Muss man, wenn man ein Buch schreibt, auch auf die wörtliche Rede achten?

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Künstlerische Freiheit ist zwar o.k., aber davor würde ich die Leserfreundlichkeit stellen. Die gängigste Form ist wohl das Anführungszeichen.

Mache es auch leicht erkennbarbar, wer gerade spricht. Ich hatte mal ein Manuskript, da war einfach nicht mehr zu erkennen, wer was spricht. Vielleicht fand der Schreiber es unmodern, immer dieses >> Sowieso sagte: "... << zu schreiben. Es hätte den Leser aber geholfen. Und die meisten Leser lesen freiwillig ;-) Auch wenn lange Monologe gesprochen werden, sollte nicht erst am Schluss der langen Rede erkennbar sein, wer das überhaupt geprochen hat.

Es empfiehlt sich auch immer eine neue Zeile zu beginnen, wenn ein anderer etwas sagt.

Das kannst du machen, wie du willst. Aber irgendwie müssen die wörtl. Reden gekennzeichnet sein. Du hast die freie Wahl zwischen " und ' und >> etc. etc.

In der Regel ist es so, dass du ganz normal mit "Gänsefüßchen" arbeitest. Wenn der Verlag dann später sowas << haben will, dann macht das der Schriftsetzer.

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