Mutationen in Software

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6 Antworten

Es ist möglich, du erlebst das immer dann wenn eine CD Ausfälle zeigt. Das hatte ich mal in einem Druckertreiber, bei dem ein Bit fehlerhaft war (Diskette hatte nen Schaden). Es führt wie bei den meisten Mutationen dazu, dass die Software nicht mehr funktioniert.

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Ich finde den Gedanken vor allem spannend, weil man so den PC (einen seeehr schnellen PC) alleine auf die Suche nach KI schicken könnte.

Ist die Programmiersprache beim PC wirklich komplizierter? DNA besteht aus AUCG (und wird in 20 Aminosäuren weiterübersetzt, jeweils im Triplett), der PC spricht in 0 und 1. Ist es (programmiertechnisch) nicht möglich, dass man Zeilen einbaut, die vor dem Kopieren z.B. eine aktive, randomisierte Veränderung einbaut? Habe leider so keine Ahnung vom Programmeiren :)

Mechanische Fehler hab ich auch schon gedacht (Defekte CD usw.). Was ist wenn z.b. nur von einem Server auf den anderen kopiert wird? (sorry für die lange Replik :))

Für Genmutationen: Es gibt, je nach System, alle 10^5 bis 10^9 Zeichen einen Fehler. Und einen sinnvollen Fehler noch viel seltener. Trotzdem schaffen es Bakterien und Viren ständig genau so Resistenzen gegen Medikamente zu entwickeln...

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Mutationen wären in diesem Fall Kopierfehler, da die Kopie ja identisch sein sollte. Die Kopierfehler kannst du nicht durch den Code provozieren, da der beim Kopieren ja nicht ausgeführt wird.

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Lern doch erst einmal, was künstliche Intelligenz ist.

Mutation und Selektion können Teil des Prinzips der neuronalen Netzwerke sein und auch speziell auf dieser Art und Weise betrieben werden. Auch eine Simulation ist möglich.

Fehler beim Kopieren kann es immer geben, sie werden u.a. durch fehlerkorrigierende Codes vermieden. Es ist nicht gerade eine erwünschte Eigenschaft, dass bei einer Milliarden Kopien zwingend einen Fehler gibt. Man kann es also auch eher in einer Simulation testen.

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Sehr schöne Frage - aber ist das denn vergleichbar? Die Parallele ist natürlich, dass eine Mutation fast immer Nachteile mit sich bringt oder zum Tod führt.

Bei Genen geschieht der Fehler beim Kopieren oder durch Außeneinwirkung (Strahlung?), die die Gene direkt mutieren lassen. Bei Datenmedien ebenfalls - der Fehler kann beim Kopieren, durch falsches Lesen oder Schreiben, entstehen - oder auch durch bspw mechanische Einwirkung auf das Medium. Hört sich wie eine perfekte Parallele an. Unterschied ist zB, dass die Gene an sich in einer relativ einfachen "Sprache" geschrieben sind: ACGT (und U), also Thymin, Adenin, Cytosin, Guanin und Uracil, während Programmiersprachen so komplex sind, dass kleine Fehler meiner Einschätzung nach öfter verheerende Auswirkungen haben oder andersrum es schwierig ist, durch einen Fehler überhaupt eine positive oder überhaupt noch funktionierende Wirkung zu erzielen.

Frage also: wie wahrscheinlich ist es, dass eine Datenmutation einen Effekt hat, der hinterher noch sinnvoll einsetzbar oder sogar verbessernd ist; und wie wahrscheinlich ist das bei Genmutationen?

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liest du über "genetische Algorithmen", weissu mehr, fantasiersu weniger. aber vorsicht: hat alles mit mathe zu tun:)

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