Muss mein Freund Unterhalt nachzahlen?

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6 Antworten

Wenn ihr zusammen lebt,bekommst du keinen Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt gezahlt,dann würde dein Kind Sozialgeld vom Jobcenter bekommen,wenn das Einkommen deines Freundes nicht reicht um euch zu ernähren !!! Verdient er so wenig und ihr wohnt nicht zusammen,kannst du auf dem Jugendamt Unterhaltsvorschuss beantragen,denn bekommst du max. für 72 Monate oder längstens bis zur Vollendung des 12 Lebensjahres des Kindes gezahlt.Ist er nicht Leistungsfähig,also liegt er mit seinem Einkommen unter seinem Selbstbehalt,muss er den Unterhaltsvorschuss nicht ans Jugendamt zurück zahlen,das muss er natürlich durch Einkommensnachweise belegen.Er müsste es nur zurück zahlen,wenn er Leistungsfähig ist und keinen Unterhalt zahlt und das Jugendamt einspringt.

Du wirst dann Unterhaltsvorschuss bekommen. Und das max. 6 Jahre lang. Den Vorschuss muss dein Freund dann zurückzahlen. Ist halt eben ein "Vorschuss", wie das Wort es sagt.

http://www.familien-wegweiser.de/wegweiser/stichwortverzeichnis,did=41018.html

Ist halt eben ein "Vorschuss", wie das Wort es sagt.

Das Wort "Vorschuss" ist irreführend!

Hier gilt § 7 Abs. 1 UnVorschG
Hat der Berechtigte für die Zeit, für die ihm die Unterhaltsleistung nach diesem Gesetz gezahlt wird, einen Unterhaltsanspruch gegen den Elternteil, bei dem er nicht lebt, oder einen Anspruch auf eine sonstige Leistung, die bei rechtzeitiger Gewährung nach § 2 Abs. 3 als Einkommen anzurechnen wäre, so geht dieser Anspruch in Höhe der Unterhaltsleistung nach diesem Gesetz zusammen mit dem unterhaltsrechtlichen Auskunftsanspruch auf das Land über.

Ist der pflichtige Eltenrteil nicht leistungsfähig, geht auch kein Anspruch af das Land über.

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Falls er sich seiner Erstausbildung befindet, laufen für ihn keine Schulden auf.
Zumindest solange nicht, wie er keinen Unterhaltstitel oder sonst etwas unterschreibt, das über seiner Leistungsfähigkeit liegt.

Da er als Azubi wohl nicht leistungsfähig sein dürfte, ist er nach § 1603 I BGB auch nicht unterhaltspflichtig.

Du kannst Unterhaltsvorschuss bekommen für dein Kind wenn er nicht zahlen kann. Das muss er dann iwann ans Jugendamt zurückzahlen.

ja, muss er dann ans Jugenamt zahlen, denn die eben dir den Vorschuss

Das Jugendamt kann nur vorhandene unterhaltsansprüche auf sich überleiten. Wenn keine Unterhaltsansprüche bestehen, weil der Vater nicht leistungsfähig und somit nicht unterhaltsplichtig ist, laufen für den Vater keine Schulden auf.

Der Name "Unterhaltsvorschuss" ist hier irreführend. Unerhaltsvorschuss ist eine Sozialleistung, wie etwas Hartz IV.

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Du kannst beim Jugendamt Unterhaltsvorschuss beantragen und er muss es aufjedenfall

zurückzahlen ,,, ans Amt ,,,

er muss es aufjedenfall

zurückzahlen

Zum mindestens 100. mal - Nein, muss er nicht!

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@Eifelmensch

Eifelmensch ,,, wenn ein Vater nicht in der Lage ist den Unterhalt selbst zu zahlen dann kann die Mutter Unterhaltsvorschuss beantragen und wenn dieser genehmigt wird

hat der Kindsvater den gesamten Vorschuss an das Jugendamt zurück zu zahlen ,,, Zig 1000 Väter haben müssen das ,,,das Jugendamt kann sogar eine Lohnpfändung erwirken bei nicht Rückzahlung

Das Land tritt statt des Vaters nur in Vorschuss zum Unterhalt aber ein Vorschuss ist wie ein Kredit welcher auch abbezahlt wird

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@Utemischa

Zig 1000 Väter haben müssen das ,,

Das betrifft nicht nur Väter, sondern auch Mütter! ;-)

Aber, was hat das denn damit zu tun, dass du auf jeden Fall schreibst?

Schau mal in den § 7 des UnVorschG. Dort steht unter welchen Voraussetzungen der andere Elternteil finanziell in Anspruch genommen werden kann.
Dafür ist ein Unterhaltsanspruch des Kindes erforderlich. Dieser besteht jedoch nur, wenn der betreffende Elternteil auch unterhaltspflichtig ist.
Unterhaltspflichtig dürfte der in Ausbildung befindliche Vater bezugnehmend auf § 1603 I BGB jedoch nicht sein.

Übrigens liegt die Rückholquote beim Unterhaltsvorschuss bundesweit durchschnittlich bei ca. 18%. Also weniger als einem Fünftel.

Das Land tritt statt des Vaters nur in Vorschuss zum Unterhalt aber ein Vorschuss ist wie ein Kredit welcher auch abbezahlt wird

Das ist ein Irrglaube, dem viele unterliegen. Das liegt wohl an diesem unglücklich gewählten Namen Unterhaltsvorschuss.

Unterhaltsvorschuss muss dann zurückgezahlt werden, wenn der Pflichtige tatsächlich zahlen könnte, es aber nicht tut. In dem Fall gehen die Unterhaltsansprüche in Höhe des gezahlten Vorschusses auf das Land über.

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@Eifelmensch

also ,,, ich sage dir mal wie es bei meinen Ex-Mann ist

Das Jugendamt zahlte mir für die Kinder den UV weil er Arbeitslos war ... nun viele viele Jahre später ,, hat sich bei ihm eine Summe von über 26.000 Euro zusammen getragen ,,,

Das Amt stellte eine Lohnpfändung ,,und zack war er wieder Arbeitslos ,,,,

er muss zurückzahlen und eigentlich noch Unterhalt zahlen ,,,doch da kommt eh nix mehr ...

er drückt sich vor allem Zahlungen ,,ich habe nicht die Mittel jedesmal einen Forderung zu stellen ,,drum macht dies jetzt auch das Jugendamt ,,,,

Er wird wieder eine Lohnpfändung bekommen ,,wovon dann zuerst die Kinder berücksichtigt werden und ihm noch Geld genug für sich ,,, das heisst erst wenn alle Ausgelernt haben kann er sich um die Schulden die durch den Vorschuss die damals gezahlt wurden entstanden sind kümmern ,,ausser er gewinnt im Lotto dann geht das schneller

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@Utemischa

Das hat doch nichts mit der Frage zu tun.

Gegen deinen Mann bestand/besteht mit Sicherheit ein Unterhaltstitel.
Das ist ein ganz anderes Thema!

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@Utemischa

Das spielt im Prinzip aber auch keine Rolle.
Der Unterschied ist ganz einfach, dass der Fragessteller sich (gehe ich jedenfalls von aus) in seiner Erstausbildung befindet. Damit hat er die erhöhte Erwerbsobliegenheit aus dem § 1603 II BGB erfüllt und es wird nur sein tatäschliche Einkommen berücksichtigt.

Bei deinem Ex war das anders. Wenn ich dich richtig verstehe hat er seine Arbeislosigkeit gewollt herbeigeführt.
In einem solchen Fall ist dann aber nicht vom tatsächlich erzielten Einkommen auszugehen, sondern von einem sogenannten fiktiven Einkommen. Auch wenn das Einkommen tatsächlich nicht vorhanden ist, wird so getan als würde dieses Einkommen erzielt. In dem Fall bestehen demnach Unterhaltsansprüche, die dann auch auf das Land übergehen und von diesem zurückgefordert werden können. Das fiktive Einkommen kann auf Grundlage des 1603 II BGB unterstellt werden. Das ist rechtlich sauber und auch gängige Parxis.

Ich habe ja nie behauptet, dass UV unter gewissen Voraussetzungen nicht zurückgefordert werden kann, sondern nur auf das von dir geäußerte "auf jeden Fall" Bezug genommen. Gerade im vorliegenden Fall jedoch ist eine Rückforderung des gezahlten Vorschusses, mindestens für den Zeitraum in dem sich der Pflichtige in seiner Erstausbildung befindet, rechtlich eben nicht möglich.

Ich hoffe, dass auch dir Sachlage im vorliegenden Fall klar geworden ist, die sich deutlich von dem von dir miterlebten Fall unterscheidet.
Gruß!

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