Mutation durch Radioaktivität, Physik Referat

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du hast nicht geschrieben wie alt du bist, in welche Stufe du gehst und auf welche Schulform. Die folgenden Erklärungen könnten also zu einfach oder zu anspruchsvoll sein.

Der Bauplan eines Lebewesens wird in dem Makromolekül Desoxyribonukleinsäure (DNA) im Zellkern jeder Zelle des Lebewesens gespeichert. DNA ist gegen ionisierende Strahlung recht anfällig. Einzelne Bestandteile können durch sie leicht zerstört oder verändert werden. In der Regel kann die Zelle Fehler aber korrigieren, da in der DNA alle Informationen doppelt (also in zwei Strängen) gespeichert sind und viele Lebewesen zwei Chromosomensätze besitzen, die ähnliche Informationen speichern.

Kann ein Fehler jedoch nicht repariert werden, so können Bauplaninformationen verloren gehen und wenn dies häufiger aufgetreten ist, dann funktioniert die betroffene Zelle nicht mehr richtig. Auf diese Weise entstehen Krebszellen, die sich nicht so verhalten, wie Körperzellen es eigentlich sollten.

Passieren solche Fehler/Mutationen in Zellen der Fortpflanzungsorgane, so führt das dazu, dass Nachkommen im Vergleich mit ihren Eltern Unterschiede im Bauplan besitzen. Diese Unterschiede müssen sich nicht negativ auswirken! Im Gegenteil ist dies eine notwendige Voraussetzung von Evolution.

Ist die Strahlenbelastung aber unnatürlich hoch, so dass sehr viele Veränderungen an der DNA auftreten, so ist es wahrscheinlich, dass die Veränderungen sich negativ auswirken. In so einem Fall sind Nachkommen oft nicht lebensfähig oder haben Fehlbildungen.

Mutationen treten auch ohne Radioaktivität (ionisierende Strahlung) auf, zum Beispiel bei der Zellteilung durch Fehler der Replikationsenzyme oder zufälligen chemischen Zerfall der DNA.

Weitere Infos findest du überall im Internet, zum Beispiel bei Wikipedia unter den Titeln: Desoxyribonuklensäure, Mutation, Mutagene, ionisierende Strahlung, Strahlenschaden

Du solltest den Text, den ich geschrieben habe natürlich nicht einfach übertragen, er ist ohnehin unvollständig und gibt nur Anhaltspunkte.

Der Begriff "Mutation durch Radioaktivität" ist negativ besetzt und jeder denkt an Monsterwesen. Du solltest aber wissen, dass bei der Züchtung neuer Pflanzen nicht nur die "Gentechnologie" eine Rolle spielt sondern vielfach das Erbgut starker Strahlung ausgesetzt wird und später die Pflanzen selektiert werden. Bei der sogenannten Gentechnologie regt man sich auf, wenn die veränderten Pflanzen im Freiland angebaut werden. Bei Strahlungsmutanten der Pflanzen habe ich noch nie gehört, dass Aktivisten dagegen vorgehen. Wäre doch interessant zu wissen, wie gut deine Lehrer darüber informiert sind.

Die Radioaktivität zerstört durch Beschuss die DNA, wenn sich eine Zelle nun teilt, dann wird diese defekte DNA übernommen und nach diesem nun neuen Bauplan die Zelle gebaut, dies führt bei vielen Zellen zu sichtbaren Mutationen. In diesem Falle also Krebs.

Reicht das wohl wenn ich so wenig dadrauf schreibe? :-o

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Ah daran hab ich gar nicht gedacht. Für mich ist ne Mutation eigentlich eher die Mutation von ganzen Teilen des Körpers durch Strahlenschäden im Erbgut und nicht nur die Mutation von Gewebezellen zu Krebs. Aber das is natürlich auch wichtig für den Fragesteller. Gute Antwort.

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@Alextoexplain

Mutation ist jegliche Veränderung von Genen. Auch die Veränderung eines einzelnen Gens, die vielleicht gar keine sichtbare Auswirkung auf das Individuum hat, ist eine Mutation.

Mutationen sind auch nicht immer schlecht. Alle genetische Innovationen sind Mutationen zu verdanken. Es ist ein Grundvoraussetzung der Evolution. Beispielsweise waren bis vor ein paar Tausend Jahren noch alle Menschen laktoseintolerant. Als angefangen wurde, Kühe als Nutztiere zu halten, haben sich in Europa Mutationen durchgesetzt, die die Milchverdauung bei Erwachsenen erlauben.

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@AufDemHolzweg

Alle genetische Innovationen sind Mutationen zu verdanken.

Das behaupten die Verfechter der Evolutionstheorie. Bewiesen ist das nicht.

In den Beobachteten Experimenten ist die DNA durch Mutation eher degeneriert, als das es einen Informationsgewinn ergab.

Beispielsweise waren bis vor ein paar Tausend Jahren noch alle Menschen laktoseintolerant. Als angefangen wurde, Kühe als Nutztiere zu halten, haben sich in Europa Mutationen durchgesetzt, die die Milchverdauung bei Erwachsenen erlauben.

Das ist kein Beispiel für positive Mutation. Denn du gibst als Begründung ja an, "weil die Menschen Kühe als Nutztiere hielten, wurden sie laktosetolerant." Wo ist da die Begründung für Mutation oder für Mutation durch Strahlung?

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@Wirkungsquantum

Hast du eine bessere Erklärung als die von mir genannte und allgemein anerkannte?

Von Mutation durch Strahlung habe ich nicht gesprochen. Es lässt sich im Nachhiein eh nicht feststellen, ob solch eine Mutation durch Replikationsfehler, spontanen Zerfall oder ionisierende Strahlung zustande gekommen ist.

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@AufDemHolzweg

Hast du eine bessere Erklärung als die von mir genannte und allgemein anerkannte?

Ich bin Christ, ich glaube an die konstruierte Evolution durch einen Schöpfer.

Gesetzt den Fall, Gott sei Wahr und Wissenschaft solle Wahrheitssuche sein. Dann braucht die Wissenschaft auch Gott bzw. gehört dann zusammen.

Bis es aber so weit ist, wird es wohl noch sehr lange dauern. Zum jüngsten Gericht sollten wir es aber wissen, dann können wir die naturwissenschaftlichen Bücher umschreiben.

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@Wirkungsquantum

Du setzt die Existenz Gottes als Prämisse, als Axiom. Davon kann ich dich nicht abhalten, allerdings ist sie gerade deshalb unbegründet und lässt sich weder belegen noch widerlegen.

Die Evolutionstheorie wurde nicht falsifiziert, jedoch oft geprüft, und es kann somit angenommen werden, dass ihre Voraussagen korrekt sind. Ein Schöpfer würde die Theorie nur unnötig verkomplizieren und einschränken. Daher wird er in naturwissenschaftlichen Theorien nicht gebraucht oder berücksichtigt. http://de.wikipedia.org/wiki/Ockhams_Rasiermesser

Du bist frei dir philosophische Weltbilder darüber hinausgehend zusammenzustellen. Es sind aber deine Weltbilder, nicht die der Allgemeinheit.

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@AufDemHolzweg

und es kann somit angenommen werden, dass ihre Voraussagen korrekt sind.

Nein, kann man nicht, aber wer will kann gerne glauben dass ihre Voraussagen korrekt sind. Es ist in diesem Falle dann Glaube.

Man muss bei der ET schon ins Detail gehen und wenn man dies tut, dann stößt man auf Hypothesen und schlimmeren Fällen bei den Verfechtern auch auf reine Behauptungen die rein aus Glauben bestehen.

Für mich ist das ein Punkt, wo die Wissenschaft schon lange verlassen wurde, daher folge ich diesem nicht.

Aber ich habe auch gar nicht behauptet, dass es eine allgemein anerkannte bessere gebe, sondern dir nur gesagt, was ich dazu denke.

Ich sehe die Evolutionstheorie folgermaßen:

  1. Ist es eine wissenschaftliche Theorie? A: Ja, natürlich

  2. Ist es eine gute Theorie? A: Sie ist brauchbar und man hat wissenschafltich betrachtet nichts besseres.

  3. Ist sie eine wahre Theorie, also das was sie aussagt wahr? A: Das ist reine Spekulation. Sie ist nicht bewiesen.

  4. Haben Diejengien die behaupten sie sei wahr, recht? A: Nein, sie spekulieren nur.

  5. Muss man also an die Evolutionstheorie glauben? A: Nein, man muss nicht, aber man darf. Wie du an meinem eigenen Beispiel sehen kannst, gibt es auch völlig andere Lösungen, aber natürlich nicht im aktuellen dogmatischen Korsett der Wissenschaft.

  6. Was ist also, wenn es Personen gibt, die an die Evolutionstheorie glauben? A: So handeln diese Personen aus reinem Glauben. Manche tun dies sogar aus blindem Glauben, weil sie Behauptungen blind übernehmen und es weiterrreichen als "das ist so" oder "das wurde bewiesen." obwohl das die Wissenschaft selbst noch gar nicht gesagt hat.

Ein Schöpfer würde die Theorie nur unnötig verkomplizieren und einschränken.

Ich habe nicht gesagt, dass man den Schöpfer in die Evoltuionstheorie reinquetschen muss. Sondern ich habe eine neue Lösungsmöglichkeit aufgestellt die einen Schöpfer beinhaltet und diese ist nicht kompliziert.

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