Muss man vor gericht als zeuge aussagen, wenn die verhandlung aus ÖFFENTLICHEM INTERESSE BESTEHT

...komplette Frage anzeigen

9 Antworten

In der Regel bekommt man ja eine Vorladung vom Gericht, dafür gilt Erscheinungspflicht. Egal, ob das jetzt öffentliches Interesse ist oder nicht. Person Y kann nur die Aussage verweigern, wenn sie mit Person X verwandt oder verschwägert ist. Andernfalls kann der Richter bei Aussageverweigerung ein Bußgeld oder sogar Beugehaft anordnen.

Es geht vermutlich um Körperverletzung; das ist zwar ein Antragsdelikt, aber auch das öffentliche Interesse kann bejaht werden; wenn also die Staatsanwaltschaft sagt, diese Straftat ist so schwerwiegend, dass sie angeklagt wird; dann hilft es auch nichts, dass der Strafantrag zurückgenommen wurde; Peson Y muss wahrheitsgemäß aussagen, ausser er belastet sich selber; das Recht zur Zeugnisverweigerung besteht weiterhin nach den ges. Bestimmungen

wenn er von der Staatsanwaltschaft und dem Gericht vorgeladen wird muss er dort erscheinen und eine aussage machen.

Er kann dann höchstens die Aussage verweigern wenn er sich selbst anklagen würde.

ja das mußt du bzw du mußt dort erscheinen aussage kannst du verwigern es wirft aber eher ein böses licht auf dich .so ein hin und her mag die Statsanwaltschaft nicht

Ich denke, da Person Y der Geschädigte ist, muss er vor Gericht keine Aussage machen. Das Gericht geht dann davon aus, das Person Y an einer Strafvervolgung von Person X kein Interesse hat. Wäre jetzt eine Person Z anwesend gewesen, und hätte das Ganze gesehen, der wäre dann ein Zeuge und müßte wahrheitsgemäß aussagen, auch wenn er ein guter Freund von Person X ist. Vielleicht solltest Du den Richter fragen, ob Du hier als Zeuge bist, oder als Geschädigter. Du bist doch der/die Geschlagene, also kannst Du kein Zeuge sein. Oder habe ich vielleicht was falsch gelesen?

ob Du hier als Zeuge bist, oder als Geschädigter. Du bist doch der/die Geschlagene, also kannst Du kein Zeuge sein. Oder habe ich vielleicht was falsch gelesen?

Natürlich ist der Geschädigte Zeuge. Er war ja dabei.

0

selbst wenn er seinen strafantrag zurückzieht kann die staatsanwaltschaft das öffentliche interesse bejahen und die verhandlung anberaumen. ein geschädigter ist wie ein zeuge und muss aussagen. er hat kein zeugnisverweigerungsrecht, es sei denn, er ist verwandt oder verschwägert.

gerichtstermine sind wahrzunehmen. bestenfalls droht sonst ordnungsgeld oder ordnungshaft oder ein grün weißes taxi mit chauffeur frei haus.

Wenn du eine Vorladung erhalten hast, dann musst du zur Verhandlung gehen. Ansonsten Geldstrafe und Erzwingungshaft usw. Bei einem Wiederholungstermin wirst du dann ein od. zwei Tage vorher abgeholt um sicherzustellen, dass du auch auftauchst.

Muss erscheinen - müssen Aussagen gemacht werden - klare Sache

Ladung ist Vorladung und muss eingehalten werden, sonst STRAFE!

Es muß ausgesagt werden und zwar wahrheitsgemäß.

Was möchtest Du wissen?