Muss mein Sohn wirklich auf eine Sonderschule?

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Das Zeugnisgutachten und auch die von Dir skizzierte Vorgeschichte deuten in der Tat sehr auf sonderpädagogischen Förderbedarf hin, weil er die meisten Fähigkeiten und Fertigkeiten seiner Klasse noch nicht beherrscht, obwohl er schon ein Jahr älter ist.. Er hat ja nicht nur Probleme im Deutschen, sondern auch Verständnisprobleme in der Mathematik, zudem fehlt ihm die erforderliche Anstrengunsgbereitschaft .Auch wenn's wehtut:

Wenn alle Kinder, die von Psychologen "Hochbegabung" attestiert bekommen, wirklich hochbegabt wären, dann hätten wir im ganzen Land NUR noch Hochbegabte.

In Förderschulen finden sich oft hochkompetente, speziell ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer, die einem Kind wie Deinem bestens helfen können - besser als solche in der Grundschule, die durch den Lehrplan nicht ständig auf langsamere Kinder Rücksicht nehmen können.

Möglicherweise gibt es in Eurer Gegend aber auch eine Grundschule mit so genannter INKLUSION, wo "Förderschüler" zusammen mit "normalen" Grundschulkindern unterrichtet werden. Allerdings würde Dein Sohn auch in einer solchen Klasse mit Sicherheit Probleme bekommen. Wichtig auch: In LB- Förderschulen liegen die Klassengrößen meist bei ca.15 - in Grundschulen machmal über 30...

Übrigens: Auch KInder mit LRS müssen in der Regel nach der 6. oder 7. Klasse ihre Probleme im Griff haben und verlieren dann ihren "Persilschein".

Du solltest dich von dem Gedanken Sonderschule lösen. Die Förderschule nimmt je nach Typ den gleichen Unterrichtsstoff bzw. den gleichen Unterrrichtsstoff verteilt auf zwei Jahre durch. Der große Vorteil und Unterschied ist jedoch die geringe Kinderzahl, die es dem Lehrpersonal viel mehr möglich macht individuell auf die Kinder einzugehen. Im Grunde wäre es für ALLE Kinder gut, wenn sie diese Möglichkeit hätten. Ich würde sie für mein Kind nutzen. Wie du ja selbst schon herausgefunden hast, hat das keinen negativen Einfluss auf den späteren schulischen Werdegang.

Das Problem, dass ich hier sehe ist, dass Thore es immer schwerer haben wird, je weiter es mit dem Unterrichtsstoff geht, weil er den Start verpasst hat. Woran das liegt, kann ich natürlich schlecht beurteilen (Will er nicht, oder kann er nicht). Davon würde ich die Entscheidung abhängig machen...

ich denke mal er war noch nicht bereit... oder?

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@mibvws

Wie gesagt... So einfach kann ich darüber nicht urteilen... Ich werd hier keine Empfehlung aussprechen, ihn auf eine Förderschule zu schicken, wenn er es eigentlich garnicht nötig hat und das Problem irgendwo anders liegt.

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ist eine Sonderschule wirklich ratsam?

Mein Sohnemann n hat letzte Woche sein Zeugnis bekommen. Bei der Übergabe gab es noch ein Eltern Gespräch. Bei diesen erklärte mir seine Klassenlehrerin, dass sie es für vernünftig halten würde, wenn mein Sohn auf eine Förderschule wechseln würde. Zu seinem Leidensweg: Er war in drei verschiedenen Kindergärten. Im ersten wurde uns nach ca. 1 Jahr gesagt, dass man nicht mehr will, dass mein Sohn dort hingeht. Er war zu laut, zu wild, zu aggressiv. Der zweite wurde geschlossen. Im dritten war er dann auch nur ca. 1 Jahr. Uns wurde geraten ihn auf ADHS testen lassen, weil er auch dort immer sehr negativ auffiel. Seitdem er 5,5 Jahre alt ist geht er zur Ergo-/Verhaltenstherapie. Die Ergotherapeutin hat uns geraten unseren Jungen mit 7 einzuschulen, weil er in der Schule nicht zu Recht kommen würde, weil er viel zu zappelig und unausgelastet ist. Dass er hochbegabt ist und es ihm in der Schule vielleicht gefallen könnte, sah die Therapeutin nicht so. Sie meinte ich solle ihn einfach fördern.

Er kam dann also erst mit 7 Jahren in die Schule. Und das große Drama begann. Er einen einzigen Freund. Er ist ein totaler Außenseiter.

Aber das schlimmste ist sein Zeugnis hier mal ein Ausschnitt davon:

XXX hat es immer noch nicht wirklich geschafft sich in den Schulalltag einzuleben. Er hat große Probleme damit Vertrauen in das Lehrpersonal und in seinen Mitschüler zu finden. Er hält sich nicht an die Schul- und Klassenregeln. Außerdem fällt es ihm sehr schwer sich zu konzentrieren. Oft steht er im Unterricht einfach auf und verlässt das Klassenzimmer. Die Leistungen in einzelnen Fächern: Mathematik: er kann ohne Probleme im Zahlenraum von 1-100 rechnen. Textaufgaben bereiten ihm Probleme. Er wagt sich an schwierige Aufgaben ran, gibt aber leider vorschnell auf. Deutsch: das lesen von kurzen Texten fällt ihm schwer. Er ist nicht in der Gelesenes wieder zu geben und auf zu schreiben. Sachkunde: er ist sehr interessiert, hat aber Probleme damit die Sachverhalten zu behalten. Kunst: er strengt sich nicht an und kommt auch zu keinen guten Ergebnissen Sport: es fällt ihm schwer im Team zu spielen und zu warten, bis er an der Reihe ist. Sonst hat er sehr viel Spaß am Sportunterricht und er erbringt gute Leistungen.

So und jetzt sagt man mir mein kleiner soll auf die Förderschule. Ich bin arg verzweifelt. Er ist hochbegabt und hat ADHS. Ich finde es ist kein Grund ihn auf eine Förderschule zu schicken. wie würdet ihr euch an meiner Stelle verhalten?

danke und Grüße von Martin

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