Muss man wirklich volle Krankenkassenbeiträge zahlen wenn man über 425 € pro Monat kommt und nicht mehr beim Partner mitversichert ist?

4 Antworten

Gibt es da keine andere Möglichkeit ?

Sie kann sich eine versicherungspflichtige Stelle suchen mit mind. 450,01 € Verdienst. So lange diese dann finanziell und zeitlich im Vordergrund steht, wäre die Selbständigkeit nicht beitragsrelevant.

Hier würde ich mich aber an die Clearingstelle der Kasse wenden und ein Statusfeststellungsverfahren beantragen.

"Selbständig" sein wollen, aber Sozialleistungen kassieren, das ist hier der Knackpunkt. Entweder ist sie wirklich selbständig oder eben nicht.

Also entweder genug verdienen oder "wenig genug" verdienen, damit andere für die Krankenkasse löhnen.

Hallo, das Problem ist dass sie ähnlich wie ein VHS-Lehrer arbeiten muss. Sie will eigentlich nur dazuverdienen und nicht Sozialleistungen schmarotzen - wenn bei 600 € dann 270 € Krankenkasse abgezogen wird ist das noch nicht einmal Mindestlohn was unter dem Strich rauskommt - von den sonstigen Steuern rede ich gar nicht.

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@tttrommler

von den sonstigen Steuern rede ich gar nicht.

Welche Steuern? Ist doch unter allen Freibeträgen.

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@tttrommler

Die sonstigen Steuern fallen doch aber schon bei 425 Euro an - zumindest ist Einkommensteuer fällig!

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@ErsterSchnee

Quatsch. Der Freibetrag für die Einkommensteuer beträgt 9000 Euro p.a.

Und hör bitte mit diesen Monatsbeträgen auf, Steuern werden jährlich berechnet. Wo es um Selbständigkeit, Gewerbe und Unternehmen geht, haben diese aus dem "Angestelltenmilieu" stammenden Monatsrechnungen nichts zu suchen.

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@Katzenreiniger

Danke - hier sind nun einmal nicht alle Profis sondern ganz normale (bisher angestellte) Mitbürger die keine Probleme mit dem Finanzamt haben und auch nicht bekommen wollen, aber vor ein Problem gestellt sind und hier erst einmal einen Rat suchen. Wie geschrieben : danke, aber bitte etwas Empathie für die Fragenden. ok ?

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@tttrommler

Ich habe jede Menge Empathie für dich, mein Kommentar war ja nicht an dich gerichtet, sondern an jemanden, der hier Unsinn behauptet hat (ErsterSchnee).

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@Katzenreiniger

Du hast aber schon gelesen, dass sie verheiratet ist? Das Stichwort "Zusammenveranlagung" sagt Dir etwas?

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@Katzenreiniger

Quatsch. Der Freibetrag für die Einkommensteuer beträgt 9000 Euro p.a.

Ehegatten!

Also Freibetrag beträgt gemeinsam 17.640,- €.

Da wir zum Einkommen des Partners keine Angaben haben sind steuerliche Aspekte hier müßig.

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Was ist das denn für eine Krankenkasse???

Meines Wissens sind schon die 425 Euro zu viel für eine Familienversicherung...

nein - das ist genau die Grenze um beim Partner mitversichert zu sein

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§ 10 Abs. 1 SGB V.

1/7 der Bezugsgröße = Geringfügigkeit.

2.975,- € / 7 = 425,- €.

Ausnahmen gelten für Minijobber, da sind es 450,- €. Oder in Kombination aus Minijob und x.

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