Muss man vor Ausbildungsbeginn zu einer amtsärztlichen Untersuchung und was wird da gefragt?

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3 Antworten

Depressionen sind doch kein Ausschlusskriterium für eine Ausbildung. Man kann sie (oft jedenfalls) sehr gut behandeln und sie (ebenfalls oft) in den Griff kriegen. Da unterscheidet sich eine Depression nicht gross von z.B. Bluthochdruck.

Verlauf, Schweregrad, Einschränkungen und so weiter sind bei allen unterschiedlich. Wenn du dich in der Lage fühlst, diese Ausbildung zu machen, dann wird dich kein Arzt davon abhalten, keine Sorge.

Übrigens ist das auch nichts, worüber man schweigen oder wofür man sich schämen müsste. Wichtig ist, dass du gute Hilfe bekommst. Du wirst irgendwann im Bewerbungsprozess sowieso gefragt, warum du das Studium abgebrochen hast.

Nein, Du musst nicht zu einer amtsärztlichen Untersuchung. Bestenfalls gibt es eine arbeitsmedizinische Untersuchung.

Ok danke. Wird aber bei einer arbeitsmedizinischen Untersuchung gefragt, ob ich mal psychisch krank gewesen bin und muss ich dann die Wahrheit sagen?

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@Guru1004

In einer arbeitsmedizinischen Untersuchung wurde ich noch nie nach psychischen Dingen gefragt. Dort ging es meist nur darum, ob ich Arbeiten am Computer (Bildschirm) machen kann, ob es Einschränkungen beim Heben von Lasten gibt, ob es Probleme beim Gehen, Stehen, Sitzen etc gibt.

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Da wirst du nur gececkt, ob du körperlich fit bist für den beruf. Es kommen z.B. dran: Sehtest, Urintest, es wird gefragt ob du Drogen nimmst, wie es deinen Körper geht e.t.c.

Also keine Fragen über mein frühes Seelenbefinden?

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