Muss zum Psychologen!

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10 Antworten

Der Hausarzt hat Schweigepflicht, der Psychologe ebenso, die Krankenkasse hat Wichtigeres zu tun, als Eltern ein Schreiben zu schicken, wo ihr Kind beim Arzt war. Dürfen sie aus Datenschutzgründen gar nicht.

Es ist also absolut sicher, eigene Wege zu gehen. Du wirst dich lediglich für die Zeiten rechtfertigen müssen, in denen du heimlich bei irgendwelchen Ärzten sitzen willst.

Du kannst mit 16 ohne Überweisung und ohne Information Deiner Eltern zu einem Facharzt für (Jugend-)Psychiatrie gehen. Vorher Termin machen und zum Termin die Krankenkassenkarte mitnehmen. Wenn Ihr gesetzlich versichert seid, dann erfahren Deine Eltern nie etwas. Bei privater Versicherung kommt leider irgendwann eine Rechnung.

Der Psychiater stellt eine Diagnose und verordnet entweder eine Psychotherapie (oder führt diese selbst durch) und/oder Medikamente. Vom Facharzt verordnet, sind diese Maßnahmen auch Kassenleistung und es findet keine Information der Eltern statt.

Kannst du natürlich jedoch denk ich mal, dass du bei deiner Mutter oder deinem Vater mitversichert bist deswegen brauchst du deine Eltern td wieder. Du kannst auch zu wahlärzten gehen, die sind jedoch meist teuer jedoch könntest du dann Bar Zahlen und niemand würde was erfahren Viel Glück

Ja, Du kannst das mit deinem Hausarzt besprechen und der Überweist dich zum Facharzt. Wie alt Bist Du?.

ich musste vor ca 1 Jahr auch zum Psychologen aber dafür brauchte ich eine Überweisung vom Hausarzt. also ich glaube nich dass das so geheim gehalten werden kann...

Hallo,

leider geht man zu einen Facharzt, ein Psychologe gehört dazu, nicht eben mal hin und sagt da bin ich nun schauen wir mal, in der Regel müsste also der Weg über Deine Eltern zum Hausarzt und dann zum Psychologen sein.

Nun geht das bei Dir nicht, aus Gründen die mich nichts angehen, was könnte man also tun?

Zwei Dinge fallen mir ein:

  1. man könnte versuchen zu einem Psychologen Kontakt aufzunehmen und um ein Gespräch zu bitten, die Kasse würde das wohl bezahlen, für den Psychologen wäre die Entscheidung aber nicht einfach, da eben Deine Eltern nach wie vor Erziehungsberechtigte sind und noch die entscheiden
  2. sind die Probleme so groß und die Einsicht so gering muss man sich an eine Stelle wenden die selbst den Eltern übergeordnet sein kann, wohlgemerkt kann!!! das wäre dann das Jugendamt. Dort verfügt man über die Möglichkeit einen Psychologischen Dienst in Anspruch zu nehmen, es wäre also der unkomplizierteste Weg, letztendlich würden aber auch hier Deine Eltern ziemlich sicher ein Feedback erhalten.

Gleich wie ist es aber nicht wirklich wichtig wie und was andere darüber denken, wenn man den Eindruck hat die Hilfe zu benötigen dann sollte man die diversen Möglichkeiten auch in Anspruch nehmen. Ist da tatsächlich was dem man entgegenwirken kann, ja muss, dann kann und darf eben die Meinung andere nicht im Vordergrund stehen und das auch dann nicht wenn es die Meinung der eigenen Eltern sein sollte.

BellaCharline 08.01.2015, 22:46

Da muss ich dir leider Unrecht geben. Auch meine Psychologin war ohne weiteres damit einverstanden, dass meine Eltern (vorerst) nichts davon wissen und auch mit der Bezahlung war sie anfangs nachsichtig mit mir

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Quasimo 08.01.2015, 22:54
@BellaCharline

Na, um so besser!

Die Bezahlung ist ja ohnedies kein Problem, da diese von den Kassen übernommen wird. Die Entscheidung aber Deine Eltern vorab außen vor zu lassen hat der Psychologe für sich und auf eigenes Risiko getroffen.

Zwar wird er deswegen sicher nicht eingesperrt oder sonstigen Schwachsinn, dennoch entscheiden bei Minderjährigen die Eltern, was gut ist aber eben auch Probleme geben kann. Über unseren Sohn (unser Jüngster, der ist Autist) hat ein Psychologe ohne unser Wissen ein Gutachten erstellt, dieses hatte für unseren Sohn vorab weitreichende Folgen was seine Zukunft, seine Altersabsicherung, anbelangt. Ich kann daher nur sagen das bei diesem Psychologen die Hütte brannte und zwar lichterloh.

Genau das ist auch das Problem an der Sache, der Gesetzgeber sagt zu Recht das man eben bis zu einem gewissen Alter (meist sogar darüber hinaus) nicht in der Lage ist Situationen richtig einzuschätzen und richtige Entscheidungen zu treffen, bei unserem Sohn unabhängig vom Alter wohl leider nie möglich. Daher ist die Entscheidung des Psychologen dies ohne das Wissen der Eltern zu machen für ihn nicht ungefährlich und damit ist dies definitiv nicht gängige Praxis.

Den Eltern gewisse Sachen nicht auf die Nase zu binden, ok, da stimme ich jederzeit zu.

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Solange keine Gefahr für dein Leben zu erkennen ist,hat sein Psychologe nichts und niemandem(Eltern nicht,Hausarzt nicht,keinem)von deinem Besuch zu erzählen=Ärztlicheschweigepflicht.Wenn du einen Psychologen für hilfreich empfindest,geh aufjeden Fall zu einem:)

TroyBarlow 08.01.2015, 22:34

Frage an alle: bekommen das die Eltern nicht über gestiegene Prämien oder so mit? Sie zahlen ja die Krankenkasse.

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ein besprechungstermin ist in der regel kostenfrei und soweit ich weiß musst du auch nicht über 18 sein.

du kannst einfach mal beim psychologen einen termin ausmachen für eine sprechstunde, dieser entscheidet dann über das weitere vorgehen (also dass du feste termine bekommst und wie und in welchem maße die weitere behandlung nötig ist)

Ob die krankenkasse das übernehmen würde ist meines erachtens nach personenbedingt.

Viel glück :)

hmm Schwierige Situation. Zu deinem Hausarzt kannst du gehen, der hat auch Schweigepflicht, und könnte dich vllt überweisen. Das Problem ist das eventuell über die Krankenkasse deine Eltern mitbekommen, dass du irgendwelche Leistungen in Anspruch nimmst. Am besten gehst du mal zu deinem Hausarzt oder direkt zu einem Psychiater und fragst nach. Fragen kostet sicher nichts, und sie dürfen deinen Eltern nichts sagen (ausser du äusserst die Absicht, dich oder andere zu verletzen, dann ist das so ne Grauzone).

Na klar kannst du nen Termin beim Psychologen machen. Und die dürfen deinen Eltern wegen der Schweigepflicht nix sagen (Psychologen unterliegen genauso wie Hausärzte der Schweigepflicht).

Und schau am besten mal zur Diakonie, die bieten kostenlose Unterstützung von Psychologen an.

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