muss Motoröl gleiche marke sein?

5 Antworten

Nachfüllen kannst Du immer auch mit dem Öl, welches für Dein Auto eine Herstellerfreigabe hat.

Wenn ein 0W40 drin ist und Du ein (zugelassenes) 5W30 nachfüllst, dann veränderst Du die Eigenschaften des Gemisches zwar (je nach Nachfüllmenge) in Richtung 5W30. Wenn das aber für Dein Auto zugelassen ist, dann ist das auch ok so.

Passieren kann da ansonsten in der Praxis nichts, wenn Du Öle mischst.

Selbst wenn Du bei einer geringen Nachfüllmenge ein passendes Öl ohne Herstellerfreigabe zumischen würdest, oder in Deinem Fall eine geringe Menge 10W40 würde dadurch nichts passieren. Die heutigen Öle sind untereinander eigentlich alle mischbar.

Wie gesagt, dabei verändern sich die Eigenschaften natürlich in Richtung des zugefüllten Öls. Aber nur im Rahmen des Mischungsverhältnisses.

Man sollte unbedingt darauf achten das man die richtigen öle verwendet es sollten syntetische nicht mit mineralischen Ölen gemischt werden und die Viskossität sollte man auch beibehalten .

Mobil 1 ist natürlich das beste was man einem Motor zukommen lassen kann und kkostet entsprechend..

Ich gebe einenm Kunden immer wenn er dies wünscht einen liter des beim Wechsel verendeten öles mit damit er nachfüllen kann und das ist das sinnvollste was man machen kann.

Zumindest deutlich günstiger wie an einer Tanke auf der Autobahn überteuerte Preise zu Zahlen. klar verdienen die Werkstätten je nach verwendten Ölen richtig Geld damit werden aber auch andere Kosten gedeckt die in diesem Umufang anfallen wie entsorgungstationen und die Entsorgung selbst was wirklich sehr teuer und aufwendig ist.

Woher ich das weiß:Beruf – Seit über 40 Jahren als Schrauber unterwegs . Meisterbrief

Oja, Du zahlst in Deiner Werkstatt also viel Geld für die Entsorgung von Altöl...

Und deshalb musst Du es so viel teurer Verkaufen, als der Handel?

LOL

Immer die gleichen Märchen der Werkstätten.

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@emib5

ist so nicht richtig, nur von mir sehr pauschal beantwortet aber es geht auch Detailierter .

Fangen wir an mit einer Entsorgungsstation / Raum gefordert vom Gesetzgeber und Bindend vorgeschrieben für gewerbliche Werkstätten kostet richtig Geld..

Heist ein seperater Raum mit entsprechender Bodenversiegelung und Einrichtungen gem Brandschutzrichtlinien wie Entlüftung und Belüftungsanlage , Altölsammelbehälter für Öl bekannter und nicht bekannter Herkunft gem den Umweltschutzrechtlichen Vorgaben ,

Brandschutztüre ,Brandmeldeanlagen Besondere sehr teure Aufbewahrung in Gefahrstoffaufbewahrungsschränke zum lagern von Wasserefährdenden Betriebsstoffen, Stoffen sowie brennbaren oder explosiven Gefahrstoffen nach der Gefahrstoffverordnung. Gesonderte Sammelbehältnisse zb für Ölfilter und anderen Ölhaltigen Abfallstoffen sowie deren getrennte Entsorgung und Nachweis der korrekten Entsorgung.. .

Gleiches gilt für Lösungsmittelhaltige Stoffe und so gehts gerade weiter.. Eine reine sehr teure gesetzliche Vorgabe die man eben über die Umlage auf Betriebsstoffe erstatzteile und auch Stundenverrechnungssätze bezahlen kann.

Das reine entsorgen des altöls wenns je nach Weltmarktlage überhaupt was kostet ist noch das wenigste .. da sind Gestzgeber und umwekltschutzrecht ganz weit vorne und das sind mal eben im Schnitt und werkstattgröße schnell mal einige Tausender im Monat.

Nachweis regelmässiger Prüfungen Bei kleineren Werkstätten soweit diese keine eignenen ausgebildeten und zertifizierte Fachleute dafür haben kostenpflichtig je nach Regelwerke zwei bis zwölfmal im jahr oder sogar Monatlich .. gem BG Grundlagen.

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@jloethe

Ja, ich weis, was es alles für mögliche Kosten gibt. Von den Dingen, die Du da aufzählst, ist aber das wenigste speziell für Altöl und dessen Entsorgung erforderlich. sondern ganz allgemein wegen des Werkstattbetriebs oder für andere Gefahrstoffe. Und darum ging es hier nicht.

Und die Sammelbehälter für Altöl und Ölhaltige Abfälle sind nun wirklich nicht sooo teuer. Zumal die Anforderungen daran sehr gering sind.

Altöl ist in keinster Weise ein Explosivstoff, noch muss es im speziellen Gefahrstoffschrank aufbewahrt werden.

Und mir fällt AdHoc jetzt keine Prüfung entsprechen BG-Vorschriften bezüglich der Altölentsorgung ein. Und generelle monatliche Prüfungen auch nicht.

Das einzige, wo ich Dir zustimmen kann, und um was es auch ging, ist die Aussage, dass die eigentliche Altölentsorgung im Regelfall kostenfrei ist. Und damit widersprichst Du Deiner ursprünglichen Aussage, nach der „die Entsorgung selbst was wirklich sehr teuer und aufwendig ist.“ und womit Du die nicht gerechtfertigten Ölpreise der Werkstätten begründen wolltest.

Und nicht vergessen, auch der Handel, der das selbe Öl deutlich günstiger verkauft, muss das Altöl annehmen, lagern und der Entsorgung zuführen. Und dabei die gleichen Umweltvorschriften einhalten.

Ich haben kein Problem damit, wenn Teile in einer Werkstatt etwas teurer sind, als im sonstigen Handel. Wenn ich für den Liter Öl in der Werkstatt aber bis zum 10-fachen zahlen soll, als im Handel, wobei man noch berücksichtigen sollte, dass ich im Handel die (eigentlich) teureren Kleingebinde kaufe, die Werkstatt jedoch preiswertere Großgebinde, dann habe ich kein Verständnis dafür.

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@emib5

Falsch denn diese Sammelbehälter sind Doppelwandig , Abgenommen und wirklich teuer , unterliegen regelmöässigen Tüv Untersuchungen. aber das willst Du ja nicht wissen oder nicht wahrhaben.. Ich weis geiz ist geil und Haupsache Ego gefüttert..

Dann kauf deine Öle beim Disqounter .. bis es kleine Werkstätten mehr gibt weil die ohne solche kunden langfristig nicht überleben werden.. Da wird alles an anfallenden Kosten enes Werkstattbetriebes in einen Topf geworfen umgerührt und dann so verteilt..Das muß mit dem öl im besonderen nix zu tun haben. Nennt sich Mischkallkulation,..

Durch die vom Hersteller vorgegebene Werkstattbindung Ölwechselintervalle zB ist das eine relativ sichere Einnnahmequelle. Das Umlegen aller Kosten wird Anteilig verteilt und führt zum sogenannten Stundenverrechnungssatz und zu den anderen umzulegenden kosten.

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@jloethe

Es mag zwar sein, dass Du wirklich glaubst, was Du da schreibst. Aber glaub mir, ich kenn die einschlägigen Vorschriften zur Gefahrstofflagerung sehr genau. Und das ist bei Altöl recht unproblematisch und geht preiswerter, als Du es darstellst.

Ja, je nachdem wo Du Deinen Behälter kaufst kann er relativ teuer sein. Aber wie lange hält er? Was macht das an Kosten, wenn Du ihn auf den Liter Altöl umlegst? Und wie ich schon schrieb: Auch der sonstige Handel unterliegt grundsätzlich den gleichen Vorschriften...

Und Deinen Angriff mit „Kauf weiter beim Discounter“ kannst Du Dir sparen, ich kaufe mein Öl beim stationären Fachhandel.

Und auch das Thema Kalkulation brauchst Du mir nicht erklären. Ich betreibe selber eine Werkstatt. Schlage aber keine 500 % und mehr auf Teile auf sondern bevorzuge eine saubere Preisgestaltung, bei der sich die Materialkosten mit denen im Handel messen lassen (Und wo ich immer noch dran verdiene) und die Gemeinkosten sind überwiegend in den Stundensätzen enthalten.

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also OK, bei 0W-40 nachfüllen. kann ich aber von andere Hersteller wie Zumbeispiel wie Castrol oder Shel Helix ultra nehmen?

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Die Spezifikation ist wichtig, d.h., das Öl muss vom Hersteller freigegeben sein. Natürlich kann auch ein mitgebrachtes spezifiziertes Öl von der Werkstatt genutzt werden. Kann natürlich sein, dass die sich blöd oder stur stellt, so mit Argumenten der Garantie vermutlich. Aber wenn du ein originalverpacktes Gebinde mitbringst, sollte das kein Grund für eine Ablehnung sein. Dann sollen sie halt auf dem Auftrag vermerken, dass du das Öl (Name, Viskosität) mitgebracht hast.

Die Ölsorten sind heute üblicherweise kompatibel. Du kannst deins reinkippen, wenn die vom Hersteller geforderte Spezifikation erfüllt wird.

Woher ich das weiß:Beruf – langjährige Erfahrung

Und dabei ganz wichtig: schlechtes/falsches Öl ist immer noch 1000x besser, als kein Öl!

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Einen kompletten Ölwechsel nach Herstellerangaben machen. Dafür kann man in eine Mietwerkstatt, das ist sehr einfach und nach ein paar Minuten erledigt.

Um ein bisschen nachzufüllen kann es auch von einer anderen make sein solange es die passende Viskosität hat.

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