Muss vor Hausverkauf das Grundbuch berichtigt werden?

7 Antworten

Das Grundstück kann auch so verkauft werden, denn es würde sich bei der Eintragung der Erben nur um eine Grundbuchberichtigung handeln. Miteigentümer sind die weiteren Erben bereits durch Erbfall geworden. Da ich davon ausgehe, dass das Grundstück als Ganzes verkauft werden soll, wären aber natürlich die entsprechenden Erbnachweise Notar und Grundbuchamt vorzulegen. Sofern der Erwerber den Kaufpreis finanziert und eine Grundschuld benötigt, ist die vorherige Eintragung der Erben jedoch aus verfahrensrechtlichen Gründen erforderlich.

Hallo nightreiter,

kein Käufer wird ein Haus haben wollen, bei dem die Besitzverhältnisse unklar sind.

Du kannst außerdem kein Haus verkaufen, dass dir nicht alleine gehört (Erbengemeinschaft).

Du brauchst das Einverständnis der anderen Erben, musst das Grundbuch vor dem Verkauf berichtigen lassen.

Da die Sache wohl kompliziert ist, wirst du einen Fachanwalt brauchen, der dich berät.

Da ein Hausverkauf so oder so über einen Notar laufen muss, setzt du dich erst mal mit einem in Verbindung, der dir sagen kann, unter welchen Bedingungen man überhaupt ein Haus verkaufen kann.

Anwalt und Notar sind übrigens verschieden Leute!

Das Grundbuch wird bei einem Verkauf, dem alle Erben zustimmen müssen, im Zuge der Durchführung des Kaufvertrages berichtigt.

Im geschilderen Falle kann der Verkauf sich ganz schön hinziehen bzw. nie stattfinden!

Selbst die Auseinandesetzung des Erbes im Wege der Zwangsversteigerung setzt voraus, dass die Erben und deren Anschriften bekannt sind, damit zunächst einmal von amtswegen eine Zustellung erfolgen kann.

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