Muss manchmal krampfhaft gleichzeitig lachen und schluchzen, woran kann das liegen?

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4 Antworten

Hi CMeat,selten aber doch gibt es eine neurologische Krankheit,bei der es zu zwanghaften Lachen und Weinen kommt.Es könnte eine myatrophe Lateralsklerose sein.Ein Leiden,das meist zwischen 40 und 65 Jahren beginnt.Sehr selten können auch Jugendlich betroffen sein.Zunächst tritt eine Muskdelschwäche auf.Faszikulationen treten auch auf.Die Depression könnte gut mit Serotoninwiederaufnahmehemmer behandelt werden.Wie gesagt ,da erstgenannte Leiden ist sehr selten,aber möglich.Kann ebenso mit der Depression zusammenhängen.LG Sto

Super Antwort, danke! Hatte schon Serotoninwiederaufnahmehemmer verschrieben bekommen, aber selber wieder abgesetzt, weil es lediglich meine Agressivität gesteigert hatte (Fluvoxamin war das Medikament), aber das ist jetzt auch schon ca. 4 Jahre her.
Die Lateralsklerose wirds nicht sein, aber ich hatte auch vermutet, dass es mit der Depression zusammenhängt, nur dachte ich, vielleicht ist es ja ein für eine bestimmte Krankheit oder Disposition spezifisches Symptom.

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@CMbeat

Hi CMbeat,danke für Deine Auszeichung.Lachen und Weinen,das einem so überkommt,hängt mit der Depression viel sicherer zusammen als die von mir genannte Lateralsklerose,die das Rückenmark betrifft.Eine Theraoie gibt es nicht.Zuviel Serotonin kann das sogenannte SerotonoinSyndrom verursachen,welches selten ist.Es zeichnet sich durch UnruheÜbelkeit,Erbrechen und Durchfall aus.Kann lebensbedrohend sein.Fluvoxamin wäre zu meiden.LG Sto

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@user8787

Hi Muecke72,es sind dies mögliche Diagnosen,die nicht unbedingt auch in Concreto stimmen müssen.ALS tritt vor allem bei älteren Patienten auf.und das-zum Glück-sehr selten.Bezüglich Serotonin dürfte wohl alles geklärt sein.LG Sto

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Du studierst Psychologie?

Das anonym keine Diagnosen gestellt werden dürfen / können sollte dir dann aber bekannt sein, das ist recht früh Thema in den Vorlesungen. 

Nur ein Psychologe / Facharzt vor Ort kann dir zuverlässig helfen....

Ich verlange ja auch keine Diagnose, sondern Frage ob jemand, der/die sich auf dem Gebiet auskennt, eine plausible Idee hat, ich geh ja nicht zu Gutefrage.net um mir den Besuch beim Psychologen zu ersparen, sondern weil ich auch gerne selbstreflexierend analysiere und das mich gerade interessiert.

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Vor allem, mach dich nicht verrückt. Allerdings würde ich das fachärztlich abklären lassen.

Dafür gibt es Therapeuten!

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