Mutprobe - Polizist den Seitenspiegel abtreten?


18.01.2022, 20:22

Habe eben erfahren, dass das Ganze am We stattfinden soll

17 Antworten

Eine Variante wäre, dass du deinem Vater sagst, dass die sowas planen. Anzeigen kann er sie deswegen nicht. Er wird ja wohl auch nicht herumerzählen, dass er die Information von dir hat. Aber möglicherweise kann er die Sache verhindern, z. B., indem er das Auto an einen anderen Ort stellt. Damit wäre allen gedient.

Ich würde mal in die Runde werfen, dass das Abtreten eines Außenspiegels bei Nacht und Siehstmichnicht keine Mutprobe ist, sondern nur was für feige Weicheier und Mammirockzipfelflenner.

Um Mut zu beweisen sei es doch angesagt, sowas zu tun, wenn die Polizei im Auto drinsitzt.

Und was Deinen Vater angeht, warne ihn vor - Blut ist Dicker als Wasser. Der soll dann eine Kamera ins Auto basteln oder auf der Lauer liegen, den Täter erhaschen und Dich namentlich aus dem Spiel lassen.

Ich würde mich da raus halten, wenn das eine Mutprobe sein soll an einem Polizeiauto den Spiegel abzutreten dann lass die das machen. Denn wenn dann das Video ins Netz gestellt wird die Polizei bestimmt darauf aufmerksam und die Jungs auch kriegen...Aber mal von dem Schwachsinn abgesehen was soll daran Mutig sein.

Bei uns im Dorf wurde mal an einem Polizeiauto die Hinterachse fest gemacht..und einer fuhr mit einer Motocross Maschine auf und ab bis er Verfolgt wurde, naja die Verfolgung ging gerade mal 10 Meter bis die Kette auf Spannung war und die Hinterachse daran hing ☝ das hatte was mit Mut zu tun. Es gab damals noch kein Videokanal oder ähnliches, aber es wissen bis heute alle und auch in der Zukunft wird diese Geschichte bestand haben.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Wenn du dir nicht sicher bist dann könntest du ihn vielleicht vor warnen, damit er das Auto an eine andere Stelle parkt oder er seine dashcam für diesen Zeitpunkt mal einfach laufen lässt.

Ich verstehe schon, dass es eine unangenehme Situation für dich ist weil du ein wenig deine soziale Stellung gefährdest, aber irgendwas musst du wohl oder übel tun.

Mach das bloß nicht. Der Polizistensohn bei uns kam damals sogar vor den Jugendrichter.

Bei uns auf der Schule war auch der Sohn eines Dorfpolizisten. Der Vater war ein aufgeblähter Wichtigtuer, der von allen mit Moped und Mofas gehasst wurde und der den Jugendlichen erklärte, Gymnasium sei wertlos, das sähe man an ihnen. Der Sohn namens Heiko bekam es zu spüren. Der wurde gemobbt von früh bis spät und fraß die Fingernägel bis auf die Knochen ab (ein Mädchen höhnte: „Kein Problem für ihm: Er onaniert mit den Füßen“) und war magersüchtig - wenn es das bei Jungs gibt (während der Vater aussah wie Ottfried Fischer, nur eben mlt Klobrillenbart). Es ging daa Gerücht um, dass der Vater mal zu einem Einsatz auf einem Feldweg musste, wo man vermutete, Jagdwilderer hätten einen Van abgestellt, um von da aus auf die Pirsch zu gehen. Da habe der Vater versagt. In dem Wagen saßen nämlich Hütchenspieler mit einer Menge Bargeld, und als einer der Kontrollierte eine Waffe zog, habe der Vater sich in ein Maisfeld verdrückt und dort vor Angst in die Uniformhose geschissen. Das war die Erklärung, warum der Sohn statt Heiko auf der Schule Eiko genannt wurde, nämlich als Abkürzung für >Einkoten<. Und mit Nachnamen nannten sie ihn Sodek (Sohn des Kackers). Ebenfalls gerüchtehalber hieß es, ein paar Jungs hätten ein „Attentat“ auf den Vater geplant, irgendetwas im Zusammenhang mit dem Streifenwagen, und das führte sogar zu Kripoverhören unter Schülern. Komischerweise waren die angeblichen Attentatsplaner genau die 5 Jungs aus der benachbarten Realschule, die den Eiko Sodek an seiner Bushaltestelle mobbten, und aus unserer Klasse das o. g Mädchen und der Junge, der ihn am meisten mobbte, der ihm zB die Schuhe und Socken ausgezogen und aus dem Fenster geworfen hatte, so dass der Eiko Sodek entweder barfuß nach Hause gehen oder barfuß auf der Verkehrsstraße seine Schuhe hätte suchen müssen und statt dessen gelähmt einfach an seinem Platz sitzenblieb, bis der Hausmeister abends die Schule abschloss und die Eltern anrief.

Der Eiko Sodek stand wegen falscher Verdächtigung danach vor dem Jugendrichter. Das Mädchen brachte es auf den Punkt, indem es seine Ladung zur Zeugenaussage in der Klasse, hierbei ironisch altkluge Redensarten nachahmend, herumzeigte: „Das Leben hält doch köstliche Genüsse bereit“.

Soviel zum Thema Kot - aber deswegen soll er jetzt nix tun, wenn ein paar Idioten so einen Krampf planen? Und lieber den Vater hintergehen? Und den Hanswurschten damit auch noch helfen, künftig weiterhin Sachschaden zu produzieren, den andere dann bezahlen müssen? Da hab ich jetzt den Brückenschlag nicht ganz mitbekommen... ;)

0

Was möchtest Du wissen?