Musterung Bund

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10 Antworten

Moin,

wenn es nicht in der Krankenakte vermerkt ist oder eine spezielle Behandlung vermerkt wurde, hat man eine gewisse Chance, dass so etwas nicht heraus kommt.

Ich würde es allerdings in eigenem Interesse überdenken. Man wird beim Bund deswegen nicht aussortiert, weil man als angeblich zu schwach oder psychisch kaputt angesehen wird, sondern weil es dich selbst und Kameraden gefährdet. Ein Suizidversuch ist nichts alltägliches, auch wenn man sich davon noch so gut erholt hat und heute besser denn je im Leben steht.

Mit der psychologischen "Auslese" kann man gar nicht gründlich genug sein, vor allem zum Wohle der Betroffenen selbst.

mfg Nauticus

Die einfachste lösung wäre es bei der Musterung nicht zu erwähnen. Wenn es aber raus kommt, bist du so richtig dran.

Deshalb: Geh zu deinem Psychologen, der dich damals wegen des Suizidversuchs betreut hat und lass dir von ihm ein Schriftstück ausstellen, dass besagt, dass keine suizidgefahr mehr besteht und du "geheilt" bist. Dann sollte das kein problem mehr darstellen.

danke für die ganzen antwort..... ist ja schon länger her und ich bin psychisch wieder ganz in der reihe :D ich hab halt nur angst das dann der typ das auf einmal deswegen rießen stress schiebt und so...der kann ja nicht wissen dass es nicht mehr vorkommt. haben die da irwie ärztliche unterlagen auf die die zurückgreifen können?

Nach einem Suizidversuch bist Du nicht mehr für die Bundeswehr tauglich. Man traut Dir nicht mehr zu, mit Schußwaffen umzugehen. Es gibt dafür sogar eine sog. "Fehlerziffer" bei der Musterung.

Gleiches gilt auch für die Polizei und auch Berufsfeuerwehren.

Man sollte auf jeden Fall psychisch stabil sein. Wenn deine Probleme, die dazu geführt haben nicht mehr aktuell sind und es dir gut geht, spricht da nichts gegen.

Die Bundeswehr kann mit deinem Einverständnis Einsicht in deine Krankenakte haben, gibst du diese nicht, wird man sehr wohl gründlich nachhaken.

Einen Suizidversuch musst du angeben, da du sonst Einstellungsbetrug begehst, kommt dies raus, bist du schneller draußen als du drin warst.

Da kannst du dir sicher sein, dass sie dich deswegen garantiert nicht mehr nehmen. Die wissen alles was du zu verschweigen versuchst. Du musst dir auch selber eingestehen, dass es nicht sehr vernünftig wäre jemanden eine Waffe in die Hand zu geben der schoneinmal Selbstmord begehen wollte.

Ähm, . . . woher sollten die es wissen? Es gibt die Schweigepflicht und die gilt überall.

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@RizzoRizz

Nicht seitens der Bewerber, man ist daran gebunden von allen größeren Sachen zu berichten, wer dies nicht tut, begeht groben Einstellungsbetrug, der früher oder später zur Entlassung - oder in diesem Fall - zum Tode führt. Und da hält es sich unter Umständen nicht nur im Rahmen der Einzelperson!

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Wissen dürfen die nix davon. Wenn du es niemandem erzählst. Denn du hast ja bei der BW mit Waffen zu tun und die haben dann schon bedenken, dass jemand auch einen erweitereten Suizid unternimmt. Stabilisiere dich erst einmal psychisch. Konzentriere dich JETZT sofort darauf. Denn die Zustände werden u.U. nicht besser. Und du wirst es sicher später einmal für gut bewerten, wenn du es sofort gemacht hast. Geh zum Hausarzt und der wird das weitere einleiten. Geh auch mit diesem privagten Detail nicht hausieren und erzähle es auch niemandem. Ich kenne welche, denen wurde deswegen der Führerschein genommen.

Wenn irgendwo steht dass du weiterhin gefährdet bist lassen die dich nit zu.

Hallo,

was ist daran gefährlich, einen Suizid-Gefährdeten NICHT zu nehmen? In der Truppe muss man sich aufeinander verlassen können, da sind Leute mit Todessehnsucht falsch am Platz.

Neben dem Suizid gibt es ja auch den "suicide by police", aber gibt es auch einen "suicide by military power"?

Wäre mal für Psychologen ein interessanter Forschungsansatz.

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