der auch schon mal psychische Probleme hatte.

Sie braucht professionelle Hilfe. Am ehesten ließe sich das unter Mithilfe des Hausarztes bewerkstelligen. Kann Dein Vater nicht mit dem reden? Manchmal hilft auch schon ein Gespräch mit dem HA der ihr dann erklärt, dass weitere Gespräche besser bei einem Psychologen stattfinden sollten, der nicht bloß ruhig stellt, sondern sich alles einfach anhört. Und wenn sie Angst davor hat, Tabletten nehmen zu müssen, muss sie das ja nicht tun. Bei ihrer Leidensgeschichte ist es kein Wunder, dass sie austickt. Nur wenn sie sich jetzt nicht helfen lässt, wird sie irgendwann eingewiesen und hat gar nichts mehr in der Hand.

ja man kann sie einweisen lassen.das thema hatte ich mal mit ner freundin von mir ,deren mutter auch unter dem burnout-syndrom leidet.das ist eine schreckliche sache,die behandelt werden sollte.ich spreche nicht von ner gummizelle aus der sie nie wieder rausfindet,sondern wirklich von einer richtigen,durchaus hilfreichen therapie.kranke menschen wollen sich oft nicht helfen lassen,wenn man möchte kann man aber etwas nachhelfen.ich muss dazu sagen ,das meine freundin es nicht gemacht hat,sie ist ausgezogen und damit ging es ihr persönlich schon viel besser

Farina12 11.10.2010, 19:51

wenn ich meine Mutter einliefern lassen würde, so bin ich mir 100% sicher würde sie kein wort mehr mit mir reden und ich wär für sie gestorben..

0
schakra8 11.10.2010, 19:55
@Farina12

vielleicht gehts ihr dann besser und sie sieht das ihr nur helfen wolltet.es ist wirklich eine sehr schwierige sache.ruf doch mal das sorgentelefon an,red mal und erzähl von deinen sorgen

0
schakra8 11.10.2010, 19:56
@schakra8

Sorgentelefon für Kinder blauer-elefant-plauen.de Das Sorgentelefon für Jugendliche & Kinder (kostenfrei) 0800 111 0 333!

0

Oje, das ist ja wirklich nicht schön bei dir zuhause. Gibt es denn nicht einen lieben Verwandten, der deiner Mutter mal ins Gewissen reden könnte? Sonst kannst du sowas auch mit deiner Vertrauenslehrerin besprechen oder mit der Klassenlehrerin.

Euch muss geholfen und eurer Mutter. Suche vielleicht mal eine Beratungsstelle wie die Caritas auf. Dort kannst Du, ohne das Wissen Deiner Mutter, erst mal einen Termin machen und wirst kostenlos beraten. Ich halte es für wichtig, denn so lange Deine Mutter sich querstellt, wird sich auch nichts ändern. Da muss dann nachgeholfen werden, denke ich.

Du kannst ihr garnicht helfen. Sie muss sich in ärztliche Betreuung geben.

Farina12 11.10.2010, 19:42

Ja und wie soll man das erreichen?

0
Farina12 11.10.2010, 19:44
@DJaneSida

Gut zureden funktioniert gar nicht mehr. Da fängt sie nur zu weinen an, das sie sich nicht unseret wegen ruhigstellen lässt...

0
JuttaK 13.10.2010, 18:51
@DJaneSida

Meine Güte, man kann doch nicht jemanden raten, dass er seine Mutter einweisen lassen soll. Was sie braucht ist einfach mal Ruhe, Zeit zum Entspannen. Vieleicht kann man es schaffen das sie zum HA geht. Eine gute Idee waäre auch eine Mütterkur. 3-4 Wochen mal nur an sich denken und Sachen lernen die einem gut tun. Kann ich nur empfehlen.

0

Was möchtest Du wissen?