Muss sich ein Erbe um den Hund des Erblassers kümmern bzw. für dessen Unterhalt sorgen?

... komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Ist das nicht eher eine moralische Frage? Wenn jemand gestorben ist und ein Haustier bleibt zurück, natürlich sollten sich da die Verwandten darum kümmern. Das Tier ist schließlich auch am Trauern. Wenn sich absolut niemand in der Lage dazu fühlt, dann bleibt ja noch das Tierheim- die Kosten dafür können ja unter den Erben verteilt werden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von HerrNausG
22.09.2016, 13:17

Das  sehe ich ganz genauso, ein Tier ist keine Sache. Es geht in meinem Fall um einen Hund, der schon 4 Wochen in der Familie des Erben war, weil der Verstorbene solange im Krankenhaus war.

So ein Tier kann man nicht einfach "wegwerfen" wie ein altes Sofa sondern muss sich drum kümmern. Man hat ja z.B. auch das Auto angenommen. Mir geht es nur um die Frage, ob es die Pflicht war, sich um das Wohlergehen des Hundes zu kümmern.

0

Gibt es ein Testament? Ist die Betreuung des Hundes evtl. damit verknüpft? Dann ja, sonst können sie ihn ins Tierheim geben, wenn sie sich nicht kümmern können/wollen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

wenn nichts derartiges im Testament steht, kannst du den Hund in ein Tierheim geben oder verschenken

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von HerrNausG
23.09.2016, 13:37

Verschenken ist bei einem auch noch eher ungehobelten großen Hund unrealistisch. Und er kam schon mal aus dem Tierheim und hat dort in kurzer Zeit viel Ärger gemacht, absolut unverträglich mit anderen Tieren. Tierheim war also nur eine theoretische Möglichkeit.

0

Wenn das Erbe angenommen worden ist, kann der Erbende damit nach eigenem Ermessen verfahren, sofern keine anderslautenden Zusatzklauseln im Testament vorliegen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn man erbt, erbt man auch die Tiere.

Es bleibt natürlich dir überlassen ob du den Hund behältst oder abgibst.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich bin der Meinung ja, denn wenn man ein Erbe antritt, gilt der Hund als Sache, die man mit dem Erbe übernommen hat.

Ansonsten wäre es für mich auch noch eine Ehrensache, denn wenn ich schon erbe, dann sorge ich auch für evtl. Haustiere und gebe die nicht im Tierheim ab.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von unddannkamessah
04.10.2016, 18:13

Nicht jeder hat Platz für einen Hund im Leben. Allergie, anderes Tier bereits vorhanden, etc...

0

Was möchtest Du wissen?