Muss Vater Unterhalt zahlen, wenn unbemerkt nicht verhütet wurde?

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18 Antworten

Das Kind hat Anspruch auf Unterhalt, egal, wie es zustande kommt und unter welchen Voraussetzungen die Zeugung stattfindet. Auch etwaige Auseinandersetzungen zwischen den Eltern haben darauf keinerlei Einfluss.

Es gibt sogar den Fall, dass ein junger Mann bei sexuellem Missbrauch durch eine "ältere" Freundin seiner Mutter zum Vater wurde und seinem Kind unterhaltspflichtig ist. (Finde leider gerade den Link nicht) 

Alles Gute für dich!

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Jeder Mann sollte in der Schule gelernt haben, wie Kinder entstehen.

So wie der Mann wesentlich an der Zeugung "beteiligt" ist, sollte er sich auch um Verhütung bemühen, wenn ihm daran gelegen ist, keine Kinder in die Welt zu setzen.

Er ist der Erzeuger. Aber allein die Frau ist für Verhütung zuständig? -> ???

Wer so denkt, hat selbst Schuld! Wer nicht bereit ist, die Verantwortung für sein Handeln VORHER zu übernehmen, muss die Konsequenzen tragen.

Das Wichtigste aber : Was kann das arme Kind dafür, dass es einen so miesen Vater hat? Will zunächst keine Verantwortung übernehmen, will seinen Spaß, kümmert sich um keinerlei Verhütung, lehnt sein eigenes Kind ab....

Welches Kind hat sooo einen Vater verdient?

Und weil der Vater so ein mieser, verantworungsloser Kerl ist, soll das Kind kein Recht auf seinen Lebensunterhalt haben - Essen, Kleidung, Bildung? Dafür soll der Vater auch nicht zuständig sein?

Leute, was habt ihr für eine Denke? Was ist los mit eurem Charakter, eurer Eigenständigkeit, eurer Verantwortung?

Natürlich wird der Erzeuger zur Kasse gebeten. Das ist das Recht des KINDES !

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Es ist egal, wie bzw. unter welchen Umständen.....ein Kind gezeugt wurde, es hat Anspruch auf Unterhalt von seinemn Eltern.

Lebt es bei der Mutter, kann diese vom Kindsvater den Barunterhalt für das Kind einfordern (und ggf. auch den "Betreuungsunterhalt" für sich selbst...), sobald er die Vaterschaft anerkannt hat bzw. diese durch eine mögliche gerichtlich angewiesene Vaterschaftsfeststellung ermittelt wurde.

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Wer kein Kind will, muss selbst für die Verhütung sorgen. Vertraut er auf die Partnerin, hat er im Fall des Falles Pech gehabt.

Wenn er K.O.-Tropfen bekommt, bezweifle ich, dass er in der Lage ist, den GV überhaupt durchzuführen. Ist man da nicht bewusstlos? Dadurch wird es nicht zu einer Schwangerschaft kommen können.

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Ja, er muss Unterhalt zahlen, weil das Geld dem Kind zusteht und das hat mit seiner Entstehung nichts zu tun. 

In ersterem Fall könnte er ja auf Kondome bestehen trotz angeblicher Pille und sich selbst um die Entsorgung des Kondoms (zwecks Schutz des Inhaltes) kümmern. Das ist dann seine Verantwortung.

Den Betrug nachzuweisen, wird in so einem Fall wohl schwierig werden. 

Bei Samenraub, z.B. mit k.o. Tropfen, besteht die Möglichkeit, der Frau das nachzuweisen (Blutuntersuchung gleich nach der Tat), dann ist es eine Straftat der Frau. Auch hier muss er Unterhalt an das Kind zahlen, aber kann es theoretisch von der Frau zurückfordern. Die Schwierigkeit besteht dann aber darin, dass man als Mutter meist einfach nicht genug Einkommen hat über lange Jahre, so dass nichts zu holen ist, ohne dem Kind zu schaden. 

Man denke an Boris Becker, wo es ja Gerüchte gab, dass nur Oralsex stattgefunden hätte und die zukünftige Mutter dann das Sperma auf anderem Wege an die richtige Stelle gebracht hätte. 

Und ich habe mal von einem Fall gehört, dass eine Angestellte aus einer Arztpraxis Sperma geklaut hatte und verwendet. Das konnte nachgewiesen werden und die Frau wurde natürlich entlassen und strafrechtlich verurteilt, aber Unterhalt stand dem Kind erst mal zu und bei ihr war nichts zu holen. Vielleicht könnte man hier noch gegen die Versicherung der Praxis herantreten. 

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Es ist zwar schon vorgekommen, dass Männer Frauen betäubt und sich an ihnen vergangen haben - schlimm genug.

Aber dass ein Mann unter Einfluss von KO-Tropfen ein Kind zeugen soll, klingt nach einer Zirkusnummer.

Der Unterhaltsanspruch des Kindes richtet sich gegen beide Elternteile - und dabei spielt es keine Rolle, wer genau das entscheidende Loch ins Kondom gepiekst, sich mit den "sicheren Tagen" verrechnet oder die falsche Tablette gefuttert hat.

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Das kam schon so häufig mittlerweile vor und ja er muss dann zahlen,auch wenn er angelogen wurde. Deshalb wird auch häufig geraten einfach noch zusätzlich ein Kondom zu verwenden, damit die Frau nicht die alleinige Kontrolle hat.

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selbst wenn frau nicht verhütet, muss der vater unterhalt zahlen - so er denn leistungsfähig ist. er wird vater mit allen rechten (umgang, sorgerecht) und pflichten (unterhalt).

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Wie bekommt er denn mit KO Tropfen einen hoch?

Vater ist Vater, egal, wie das zustande gekommen ist.

Selbst wenn sich die Nachbarin den Samen (wie auch immer...) klaut, muß der Vater zwingend den Unterhalt für das Kind zahlen.

Da kommt er in keinem Fall drumherum, er ist der Vater und das Kind kann ja nun wirklich nichts dafür.

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Natürlich muss er Unterhalt zahlen. Das Kind ist ja da und kann nichts dafür. Außerdem ist keine Verhütung 100%ig.

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Der leibliche Vater ist immer zu Unterhalt verpflichtet.

Es geht dabei ja nicht um eine "Strafe" für den Mann, sondern um das Wohl des Kindes - das ja am Wenigsten dafür kann, unter welchen Umständen es gezeugt wurde!

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Kommentar von user8787
22.07.2016, 18:25

Richtig....und außerdem steht hier auch der Mann immer mit in der Verantwortung zu verhüten, ganz unabhängig von der Aussage der Frau.

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Eine Pille ist keine sichere Verhütung und es spielt keine Rolle. Man geht immer das Risiko ein, dass ein Kind rauskommt, wenn man sein Zipfelchen in die Grube fahren lässt.

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wenn die frau ko-tropfen einsetzt, ist es vergewaltigung. wenn das bewiesen wird, wird die frau keine ansprueche anmelden koennen.

in allen anderen faellen ist das "pech". verhuetung ist nie 100% und das bedeutet, dass immer beide partner verantwortlich dafuer sind, wenn eine schwangerschaft zustande kommt.

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Kommentar von ToxicWaste
23.07.2016, 01:46

Wieso die Frau? Das Kind hat die Ansprüche.

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Kommentar von Menuett
24.07.2016, 13:17

Mit KO Tropfen bekommt kein Mann einen hoch. Fertig.

Und selbst wenn - dann käme die Mutter in den Knast und fürs Kind mǘßte er trotzdem zahlen.

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Die Unterhaltspflicht ist rein an die Zeugung gebunden. Der Geschlechtsakt ist kein Rechtsgeschäft (bei manchen Damen mal ausgenommen) und deshalb kann auch nicht reklamiert werden.

Es gab mal einen Fall, da hat die Frau dem Mann eingeredet, dass sie steril ist und keine Kinder bekommen kann. Der Kerl musste zahlen

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Kommentar von Menuett
24.07.2016, 13:19

Naja, dem Mann eingeredet.

Wir wollten auch noch ein viertes Kind und laut Arzt würde das nicht eintreffen.

Kam trotzdem, GsD.

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Natürlich muss der Vater auch dann zahlen. Das Kind will ja versorgt werden..

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Hallo PlayboyA,

Vater ist Vater, und Vater zahlt!

KO-Tropfen? Wer die bekommen hat, ist doch zu gar nichts mehr fähig.

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Na klar, bekanntester Fall aus der Besenkammer. Da muß Boris zahlen, obwohl die Dame angeblich mit vollen Backen davon lief.

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Da hat der Mann einfach pech gehabt und das blind zu glauben ist naiv ;) (zumindest wenn man sich noch nicht lang kennt)

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