muß Rechtsanwalt nicht die Kosten vor Mandatsbeginn nennen?

8 Antworten

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Nein das kann kein Rechtsanwalt. Die anwaltliche Vertretung ist zu komplex, die Kosten richten sich zwar nach einer Gebührentabelle aber da spielen so viele Faktoren mit (Streitwert, Einkommen, wie lang dauert ein Prozess usw.) dass man diese Kosten nicht vorher beziffern kann. Selbst wenn man eine ungefähre Summe als Schätzung gesagt bekäme, könnte diese ungefähre Summe noch um ein Vielfaches überschritten werden und wäre zudem noch unseriös.

Es war NICHTS von all dem - es war 15minütiges Gespräch!!!

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@krzzr

Dann wird er wohl nach der Gebührenordnung für Rechtsanwälte abrechnen.

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Ein Mandat ist kein Haarschnitt! Ab einer gewissen Komplexität des Falls ist es völlig unmöglich, die zu erwartenden Kosten im Vorfeld realistisch abzuschätzen.

Aber wenn der Mandant fragt, bekommt er sicher irgendeinen groben Schätzwert genannt.

Folgendes geschah:

der Anwalt sollte Schadenersatz wegen Mobbing einklagen, hat er aber nicht - Verjährungsfrist abgelaufen. Weil er aber zu wenig aus der Staatskasse bekam, stellt er mir eine Rechnung und schreibt, er habe eine 'Überprüfung des Sachverhalts vorgenommen und der Vorgang sei mit der Kasse nicht abgegolten'..

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@krzzr

Was hat die Staatskasse damit zu tun, wenn keine Klage eingereicht wurde? Da fehlt noch was im Sachverhalt.

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Es kommt immer auf den Fall an. Wenn der Gegner anfängt zu streiten und du musst durch verschiedene Instanzen klagen, kostet das natürlich mehr, als wenn der Gegner sofort einlenkt. Da das aber anfangs schwer abzuschätzen ist, kann der Anwalt selten kosten voraussagen

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